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Schweizer Biere 2015/2016

Interessanterweise sorgte dieses Buch für Diskussionen bei weitem mehr vor als nach seinem Erscheinen. Während sich einige Biersommeliers zu Recht über die wohlwollende Kontrolle des Schweizer Brauerei-Verbands sowie andere Aspekte wie Anzahl und Herkunft der Biere, nicht eingeladene Verkoster, usw…, Fragen stellten und die Einladung absagten, waren andere recht begeistert oder naiv. Oder hatten auch einen Arbeitgeber, der direkt involviert war … Wobei, ehrlich gesagt, blieb die Teilnahme von SBV-Sommeliers mit 6 aus insgesamt 13 eher vernünftig.

Der Werbeslogan, der anfangs noch 280 Schweizer Biere getestet und bewertet von den besten Biersommeliers der Schweiz.“ lautete, war schlussendlich: „200 Schweizer Biere verkostet und beschrieben von Schweizer Biersommeliers“. Erstens: da in der Zwischenzeit die ersten 2 klassierten der Schweizer Meisterschaften abgesagt hatten, war schwierig von „besten“ zu reden 😉 … CH-Bier-BookDann über die Anzahl präsentierten Bieren … Als Kriterien für die Einbeziehung im Buch galten: nur Biere aus Brauereien mit einem jährlichen Ausstoß grösser als 1‘000 Hektoliter; keine saisonale Biere, keine Radler sowie keine einmaligen Spezialitäten. Eine Beschränkung, die zwar Sinn macht, jedoch das Bild der Bier-Szene in unserem Land ziemlich verfälschst, da genau die kleineren Brauereien für die größte Vielfalt verantwortlich sind. Dass schlussendlich „nur“ noch 191 Biere im Buch dabei sind, ist durch die Abwesenheit von 15 „qualifizierten“ Brauereien erklärlich. Einige (viele ?) davon haben ihr Veto eingelegt (aber wieso wurden sie überhaupt gefragt ?!?), einige wurden zu spät angefragt und konnten Informationen wie Bilder, Bezugsquellen, usw. nicht liefern und andere waren vielleicht – aus welchem Grund auch immer – vergessen. Der letzte Punkt schlussendlich: es steht nicht mehr „bewertet“ sondern „beschrieben“ weil der Job der involvierten Biersommeliers  klar definiert war: bitte um wohlwollende Beschreibungen ! Sicher bei einigen Bieren eine eher kreative Aufgabe …

Obwohl die Biere nach Biersorten unterteilt sind, wurden die Letzteren wiederum in 3 Kapiteln zugeordnet: „Grundsorten“, „Spezialitäten“ und „internationale Sorten“. Oh je … das sind noch die tollen Definitionen aus der Kartell-Zeiten … Aufwachen Leute ! Das Kartell gibt es seit 1991 nicht mehr ! Gut, wenn man denkt, dass ein Nachbarland 499 Jahre in der Vergangenheit blockiert ist, könnte das Ganze also schlimmer sein …

Die Bittere wird nicht in IBU sondern in Worten (“sehr schwach, schwach, mittel, stark, sehr stark“) angegeben. Dies angeblich weil es für die Konsumenten so verständlicher sein soll. Sicher ? Ich vermute es ist eher, weil bei weitem nicht alle Brauereien die IBU ihrer Bieren kennen.

Die merkwürdigste Sache aber, ist die Geruchs- und Geschmacksintensität, die mit einer Punktzahl von 1 bis 5 bei jedem Bier angegeben ist. Hier die Beschreibung dazu: „Mit 1 wird damit ausgedrückt, dass dieses Bier sehr schwach, hell und süss ist. Entsprechend bedeutet die Vergabe von 5, dass der Konsument ein sehr starkes, dunkles und bitteres Bier zu erwarten hat.“. Ich wusste es doch: dunkle Biere sind alle bitter ! Und stark … 😉

Das Buch soll jährlich erscheinen. Die Frage bleibt für mich aber offen: was soll das Zielpublikum sein ? Die 08/15 Feld-neken und Hei-schlösschen Biertrinker interessiert das wohl gar nicht. Und die Craft crew tut es noch weniger …

Anzahl registrierten Brauereien in der Schweiz

Im Juni 2013 schrieb jemand: „… tendiere ich zu denken, dass die Wachstumsphase bald Vergangenheit sein wird (vermutlich sogar vor 2020) und dass die Rekordzahl vom Jahr 1885 nicht geschlagen wird.“. Schade nur dass dieser Jemand ich war …

Obwohl ich einerseits betreffend Ende der Wachstumsphase vor 2020 immer noch richtig sein könnte, wurde andererseits die Rekordzahl (530) kürzlich mit 551 geschlagen. Das ist viel, sehr viel … Ehrlich gesagt, kann man 1885 mit 2015 kaum vergleichen und obwohl die Situation vor 130 Jahren nicht völlig bekannt ist, kann man unbedenklich behaupten, dass damals die meisten Brauereien professionell betrieben wurden, während dies heute schätzungsweise nicht einmal bei 100 der Fall ist. Heute ist es unheimlich (zu) einfach, sich als offizielle Brauerei zu registrieren und ich kann die Bedenken des renommierten kanadischen Bier-Schriftsteller Stephen Beaumont – eine Brauerei, die jährlich weniger als 50 hl produziert, als echte Brauerei zu betrachten – sehr gut verstehen.

Tatsache ist, die Bier-Szene in der Schweiz ist nicht mehr überschaubar. Für mich auch nicht.

festipiousseFestival & Events

Nicht nur die Anzahl der Brauereien, sondern auch die Anzahl von Bier-Festivals und Events explodiert. Die speziellen Events (Meet the Brewer, Armageddon) multiplizieren sich bei Bars wie Au Trappiste, Erzbierschof, the International oder PiBar und kürzlich kamen nicht weniger als 5 neue Festivals zu die bestehenden dazu: Bierfest Chur, Zürich Bier Festival, LuppolaTI (Chiasso), Festi’Piousse (Echallens) und Echec & Malt Beer Festival (Lausanne). Bis auf 1 war der Erfolg gross bis überwältigend, was natürlich sehr erfreulich ist.

