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Die jetzt traditionellen und für jeden Bierliebhaber unumgänglichen Biertage fanden für das 9. folgende Jahr von 28. bis am 30. April in der historischen Solothurner Rythalle statt.

Diese Veranstaltung versammelte heuer 20 Kleinbrauereien aus der Schweiz (die grösste war Felsenau mit ihren 10‘000 Hektolitern) und präsentierte damit eine Auswahl von etwa 100 Bieren.

Dass in diesem Anlass nicht unbedingt die gedämpfte Atmosphäre einer Weinausstellung herrscht, weiss mittlerweile jede Person, die vor Ort nach 19 Uhr anwesend war. Die massive Präsenz von ahnungslosen und vor allem uninteressierten Leuten, deren einziges Ziel sich zu besaufen ist, sowie die teilweise betäubende Musik sind Bedingungen auf die ich persönlich gern verzichten würde. Immerhin ist der allgegenwärtige Rauch jetzt verbannt…
Obwohl … was das Interesse anbelangt: mir wurde in den letzten 2 Jahren gesagt, dass die Neugier für Spezialitäten, wie zum Beispiel Stout oder IPA, bei den Besuchern gestiegen ist. In welchem Ausmass weiss ich nicht; erfreulich ist es aber auf jeden Fall.

Treffpunkt

Nichtsdestotrotz sind die Solothurner Biertage ganz klar einen Treffpunkt für Bierexperten. Dieses Jahr konnte ich also wieder einer breiten Palette von Prominenzen aus der Schweizer Bierwelt begegnen.

Zuerst natürlich viele Brauer, wie Freddy Haldemann, Jérôme Rebetez, Stephen Hart, Raphael Mettler, Ulrich Bosiger, Christian Schenkl, Beat Rohner, Claude Degen und Michael Hanreich. Dann ist es immer ein Vergnügen, sich mit Biertage- und Öufi-Chef Alex Künzle zu unterhalten. Und es waren noch viele Personen, die alle zusammen ein gigantisches Fachwissen tragen: Biersommelier und „Erzbierschof“ Anton Flükiger; EBCU-Vizepräsident und lebende Bierenzyklopädie Laurent Mousson; GFB-Vizepräsident Toni Hutter; Heimbrauer-Idol Richi Leder; ehemaliger Brauer Lars Hovind; Biergenuss Redaktor Reto Rudolf; Bierjäger Philipp Sigg und Thomas Schneider; Bierjägerin beerlady; Bier-Globetrotter Pascal Sauser und die Sammler Hansruedi Giger und Bruno Sidler.

die Teilnehmer

20 Brauereien waren bei dieser 9. Edition anwesend. Zum ersten Mal dabei war die exzellente Brauerei Hohgant aus Schangnau, die ich vor einigen Monaten besucht habe.
Wie gewöhnlich blieb ich meinem Prinzip treu und fokussierte mich ausschliesslich auf die von mir noch unbekannten Biere. Dies hatte zum Nachteil, dass ich meine 3 Lieblings Schweizer Brauereien, die alle vor Ort waren, nämlich BFM, Trois Dames und Rappi Bier Factory, gänzlich ignorieren „müsste“ (die Welt ist bekanntlich nicht immer perfekt …)

Den Tiefpunkt teilten sich Fahrtwind (ehemaliges Mobile-Bräu) und die Solothurner von Buechibärgerbier. Während ich seit langen Zeiten nichts Gutes von den Winterthurern mehr erwarte (das haarsträubende Fahrtwind Caramel war die x-te Bestätigung), muss ich hingegen zugeben, dass ich von den 3 neuen Bieren von Buechibärgerbier enttäuscht wurde. Weil das Hanf Bier noch trinkbar war, waren das Pseudo-Dunkel, Schlossfrüsch genannt, und vor allem das widerliche Grabefrüsch (Reste eines missglückten Sudes ?) einfach beschämend.
Kaum besser waren das Knüxx Bozen (ein fraglicher Weizenbock), das scheue geschmacklose Honigbier von Hardeggerperle, das kuriose Festbier von Hasli und das unausgewogene Granicum Rauchbier.

So werdet ihr sagen, gab es nichts Gutes ? Doch, doch … fangen wir mal mit der Brauerei Napf (die ihre Installationen seit bald 2 Jahren von Huttwil nach Walterswil umzieht…) und ihr interessantes rauchiges Füürwehrbräu an. Dann gab das aromatische und schmackhafte Seeland Bräu Märzen. Erstaunlich war nicht die gute Qualität dieses Bieres (die Nidauer sind einfach prima!), sondern die Tatsache, dass ich nach Solothurn fahren musste, um ein neues Bier zu finden, das aus einer von mir 4 Kilometer entfernten Brauerei stammt. Sowas kann sich ergeben: ich habe mir sogar einmal ein von mir unbekanntes Schweizer Bier aus den Vereinigten Staaten schicken lassen. Allerdings handelte es sich um das verstorbene Caesarus Imperator von Hürlimann, ein Bier das ich in der Schweiz nie finden konnte.

