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Schweizer Biere 2015/2016

Interessanterweise sorgte dieses Buch für Diskussionen bei weitem mehr vor als nach seinem Erscheinen. Während sich einige Biersommeliers zu Recht über die wohlwollende Kontrolle des Schweizer Brauerei-Verbands sowie andere Aspekte wie Anzahl und Herkunft der Biere, nicht eingeladene Verkoster, usw…, Fragen stellten und die Einladung absagten, waren andere recht begeistert oder naiv. Oder hatten auch einen Arbeitgeber, der direkt involviert war … Wobei, ehrlich gesagt, blieb die Teilnahme von SBV-Sommeliers mit 6 aus insgesamt 13 eher vernünftig.

Der Werbeslogan, der anfangs noch 280 Schweizer Biere getestet und bewertet von den besten Biersommeliers der Schweiz.“ lautete, war schlussendlich: „200 Schweizer Biere verkostet und beschrieben von Schweizer Biersommeliers“. Erstens: da in der Zwischenzeit die ersten 2 klassierten der Schweizer Meisterschaften abgesagt hatten, war schwierig von „besten“ zu reden 😉 … CH-Bier-BookDann über die Anzahl präsentierten Bieren … Als Kriterien für die Einbeziehung im Buch galten: nur Biere aus Brauereien mit einem jährlichen Ausstoß grösser als 1‘000 Hektoliter; keine saisonale Biere, keine Radler sowie keine einmaligen Spezialitäten. Eine Beschränkung, die zwar Sinn macht, jedoch das Bild der Bier-Szene in unserem Land ziemlich verfälschst, da genau die kleineren Brauereien für die größte Vielfalt verantwortlich sind. Dass schlussendlich „nur“ noch 191 Biere im Buch dabei sind, ist durch die Abwesenheit von 15 „qualifizierten“ Brauereien erklärlich. Einige (viele ?) davon haben ihr Veto eingelegt (aber wieso wurden sie überhaupt gefragt ?!?), einige wurden zu spät angefragt und konnten Informationen wie Bilder, Bezugsquellen, usw. nicht liefern und andere waren vielleicht – aus welchem Grund auch immer – vergessen. Der letzte Punkt schlussendlich: es steht nicht mehr „bewertet“ sondern „beschrieben“ weil der Job der involvierten Biersommeliers  klar definiert war: bitte um wohlwollende Beschreibungen ! Sicher bei einigen Bieren eine eher kreative Aufgabe …

Obwohl die Biere nach Biersorten unterteilt sind, wurden die Letzteren wiederum in 3 Kapiteln zugeordnet: „Grundsorten“, „Spezialitäten“ und „internationale Sorten“. Oh je … das sind noch die tollen Definitionen aus der Kartell-Zeiten … Aufwachen Leute ! Das Kartell gibt es seit 1991 nicht mehr ! Gut, wenn man denkt, dass ein Nachbarland 499 Jahre in der Vergangenheit blockiert ist, könnte das Ganze also schlimmer sein …

Die Bittere wird nicht in IBU sondern in Worten (“sehr schwach, schwach, mittel, stark, sehr stark“) angegeben. Dies angeblich weil es für die Konsumenten so verständlicher sein soll. Sicher ? Ich vermute es ist eher, weil bei weitem nicht alle Brauereien die IBU ihrer Bieren kennen.

Die merkwürdigste Sache aber, ist die Geruchs- und Geschmacksintensität, die mit einer Punktzahl von 1 bis 5 bei jedem Bier angegeben ist. Hier die Beschreibung dazu: „Mit 1 wird damit ausgedrückt, dass dieses Bier sehr schwach, hell und süss ist. Entsprechend bedeutet die Vergabe von 5, dass der Konsument ein sehr starkes, dunkles und bitteres Bier zu erwarten hat.“. Ich wusste es doch: dunkle Biere sind alle bitter ! Und stark … 😉