Vergesst also die kommenden Festivals und Events nicht! : Basler Biermarkt (28.8.), Mikrobrauer-Armageddon Liebefeld/Bern (Erzbierschof, 4.9.), Festival des Brasseries Artisanales de Fribourg (5.9.), Craft Bier Festival Rapperswil (6.9.), Meet the Brewer (Jester King, bei Au Trappiste, 12.9.) und die Unterländer Biertage (Oberglatt, 7. und 8.11.).

scheissbierKollaborationsbiere in der Schweiz

Während 2012 als Jahr des Anfangs des IPA-Trends gilt, kann 2015 sicher als Anfang des Kollaborationen-Trends angesehen werden. Vergleicht man dies mit den USA, stellt man fest, dass unser Rückstand immer ein bisschen kleiner wird (der Anfang des IPA-Trends dort ordnet man in 2004/2005, während die Geschichte mit den Kollaborationen ab 2009 explodierte).

Das erste „Collab“-Bier der Schweiz (soviel ich weiss, danke für eine allfällige Korrektur !) war 100% made in Schaffhausen und zwar das „Scheissbier“ von Brauerei.sh und Brauage du Garage à la Plage in 2010 (das Bier wurde anlässlich der Eröffnung der neuen WC-Anlagen einer Bar gebraut, deshalb …). Die erste schweizweit verfügbare (oder fast) Kollaboration kam 2 Jahre später mit dem CH2 von Birrificio Ticinese und Bier Factory Rapperswil. Als Brauereien, die aktiv an Kollaborationen sind, kann man Trois Dames, Bad Attitude, 523, Barbière, Blackwell und Storm&Anchor speziell erwähnen.

Bier des Monats

Weil ich in den letzten Zeiten nichts darüber geschrieben habe, heisst nicht, dass ich zu trinken aufgehört habe. Denkste! Während ich im Juni mit 93 neuen Bieren stark beschäftigt war, war Juli mit 130 noch besser (oder härter, je nach Bier …).icanseeyourflanders

Omnipräsent war selbstverständlich die Schweiz mit insgesamt 96 neuen Bieren. Weit hinten trifft man auf Belgien (29) und Italien (23) auf. Bei den für mich neuen Brauereien waren die Erlebnisse sehr unterschiedlich: positiv (bis sehr positiv) waren sicher Lance-Pierre, Darkwolf und Pentabier, während es mit Brauereien wie Braulabor, Heerbrugger Bier, Mon Oeil und Budken langsam aber sicher nicht ganz angenehm wurde …

Die besten Biere waren Prairie Artisan Ales Evil Twin Bible Belt (Juni) und Blackwell I can see your Flanders (Juli). Besonders zu erwähnen sind auch Amager Surly Todd the Axe Man, Trois Dames Saison Brett, Blackwell Drahtesel und Jester King Snörkel.

cheers !

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bb_ab_bLe dernier mois de l’année est devenu traditionnellement – mais involontairement – pour moi synonyme de relâchement concernant le nombre de bières dégustées. Les raisons en sont diverses et pas toujours objectives: lassitude, fêtes de fin d’année et leurs lot d’apéros, rhume et refroidissement récurrent à cette période … bref. Quoi qu’il en soit, je me suis contenté de 52 nouvelles bières en provenance de 13 pays différents. Mais j’ai toutefois gardé un oeil attentif sur le compteur annuel afin d’être sûr de dépasser – pour la première fois ! – les 1’000 bières nouvelles en une année (faut pas déconner non plus ;-)). Je reviendrai sur cela et sur bien d’autres choses dans mon prochain article d’ici la fin du mois.

Restons pour l’instant sur ce mois de décembre 2013, un mois qui aura été dominé par les USA. Tout d’abord au nombre de bières avec 22 représentants – loin devant la Suisse (11) et la Belgique (4) – puis au niveau du podium avec les deux premières places (je garde cela bien sûr pour la fin). Deux pays assez rares sont à noter: les Îles Féroé avec la très mauvaise Classic de la brasserie Föroya Bjór et le Japon (qui cache semble-t-il de nombreux trésors brassicoles malheureusement fort peu diffusés hors du pays) avec trois bières très intéressantes de la brasserie Baird. La Angry Boy Brown Ale et la Teikoku IPA sont fort respectables, tandis que la Rising Sun Pale Ale est tout de même un peu en deçà. logo_braukulturConstatation intéressante: toutes les bières de cette brasserie sont caractérisées par leur goût (plus ou moins marqué) d’umami. Pour ceux d’entre vous qui ne connaissent pas ou peu ce 5ème goût au nom d’origine japonaise (on n’en sort pas), l’ami Wikipedia répondra à toutes vos questions.

Venons-en maintenant aux bières helvétiques parmi lesquelles j’ai pu découvrir les produits de deux nouvelles brasseries. Les Schaffhousois de Burggütli-Bräu ne m’ont de loin pas convaincu avec leur §111 Festbier Amber Naturtrüb: trop doux avec des notes de sucre candi, de confiture de fruit, trop gazéifié et légèrement aigre. Un résultat qu’on ne peut même pas excuser sous prétexte d’un manque d’expérience, puisque cette brasserie a été ouverte en 2002. En résumé: ne cherchez pas la pire bière du mois: nous venons d’en parler …