So, zurück zum Thema und zu den besten Bieren, die ich in der Rythalle probieren konnte.
Ja, das Hohgant Honig ist ein sehr gut gebrautes Bier, aber die Produkte von Haldemann waren einfach nicht zu schlagen ! Dass Freddy ein sehr begabter Brauer ist, weiss ich seit März 2003, als ich zum ersten Mal seine Biere verkostet habe. Leider entschied Freddy wenig später, seine Biere … wie kann ich es sagen … zu planieren. Sein Ziel war es, die Mehrheit der Leuten anzusprechen, was ihm vorher mit seinen anspruchsvollen Bieren nicht gelang.

Seinen Entscheid bedauerte ich natürlich, aber jede Person muss wohl seinen Weg selber finden. Fairerweise muss man aber auch gestehen, dass die Schweizer Biertrinker damals für seine Biere gar nicht bereit waren. Heute hat sich einerseits die Situation ein bisschen entwickelt und andererseits (vor allem ?) hat Freddy sicher festgestellt, dass der Weg der Kompromisse allein in die falsche Richtung geht.
Lange Rede, kurzer Sinn: das Resultat ist da ! Das Böhmische: ein subtiler jedoch kraftvoller Dunkler Bock, der man gern literweise trinken könnte; das Pale Ale, ein sehr aromatisches und hopfenbetontes 7,2% Bier, das ich als englischer strong ale bezeichnen würde; das Schwarzbier, vollmundig, malzig und stark und schlussendlich das wunderbare Osterbock 2011, ein komplexer, malziger und hopfenbetonter 7,4%Doppelbock.

Sind das nicht gute Gründe genug, um die nächsten Solothurner Biertage nicht zu verpassen ?

Traditionnellement, le mois d’avril est pour moi une période faste.

En effet, c’est alors que se déroulent les maintenant traditionnels «Solothurner Biertage» (sur lesquels je reviendrai en détail une autre fois), donc l’occasion parfaite de goûter une quinzaine de nouvelles bières suisses, mais aussi d’échanger ou de partager quelques raretés entre amis.
Toutefois, et contrairement à l’année passée, mon podium du mois ne contient aucune bière dégustée lors de ce festival. Seules quatre bières de la brasserie Haldemann sont sorties du lot de manière très positives, à savoir les robustes Osterbock 2011, Schwarzbier, Pale Ale et das Böhmische.

Sur l’autre rive par contre, celle qui vous fait parfois regretter d’avoir décidé de goûter toutes les bières passant à votre portée, les nominés issus des «Solothurner Biertage» sont malheureusement (mais sans surprise) plus nombreux. On peut y retrouver l’habituelle dernière monstrueuse création de la brasserie Fahrtwind (anciennement Mobile-Bräu), une bière outrageusement boostée au caramel , la fade et insignifiante Honigbier de Hardeggerperle (pourtant capable de mieux faire) et la douteuse Knüxx Bozen. Mais dans la catégorie des flops, la mention spéciale est attribuée aux soleurois de Buechibärgerbier pour l’ensemble de leur œuvre …

Si 19 des 72 nouvelles bières testées ce mois-ci l’ont été lors du festival soleurois, la majorité des autres provenaient de divers échanges effectués en Suisse et avec la Finlande. La moitié a donc été constituée de bières suisses et la qualité de celles-ci a été comme d’habitude : fluctuante. Les fort mauvaises Rolpibrau Winter (infectée ?) ou autres Gletscher Bräu (brassée très vraisemblablement par Ramseier) ont pu être compensées par des bières telle la Patrona Sint Su Belge des Schaffhousois de Brauage du Garage à la Plage (ce nom n’arrête pas de me surprendre …) ainsi que la superbe Degenbier Cobra Spezial, la méritoire « Schweizer Bier des Jahres 2011 » (là aussi, j’y reviendrai une autre fois).

13 pays se sont partagés mes verres à bière lors ce mois d’avril, parmi lesquels des hôtes inhabituels tels le Chili (avec la satisfaisante Szot Pilsener) et le Kazakhstan dont l’imbuvable Shakhterskoe Sirasi de la brasserie Efes Karaganda m’a prouvée que la légendaire incapacité brassicole de l’époque soviétique a bel et bien survécu …

Un mot final sur mon trio vainqueur de ce mois. Il devient habituel d’y trouver une bière des États-Unis et ceci en grande partie grâce à l’excellent « Bierladen » Erzbierschof. Pas d’exception donc cette fois-ci avec la 3ème place de la Red Barn Ale de la brasserie californienne Lost Abbey, une bière de type « Saison » alliant les brettanomyces à diverses épices, tels le poivre noir, le gingembre et la graine du paradis. En 2ème position on retrouve ma seule bière belge dégustée ce mois-ci, l’excellente et solide (10%) Corne du Bois des Pendus Triple de la brasserie Ébly, située dans la petite localité du même nom. Quant au vainqueur du mois, il provient de la brasserie néerlandaise De Molen, également habituée à figurer dams mes classements. La somptueuse Kopi Loewak, une stout impériale titrant à 9.5% est faite avec du café kopi luwak, produit principalement en Indonésie et étant l’un des plus chers du monde (environ 1’000 $ le kilo).  Le résultat est une bière au nez certes dominé par le café mais fort complexe tout de même avec un corps robuste et une amertume qui l’est tout autant. Un vrai nectar !

Vous pouvez retrouver ici toutes mes bières du mois depuis février 1997. Bonne chance …