hueslerbraeuLa seconde brasserie n’est en fait pas tout à fait nouvelle pour moi puisqu’il s’agit de la brasserie Uster. Mais laquelle me direz-vous ? En effet, la situation dans cette ville de plus de 30’000 habitants est – ou tout du moins a été – assez confuse. Trente années après la fermeture de l’ancienne Brauerei Uster, deux brasseries ont vu le jour en 2007: Hüslerbräu (numéro de registre 242) et Hofmolkerei Birkenhof (numéro 286), toutes les deux avec des productions anecdotiques de moins de 50 hectolitres annuels. Hüslerbräu a assez rapidement modifié son nom en Brauerei Uster (registre du commerce, janvier 2009). Début 2008 apparaît alors Braukultur AG, une entreprise affichant d’entrée l’ambition de produire quelques milliers d’hectolitres. Pour arriver rapidement – et sans trop de frais – à leur fin, ils font brasser leurs marques (Goldküstenbräu et Oberländerbräu, dont l’histoire de la première nommée mériterait un article à elle seule) par les Bernois d’Aare Bier, dont la surcapacité initiale en fait le “contract brewer” par excellence. Les bières sont alors vendues comme produit local, alors que ce sont en fait les produits existants d’Aare Bier avec d’autres étiquettes. En avril 2009, Brauerei Uster et Braukultur AG font un joint venture aboutissant sur la production (par Aare Bier bien sûr) de l’Usterbräu Export. une bière qui – si l’on en croit les rumeurs – consistait en un mélange de la Bier-Bienne 1 et d’une bière de la gamme Aare Bier. Une méthode tranquille pour créer de nouvelles recettes … IMG_2263[1]Bref, qu’en est-il actuellement ? Hofmolkerei Birkenhof, bien que toujours enregistrée comme brasserie, pourrait fort bien avoir posé les plaques (une homepage qui ne répond plus n’est jamais bon signe). Brauerei Uster semble fort inactif également, la dernière news datant de fin 2009 … (actualisation 31.1.2014: cette brasserie a déposé les armes en automne 2013; voir aussi http://www.zol.ch/bezirk-uster/uster/Katerstimmung-Usterbraeu-gibts-nicht-mehr/story/23026325) Quant à Braukultur AG , ils ont démarré leur propre brasserie (avec leurs propres recettes) en avril 2012 et ont changé officiellement leur nom en Brauerei Uster Braukultur AG (une nuance qui évite bien sûr tout malentendu ;-)). Avec une production annuelle de 2’250 hl, ils ont relégué de facto leurs deux “concurrents” aux oubliettes et ceci indépendamment du statut peu clair de ceux-ci. Tout ce petit historique pour vous préciser que ce sont les nouveaux produits de “Brauerei Uster Braukultur AG” que j’ai enfin pu goûter le mois passé. Vous voulez savoir comment je les trouve ? L’Usterbräu Original est une pilsner plutôt bonne, mais je lui préfère – n’en déplaise à “Erzbierschof Toni” –  l’Oberländerbräu Spezial Amber. Quant à l’Oberländerbräu Original Hell, je la trouve plutôt médiocre et insignifiante. A noter qu’ils produisent encore deux autres bières que je ne connais pas encore.

IMG_2258[1]Quant aux autres bières suisses du mois, j’ai bien apprécié la UHB Cherry Ale, l’Octopus-Bräu Vital***** et la Cow Water Country. J’émets par contre quelques réserves sur les bières de la brasserie du Château à Lausanne, particulièrement sur la Rousse aux oranges amères et mandarines.

Si le nombre de bières est resté modeste, le niveau de la qualité a été très réjouissant. Voici quelques-unes des perles du mois (je vous rappelle qu’en cliquant sur le lien, vous accéderez à mes commentaires sur ratebeer):

Pour finir, voici le podium du mois !

La troisième place revient à l’excellente Hr. Papsø in Black des Danois d’Amager, une black IPA brassée pour célébrer les 25’000 bières et 25 ans de “beer hunting” du fameux Danois Henrik Papsø et son retrait (provisoire ?) en tant que “beer rater”.

Quant aux deux premières places , elles reviennent non seulement à des bières états-uniennes – comme je l’ai signalé en début d’article – mais également à deux Imperial Stout, un style souvent capable de parler à mon cœur d’amateur de bière. Il s’agit tout d’abord (2ème) de la Dark Hollow Chocolate & Coffee Aged de la brasserie Blue Mountain (Virginie), une bière titrant à 10%, brassée avec des fèves de cacao et du café et vieillie en fûts de Bourbon.  Et finalement, la victoire revient à la Mexican Cake Imperial Stout de Westbrook (Caroline du Sud), un pur bijou de complexité, de structure parfaite et de puissance (10.5%), brassée notamment avec du cacao, de la vanille, de la cannelle et des piments habanero. J’en salive rien que d’y repenser …

cheers !

Ølfestival København 2013

Ølfestival København 2013

Décidément, chaque fois que je pense avoir été particulièrement actif dans ma chasse aux nouvelles bières, je le suis encore plus le mois qui suit. La barre du mois d’avril, pourtant assez haut placée grâce aux Solothurner Biertage, a été reléguée au second rang par le mois de mai avec l’aide notoire du festival de Copenhague. Eh oui! Je me suis offert une petite virée dans l’un des 4 pays les plus créatifs et intéressants au niveau bière à l’heure actuelle. D’où l’explication pour les 110 bières qui ont égayé ce mois de mai pluvieux.

Parmi les 15 pays représentés c’est bien sûr le Danemark qui écrase toute concurrence avec presque la moitié des bières (53), suivi des USA (16) puis de la France et de la Finlande (6 chacune). A noter aussi la présence de deux pays peu ordinaires avec les Îles Féroé (Okkara Gull) et le Bélarus (Krinitsa Starazhytnae, plus facile à boire qu’à prononcer d’ailleurs).

Malgré un mois helvétique très modeste au niveau quantitatif, j’ai toutefois réussi à mettre la main sur une nouvelle brasserie suisse: les zougois d’Einhornbräu, situé à Hünenberg, un bled apparemment pas facile à trouver … Leur Chlosterli est une bière correcte, sans plus. A noter également la très bonne Saxonne, une bière aux abricots de la brasserie valaisanne Bartis.

IMG_1714[1]Dans les abîmes infernaux du mois passé nous trouvons –  comme souvent – quelques boissons démoniaques. Tout d’abord deux bières de masse américaines mauvaises à souhait: la Yuengling Traditional Lager, un produit de la plus vieille brasserie étasunienne encore en activité (il serait peut-être temps de mettre la clef sous le paillasson, les gars!), une bière idéal pour aller au cinéma puisqu’elle pue déjà le pop-corn … et la Landshark Lager du géant Anheuser-Busch, un produit qui concurrence farouchement sa grande soeur la Bud sur le plan de la médiocrité. Mais les efforts de ces deux bières n’ont pas suffi pour prendre la place de cancre du mois, car la Kellegen Prestige des navrants français de Saverne (qui appartient au groupe allemand Karlsberg) était tout simplement imbattable ! Et de leur part, ce genre d’exploit ne me surprend même plus et ce depuis longtemps …

Le nombre de bières de qualité qui mériteraient d’être citées dans ces lignes étant trop élevé, je me vois forcé de faire des choix. Voici tout d’abord quelques-unes bières qui m’ont le plus impressionné à Copenhague:

IMG_1769[1]Ceux d’entre-vous qui sont attentifs auront remarqué deux choses: 1) il n’y a pratiquement que des stouts et des IPA/DIPA dans ma liste et 2) les danois sont les champions du monde des “gypsy brewers” ! Pour rappel, un brasseur “gypsy” (je ne suis pas sûr qu’un terme existe en français, en tous les cas il m’échappe pour l’instant) est un brasseur qui ne possède pas d’installation de brassage et qui fait produire ses recettes par d’autres brasseries. Le plus connu d’entre tous étant Mikkeller.

Il y a bien sûr eu d’autres merveilles en dehors de mes deux jours au Danemark. Tout d’abord la Sour in the Rye des américains de The Bruery, une superbe sour beer alliant à merveille épices, bretts, seigle et vieillissement en fût à vin rouge. Puis la BrewDog El Dorado, à mon avis la meilleure des 4 bières de la dernière série “IPA is Dead”. Et enfin deux bijoux en provenance d’Italie: la Zona Cesarini de Toccalmatto – une IPA houblonnée au Sorachi Ace et au Pacific Gem – et la Beerbrugna de l’excellent Valter Loverier, brasseur de LoverBeer – une sour beer de grande classe !

Il est maintenant temps d’aborder le podium qui voit un triomphe de l’excellente brasserie Amager – la meilleure du Danemark à mon avis – avec les places une et trois. La bière qui vient s’intercaler entre ces deux péchés capitaux mérite vraiment qu’on s’y attarde quelques instants.

Et un autre péché capital: la gourmandise !

Et un autre péché capital: la gourmandise !

Elle provient d’un brewpub de Gulfport en Floride – Peg’s Cantina – et j’ai eu la chance de la découvrir au bar Mikkeller & Friends (probablement la 1ère fois que cette bière sortait des USA). Il s’agit de la G.O.O.D. RareR DOS, une Imperial Stout vieillie en fût de rhum pour un résultat puissant et complexe. Elle est d’ailleurs actuellement classée 36ème sur Ratebeer, un fait qui n’est pas à négliger.

La numéro 3 du mois est donc l’Amager the Sinner Series Gluttony, une Double IPA très sèche, très amère et généreuse en houblons fruités, en bref une bière incitant vraiment à la gourmandise !

Le vainqueur provient donc de la même brasserie et c’est une solide Imperial Stout: the Sinner Series Pride. Ce breuvage peut effectivement se permettre d’arborer avec orgueil ses 10% d’alcool et sa complexité avec ses notes de whisky, de pruneaux, de cerises et de café noir, ainsi qu’une robuste amertume et une touche salée. Difficile dans ces cas-là de résister à la tentation !

cheers !

IMG_1683[1]Avec les traditionnels “Solothurner Biertage” au programme du mois, il était couru d’avance que j’allais avoir du boulot plein les papilles gustatives ! Et ça n’a pas manqué avec un total de 92 bières dont 61 helvétiques. Il est presque inutile donc de préciser que les 13 autres pays présents au menu n’ont fait que de la figuration, puisque la République tchèque, la France et les Pays-Bas suivent à des années-lumière avec 4 représentants chacun. Mais la quantité n’est bien sûr pas tout et la Suisse a-t-elle cette fois pu marquer sa présence au niveau qualité ? Qui lira … saura.

Avant de m’attarder plus longuement dans les détails des bières suisses ainsi que du top et du flop du mois passé, je tiens à souligner un événement – malheureusement de plus en plus rare – qui me tient toujours particulièrement à coeur: l’obtention d’un nouveau pays à mon tableau de chasse. Le numéro 157 est donc devenu réalité sous la forme de la Caybrew, une bière des Îles Caïmans. Bon, ok, j’entends des voix au fond de la salle contestant le status de pays à ce territoire d’outre-mer du Royaume-Uni. Ce à quoi je répondrai comme d’habitude que 1) la définition de pays est passablement plus compliquée qu’on croit et que 2) je me base pour ce faire sur la liste de Ratebeer. Na ! Quant à la qualité de la bière, je ne peux m’empêcher de dire qu’elle était caïman pas très bonne (elle était facile, je sais), mais que malgré tout, elle ne fait pas partie des 10 bières les moins bonnes du mois. Ce qui peut quand même faire franchement un peu soucis … Mais j’y reviendrai.

Or donc, la Suisse.

IMG_1685[1]3 nouvelles brasseries ont croisé mon chemin avec – par ordre d’appréciation croissante – tout d’abord Haxli Schwändli Bräu. Cette micro bernoise située à Heiligenschwendi (celui qui acquiesce machinalement avec l’air “ouais, je vois” est ou un postier ou bien un menteur … ou peut-être un des brasseurs, mais bon …) – rive nord du lac de Thoune donc – ne m’a pas convaincu avec sa Black Ale. Mais comme ils offrent un bon nombre de bières de styles intéressants, j’espère les rencontrer bientôt à nouveau. On monte d’un cran avec les Valaisans de Sunnegg (Grächen) qui étaient présents à Soleure: leur Maibock ainsi que leur Stout sont de bonnes bières; leur Wildsau par contre – une IPA – doit encore être améliorée. Et finalement une excellente surprise avec Doppelleu Brauwerkstatt (Winterthur) qui offrent de bonnes (Chopfab Amber et Chopfab Hell) à très bonne bières (Chopfab Trüeb) dans des genres inattendus (California Pale Ale, Australian Golden Ale, Belgian Wit, …) de la part d’une brasserie nouvelle et ambitieuse. Une brasserie à suivre donc de très près !

Impossible pour moi de passer en revue les 54 autres bières suisses restantes, mais je vous signale en passant que j’en détaillerai un bon nombre lors d’un très prochain article sur les récents Solothurner Biertage. En attendant, voici en vrac une liste de très bonnes bières suisses du mois passé trouvées ailleurs qu’à Soleure:

  • la Bockbier de Wabräu, une brasserie de la banlieue bernoise qui mérite décidément le détour.Logo_Straettligen_Bier
  • la Summit IPA – une solide bière titrant à 7% – des incontournables Sudwerk.
  • une série impressionnante et variée de bières des thounois de Strättligen: Wässeriflue (IPA), Chlummerehölzli (Saison), Pacifique Pale Ale (American Pale Ale), St. Andrews (Scotch Ale) et surtout la Brambödeli (une Wheat IPA) qui échoue de peu au pied de mon podium du mois.
  • la Storm&Anchor Black Beard, une Double IPA brune et fumée, excellente certes, mais qui n’est en fait que le prélude d’une tempête – c’est le cas de le dire – ou plutôt d’un tsunami qui va déferler sur le podium du mois. Ça vient tout de suite, après la pub …

Avant de parler du paradis, attardons-nous brièvement sur l’enfer, car, comme vous devez le savoir, même si une nouvelle bière reste pour un chasseur de bière … et bien une nouvelle bière, quand celle-ci est mauvaise, cela s’apparente un peu à une traversée du domaine de Belzébuth les pieds nus.

IMG_1691[1]Et le moins que l’on puisse dire, c’est que je me suis effectivement brûlé les pieds le mois passé ! La faute, à moi bien sûr – et c’est bien fait dirons les mauvaises langues – mais surtout à une petite virée en France voisine. Sérieusement: vous avez déjà fait attention à la qualité des bières présentées dans un supermarché Casino ou Trois Mousquetaires ? Franchement, ça fait peur … Entre les lagers surchargées pour alcooliques genre Atlas Intens, Dagsbier Forte ou Brauperle Super Strong et les mixtures à la Tequila pour ados attardés (Desperados Fuego, Fischer Merida, Kingsbräu Tekiros), les occasions de tourner de l’œil n’ont pas manqué ! Quel sens du sacrifice que le mien … Bref, au plus profond du côté obscur, ce sont les Lituaniens d’Utenos avec leur innommable Tuborg Skøll – de la Tuborg mélangée à de la Vodka, imaginez-vous – qui imposent leur loi devant la Tekiros précitée (brassée chez Saint-Omer) et la consternante Karlsberg Blonde Pur Malt. Et oui: je confirme, j’ai acheté ce trio d’artistes en France. Encore heureux que j’aie évité les taxes douanières …

IMG_1698[1]Refermons cette parenthèse douloureuse mais néanmoins nécessaire (il ne faudrait quand même pas qu’un historien du 38ème siècle se penchant sur les us et coutumes de notre époque en déduise fallacieusement qu’on se fendait la gueule avec chaque bière, non mais !). Bon, quoi d’autre ? Ah oui ! Tout d’abord un joli tir groupé de la brasserie tchèque Purkmistr (Plzen) avec 4 bières (Polotmavý, Světlý, Tmavý Ležák et Písař Pšeničné Kvasnicovéaux qualités indéniables. Puis l’inévitable De Molen bien sûr avec la Spik & Span, une savoureuse Golden Ale pouvant presque prétendre être une IPA. Une bière fort rare ensuite, produite en Norvège chez Nøgne Ø, envoyée par bateau dans des fûts à whisky en Australie pour être finalement embouteillée chez Bridge Road et ramenée depuis ces terres lointaines par les fameux “twin-tickers” Thomas et Philipp: l’Aurora Borealis, une Quadrupel forte et complexe affichant fièrement 14.9% d’alcool. Et finalement la seule (!) bière non-Suisse à être parvenue à se faire une place dans le top 10 du mois: l’excellente Mikkeller Grand Theft Orange des Danois d’Amager, une bière originale et complexe vieillie en fûts de Grand Marnier.

Ceci nous mène donc au fameux tsunami … En effet, si la domination helvétique au niveau de la quantité (un classique) mais aussi de la qualité (ça par contre, c’est beaucoup plus rare) a été écrasante, que dire de la brasserie qui a mis tout le monde d’accord sur le podium ? Vous l’avez sans IMG_1669[1]doute déjà deviné, il s’agit bien sûr de l’extraordinaire Storm&Anchor !

La Ryepa – une IPA brassée avec une portion de seigle, le jeu de mot ne vous aura pas échappé – allie précision et caractère de manière fascinante, l’âpreté du seigle apportant une dimension supplémentaire fort intéressante. La deuxième place revient à la très exclusive Sailor Grave Oaked, une version “barrel aged” de l’original où les notes boisées complètent de manière envoûtante les arômes de vanille, sirop d’érable et chocolat. Pour terminer, c’est la Oat – une Stout à l’avoine – qui l’emporte, un véritable délice de noisette et de café combiné à une solide présence de houblons et 7.1% d’alcool.

Franchement, vous avez encore des doutes sur la qualité des bières suisses après tout cela ?

cheers !

IMG_1657[1]Ce début d’année continue à un rythme effréné puisque ce ne sont pas moins de 75 bières (une de plus que le mois précédent) qui m’ont accompagné lors du mois de mars. La particularité a été le nombre franchement impressionnant de bières suisses épinglées à mon tableau de chasse: 52 ! Quand je pense qu’il y a toujours des gens pour me dire “tu dois avoir de la peine de trouver des nouvelles bières: tu les as toutes bues!“. La preuve que non … Il suffit de chercher, contacter, se déplacer … et avoir aussi de nombreuses et excellentes relations. Une chose est sûre: la diversité et la qualité des bières suisses sont une réalité, mais ce qui est certain également, c’est que ces bières ne vont pas vous tomber dessus par hasard: il faut les rechercher ! Et ne me demandez pas comment, car cela me vexerait de constater que vous ne connaissez pas encore mon guide des brasseries suisses 😦

Le nombre écrasant de bières de mon pays a relégué les autres nations – tout du moins en ce qui concerne la quantité – au niveau de simple anecdote. Huit autres pays ont tenté de pointer le bout de leur nez, dont la France et les États-Unis avec 6 et respectivement 5 bières.

Regardons maintenant la Suisse d’un peu plus près. Il y a tout d’abord la présence de 5 nouvelles brasseries que je vais aborder dans un ordre de préférence croissant.

IMG_1647[1]Les Soleurois de Brummbacher présentent des produits de styles presque exclusivement germaniques. Trois bières moyennes voire même un peu au-dessus, mais qui sont accompagnées de deux blanches (la Weizen Classic et la Weizen Dunkel) dont la qualité douteuse pèse sur le tableau d’ensemble.

Difficile d’émettre un avis sur la seule bière des Schwyzois de Turpä Bräu, un produit non sans intérêt et pourvu de certaines qualités. J’ai eu toutefois un peu de peine de me convaincre que le résultat était du à une maitrise brassicole plutôt qu’à un certain hasard …

Il me faudra également plus de temps pour me prononcer plus clairement sur les Bâlois de Gleis 1 Bier. J’ai pu déguster leur Schwarzbier  – bonne mais sans plus – ainsi que leur Indian Pale Ale, pas vraiment géniale.

Avec les Bernois de Mein Teil – une brasserie dont l’accès à lui seul mériterait un article séparé … – on monte d’un cran. Trois bières fort bien maitrisées et de caractère plaisant avec, en tête de liste, la Z’Blondä. L’inquiétude du brasseur quant à mon verdict n’était de loin pas justifiée 😉

Et finalement, on monte à nouveau dans la qualité avec la découverte suisse du mois: les Bernois de Burg-Bier. Quatre bières de style exclusivement germaniques (qui a dit que je n’aimais pas ça ?) avec en haut de l’affiche la Heller Bock et surtout l’excellente Dunkels. Bravo messieurs !

IMG_1652[1]Quant au sujet des nombreuses autres bières suisses du mois passé, il y a beaucoup de choses à dire …

Tout d’abord que, comme d’habitude, la qualité est fort variable. Deux (grosses) déceptions à noter de la part de brasseries capables de beaucoup mieux: Mein Emmental et Zwergenbräu. Tandis que les premiers nommés semblent frappé de plein fouet par un problème technique (présence de nitrates dans l’eau ?) qui ruine impitoyablement la fin de bouche de leurs produits, les seconds ont déçu avec leurs modestes Waldsaft (bière au miel) et Schprisse (IPA) avant toutefois de se reprendre brillamment avec une excellente Stout (Schtrunk).

Une autre brasserie habituée à alterner le chaud et le froid, c’est Old School (Faulensee). Les 6 bières que j’ai bues le mois passé ont parfaitement confirmé cet état de fait. Les excellentes IPA et Dubbel ont été tempérées par les modestes Revolution et 1388. Une chose est sûre: le potentiel est présent.

IMG_1656[1]Et pour clore (ou presque) le chapitre helvétique, quoi de mieux que de citer 5 brasseries confirmant parfaitement leurs excellentes qualités ? Stozi-Bräu avec son Porter; Bières de Neuch et son Exceptionn’elles; la brasserie du Chauve et son intéressante Fondjà; Gutknecht’s Hammer-Bier et sa Mandarina Lager ainsi que Strättligen Bier avec 7 bières dont notamment l’excellente Guntelsey (une pilsner de style tchèque).

Étant donné le nombre de bières suisses, il était presque inévitable d’en retrouver une sur le podium des cancres du mois. Ce triste honneur revient à la brasserie Rosengarten avec leur tentative – louable mais au final pitoyable – de produire un Bock nommé modestement Schwyzer Bock. Le résultat, constitué de notes chaotiques de céréales, d’alcool et de carton, doit bien faire rire les brasseurs allemands qui tomberaient dessus par un malencontreux  hasard. Heureusement toutefois, cette bière a du s’incliner face à un autre candidat – il est vrai difficile à battre – la Vaquero de la brasserie française Saverne, une des championnes du monde en matière de produits imbuvables. Ahhh, moi, la bière à la tequila, y a qu’ça d’vrai ! 😉

Mayan-Judgment-Day-FrontAu chapitre du très bon, mais ayant manqué le podium, on peut citer trois pays. Tout d’abord la France avec la Paradis Alphonse Brown de la magicienne Marjorie Jacobi. Puis les Pays-Bas avec – ohhhh surprise – deux solides bières des incontournables De Molen, la Bar & Boos (une Imperial Stout) et la Rhythm & Blues (un Barley Wine), toutes deux planant à plus de 10% d’alcool. Et enfin les USA avec la Mikkeller Invasion Farmhouse IPA de la brasserie Anchorage ainsi que la Judgment Day Mayan Apocalypse de Port Brewing.

Nous voici parvenu devant les dernières marches avec en troisième position la somptueuse Tessiner Maronni Honig Bock Bier de Gutknecht’s Hammer-Bier. Une bière dont le nom à l’avantage de pratiquement tout dire à son sujet … En deuxième position, on retrouve Mikkeller, mais cette fois-ci à domicile puisque c’est chez Amager qu’il a fait produire son excellent et solide Porter (8%). Et pour terminer, la victoire revient –  et assez nettement – à la meilleure brasserie française (une déclaration qui n’engage que moi): j’ai nommé la brasserie du Mont Salève et sa Tzarine, une Imperial Stout d’une rare complexité. D’ailleurs, cette brasserie sera présente à Crissier le 31 mai lors de la 3ème édition du Festival des brasseries régionales organisé par Au Grain d’Orge. N’hésitez pas à y faire un saut !

cheers !

holland_glIt’s high time for me to have a look back at 2012 !

The first thing that can be said is that I have set a new personal record with 834 different beers tasted. It’s the eighth consecutive year that this happens, so while I used to pretend having reached my maximum pace, I think the best to do for me now is to shut up …

The  number of countries has been close to the one in 2011 with 35 (+1). But unlike 2011 which has been one of the very rare years without beers from new countries, I got that time lucky enough to score 3 “country points”: Dominica, Andorra and Monaco.

Considering the number of beers foreach country it’s no surprise to see (again) Switzerland on top with 243 (which means I could reach 2000 swiss beers next December). On position 2 we find the USA with 94, then Canada (82), Sweden (78) and Belgium (61).

3%20fonteinen%20logoMy favourite country of 2012 – with a minimum of 5 beers rated – is the same as the year before: Netherlands ! Very surely a bias due to the fact that the only beers (or almost) I’m drinking from this country are from the excellent De Molen and Emelisse … The followers are Norway (really close), Denmark, Scotland, Brazil and the USA. If you are surprised about the strong performance of Norway, then think about Haandbryggeriet and Nøgne Ø. And, yes, I’m surprised about the presence of Brazil too … only because I forgot the nice beers I had from them at the Mondial de la Bière in Montreal: so remember breweries names like Bodebrown, Colorado or Bierland. At the bottom of this country ranking, you can find Austria and Argentina.

For the first time I tried to put in comparison my country ranking with their average alcohol content. The correlation is impressive ! Effectively, the first 2 countries are the same with the Netherlands (8.3%) and Norway (8.2%) taking one and two and the analogies go further as Brazil and Scotland take 4th place (8%). BrauWerk-BW-logo-BrauWerk-GmbH-62554-2011So considering that Heineken Switzerland just discontinued its stronger beer – which had an impressive 6% alcohol content ! – arguing that people want lighter brews, I must, once again, accept the fact I feel differently. But dont’ worry: I can assume that matter of fact :-))

In the category of the most represented breweries we can meet the same ones as last year, just in another order ! De Proef is now first with 24 beers (second in 2011), De Molen is second with 21 (third last year) and BrewDog is third with 18 (took first place in 2011 with 19). For those of you wondering about De Proef, don’t forget that most of Mikkeller beers are brewed there and that I put the beers under their location of production, so this explains that 😉

The top 5 breweries of 2012 – with a minimum of 3 beers – shows a nice mixture of countries with 3 Fonteinen (Belgium) on top, followed by Fanø (Denmark), Storm&Anchor (Switzerland), Dieu du Ciel! (Canada) and S:t Eriks (Sweden). I bet most of you don’t really know the last name on this list, do you ?

stormanchorThe most represented beer style is – like in 2011 – IPA. A very large win with 73 beers. Considering my favourite styles in 2012 (with a minimum of 5 beers) we can see Imperial Stout first followed by Imperial IPA, Black IPA, Barley Wine and Baltic Porter (the winner from last year). On the other side of the scale you will see Pale Lager at the bottom, then Dunkel, Fruit beers, English Pale Ale (surprising …) and Amber Ale.

As always, let’s now take a closer look at Switzlerland.

IMG_1594[1]Last year I have discovered beers from 20 new breweries. If some of them – like Walliseller Bier, Condémines or Muschtibräu – have been pretty bad, most of them were above average. The best new brewery of 2012 is Brauwerk from Oberweningen in the canton of Zurich. Second place goes to villa urPur (St. Niklausen, Obwalden) and third to BrewBrothers (Heimberg, Bern). Good breweries for sure but none of those three were able to make it into the top 5 of the best Swiss breweries of 2012. The win in this category belongs without surprise to the amazing Storm&Anchor just ahead of Officina della Birra. Further we have BFM on third place, Sudwerk fourth and Strättligen Bier fifth. Isn’t this a nice list ?

beer_104410It is pretty logical to meet brews from the aforementioned breweries while talking about the best Swiss beers of 2012. The win goes to the impressive Lisbeth from Officina della Birra while Storm&Anchor Nelson and BFM Abbaye Saint Bon-Chien 2011 take second respectively third place.

And finally, my overall highest rated beer from 2012 has been the exceptional Dieu du Ciel! Péché Bourbon with 19.2 points. The second place belongs to the BrewDog Tokyo Rising Sun Highland Edition while we can find plenty of wonderful beers on place three: A l’Abri de la Tempête Corne de Brume (Canada), Struise St. Amatus Oostvleteren 12 and 3 Fonteinen Armand’4 Oude Geuze Winter (both from Belgium), De Molen Festival Smoked Black IPA (Netherlands), Fanø Grassroots/Cigar City Neither and Amager Hoppin’ Frog Frog Hops to Amager (both from Denmark).

And now it’s no more time to look back but rather to get excited about what 2013 will bring !

cheers !

Comme je l’avais brièvement évoqué dans mon dernier article, j’ai eu la chance de pouvoir passer 5 jours inoubliables à Montréal, dans le cadre du 19ème Mondial de la Bière, du 4 au 8 juin. Vous imaginez bien – même si je ne suis pas Danois 😉 –  que de me lâcher dans un pareil endroit n’est pas sans conséquence ! C’est donc avec un nombre particulièrement élevé de nouvelles bières que j’ai laissé le mois de juin derrière moi: 143 (dont 100 ayant été dégustées à Montréal).

4 bières de la brasserie d’Andorre, Alpha.

Sur les 14 pays différents du mois, ce n’est pas non plus une surprise de constater l’écrasante domination du Canada avec 69 bières. Suivent loin derrière les USA avec 14 et la Suisse (qui s’accroche in extremis au podium) avec 10. S’il y a eu des invités relativement rares, le Brésil et l’Argentine, c’est surtout l’apparition d’un nouveau pays avec Andorre (mon 155ème) qui mérite d’être souligné. J’en profite pour remercier une nouvelle fois Marcel Vogt pour m’avoir gracieusement ramené 4 bières depuis cette toute nouvelle contrée (au niveau bière s’entend …).

Bien qu’ayant été mise entre parenthèse, il y a tout de même plusieurs choses à dire sur la Suisse.

Trois Dames Sauvageonne

Tout d’abord que j’ai été déçu par les deux spécialités de la brasserie Trois Dames qui ont croisées mon chemin. La Sainte ni Touche, une Pasionaria vieillie en fût de chêne, offre une présence fortement exagérée de boisé avec une forte aigreur et une acidité lactique. Difficile de deviner les origines “Double IPA” qui se cachent dans les profondeurs de cette bière très déséquilibrée. Je n’ai pas été plus convaincu par la Sauvageonne, une bière à fermentation spontanée brassé en 2006 et vieillie également en fût de chêne, qui, elle aussi, offre une aigreur très agressive et une prise de fût trop prononcée. Comme quoi même les amours de longues dates peuvent décevoir …

D’ailleurs, même les brasseries ayant déjà déçu, peuvent continuer à le faire. J’en veux pour preuve la nouvelle bière très modeste – restons poli –  d’Euelbräu (Winterthur), la Frühlingsbier. Si j’attendrai avant de me prononcer clairement sur les inconstants Bâlois de Zur Grünen Amsel, je serai par contre plus positif que certains sur l’offre toute récente d’une IPA de la part d’une brasserie de taille respectable: Unser Bier et leur Aypiey. Je trouve que c’est un pas – certes pas un pas de géant – prometteur dans la direction du nouveau monde de la bière. Il reste à espérer qu’il ne sera pas sans suite.

Mais finalement, la bière suisse m’ayant le plus charmée le mois passé est la Schwarzer-Zapfen des Thurgoviens de Tannzapfenbräu.

La très brutale Ghost Face Killah de la brasserie américaine Twisted Pine

Evidemment, sur 143 bières, vous vous imaginez bien qu’il y a eu quelques flops. Je n’en citerai que deux. Tout d’abord l’imbuvable Munich Blonde des Argentins de Berlina (présents au Mondial de la Bière de Montréal): une bière savonneuse à l’arôme de solvant … Puis surtout l’exécrable Ghost Face Killah de la brasserie américaine Twisted Pine, un présent empoisonné de Josh et Sunshine lors du Mondial de Montréal. Cette bière est un concentré de piments en comparaison duquel le fait de boire du Tabasco à la bouteille fait office d’activité de jardin d’enfants … Je n’en ai pris qu’une goutte et il m’a fallu une bonne demi-heure pour retrouver les sensations de mon palais. Mais bon: il semblerait que certains aiment ça.

Vixnu, une Imperial IPA au pays de la samba.

De bonnes bières – et des très bonnes ! – il y en a eu beaucoup ! Comme il m’est impossible de les passer toutes en revue, je vous encourage à jeter un coup d’oeil sur ma liste de bières récemment dégustées.

Le top du mois a été archi-dominé par les bières que j’ai découvertes à Montréal. Une seule autre bière, l’Amager Evil Twin Russian Roulette, en provenance d’Erzbierschof, est présente dans le top 30 ! D’ailleurs, Erzbierschof’s Toni a déjà manifesté son inquiétude face à  cette situation inhabituelle 😀

Les bières américaines, bien qu’excellentes, n’ont pas atteint le sommet de la liste. Je n’ai pas totalement partagé l’enthousiasme des Ratebeerians pour la New Belgium la Folie (classée 178ème sur ratebeer) et j’ai même trouvé plus de qualité à la Burton Baton de Dogfish Head (14ème du mois). Ducato avec sa Machete (une superbe Double IPA) a conforté sa place de brasserie italienne no 1 dans ma liste, alors que Colorado et sa Vixnu Imperial IPA en a fait de même pour le Brésil.

Vous l’avez sans doute maintenant deviné: le mois a tourné au triomphe pour le Canada. Avec 10 bières placées dans les 13 premières, c’est peu dire !

Échouant au pied du podium, nous trouvons la Charlevoix Dominus Vobiscum Brut, la Dulcis Succubus de la brasserie le Trou du Diable, la Stout Imperiale Russe du légendaire broue-pub le Cheval Blanc ainsi que la Cuda West Coast IPA de Benelux.

Mais toutes ces excellentes bières n’ont rien pu faire pour contrer la fabuleuse brasserie Dieu du Ciel! J’ai du attendre jusqu’en novembre 2009 pour pouvoir goûter enfin une toute première fois à leurs bières, qui ne sont malheureusement toujours pas disponibles en Suisse. C’est donc avec avidité que je me suis jeté sur tous leurs produits disponibles à Montréal, parvenant à en goûter 13 différents. Et je n’ai pas été déçu, loin s’en faut, puisque les cinq meilleures bières du mois proviennent de leur brasserie !

Attention: plaisir en bouteille !

La Baraque est une American Pale Ale généreusement houblonnée, assez sèche avec des notes boisées.

La Revenante est une bière fumée très équilibrée avec de solides notes de chocolat noir.

En troisième position, j’ai placé la Pionnière, une Black IPA fortement houblonnée, titrant à 9% et présentant de belles notes de café et de cerises noires.

La deuxième place revient à l’exubérante Isseki Nicho, une “Imperial Dark Saison” issue d’une collaboration avec les Japonais de Shiga Kogen. Des notes de cerises aigres, de bois, de malts rôtis et de réglisse, le tout porté par une solide amertume, fait de cette bière une expérience unique.

Mais la victoire revient – et largement ! – à la fabuleuse Péché Bourbon, une version vieillie en fût de Bourbon de la déjà incroyablement somptueuse Péché Mortel. Cette bière rare, une Imperial Stout titrant à 9.5%, est d’une complexité et une opulence exceptionnelle. Le boisé se lie aux notes de vanille, de réglisse, de café et de noix, alors que le palais, d’un crémeux incroyable, est porté par une amertume longue et robuste. Divin ! Ou diabolique si vous préférez 😉

cheers !