Das Buch soll jährlich erscheinen. Die Frage bleibt für mich aber offen: was soll das Zielpublikum sein ? Die 08/15 Feld-neken und Hei-schlösschen Biertrinker interessiert das wohl gar nicht. Und die Craft crew tut es noch weniger …

Anzahl registrierten Brauereien in der Schweiz

Im Juni 2013 schrieb jemand: „… tendiere ich zu denken, dass die Wachstumsphase bald Vergangenheit sein wird (vermutlich sogar vor 2020) und dass die Rekordzahl vom Jahr 1885 nicht geschlagen wird.“. Schade nur dass dieser Jemand ich war …

Obwohl ich einerseits betreffend Ende der Wachstumsphase vor 2020 immer noch richtig sein könnte, wurde andererseits die Rekordzahl (530) kürzlich mit 551 geschlagen. Das ist viel, sehr viel … Ehrlich gesagt, kann man 1885 mit 2015 kaum vergleichen und obwohl die Situation vor 130 Jahren nicht völlig bekannt ist, kann man unbedenklich behaupten, dass damals die meisten Brauereien professionell betrieben wurden, während dies heute schätzungsweise nicht einmal bei 100 der Fall ist. Heute ist es unheimlich (zu) einfach, sich als offizielle Brauerei zu registrieren und ich kann die Bedenken des renommierten kanadischen Bier-Schriftsteller Stephen Beaumont – eine Brauerei, die jährlich weniger als 50 hl produziert, als echte Brauerei zu betrachten – sehr gut verstehen.

Tatsache ist, die Bier-Szene in der Schweiz ist nicht mehr überschaubar. Für mich auch nicht.

festipiousseFestival & Events

Nicht nur die Anzahl der Brauereien, sondern auch die Anzahl von Bier-Festivals und Events explodiert. Die speziellen Events (Meet the Brewer, Armageddon) multiplizieren sich bei Bars wie Au Trappiste, Erzbierschof, the International oder PiBar und kürzlich kamen nicht weniger als 5 neue Festivals zu die bestehenden dazu: Bierfest Chur, Zürich Bier Festival, LuppolaTI (Chiasso), Festi’Piousse (Echallens) und Echec & Malt Beer Festival (Lausanne). Bis auf 1 war der Erfolg gross bis überwältigend, was natürlich sehr erfreulich ist.

Vergesst also die kommenden Festivals und Events nicht! : Basler Biermarkt (28.8.), Mikrobrauer-Armageddon Liebefeld/Bern (Erzbierschof, 4.9.), Festival des Brasseries Artisanales de Fribourg (5.9.), Craft Bier Festival Rapperswil (6.9.), Meet the Brewer (Jester King, bei Au Trappiste, 12.9.) und die Unterländer Biertage (Oberglatt, 7. und 8.11.).

scheissbierKollaborationsbiere in der Schweiz

Während 2012 als Jahr des Anfangs des IPA-Trends gilt, kann 2015 sicher als Anfang des Kollaborationen-Trends angesehen werden. Vergleicht man dies mit den USA, stellt man fest, dass unser Rückstand immer ein bisschen kleiner wird (der Anfang des IPA-Trends dort ordnet man in 2004/2005, während die Geschichte mit den Kollaborationen ab 2009 explodierte).

Das erste „Collab“-Bier der Schweiz (soviel ich weiss, danke für eine allfällige Korrektur !) war 100% made in Schaffhausen und zwar das „Scheissbier“ von Brauerei.sh und Brauage du Garage à la Plage in 2010 (das Bier wurde anlässlich der Eröffnung der neuen WC-Anlagen einer Bar gebraut, deshalb …). Die erste schweizweit verfügbare (oder fast) Kollaboration kam 2 Jahre später mit dem CH2 von Birrificio Ticinese und Bier Factory Rapperswil. Als Brauereien, die aktiv an Kollaborationen sind, kann man Trois Dames, Bad Attitude, 523, Barbière, Blackwell und Storm&Anchor speziell erwähnen.

Bier des Monats

Weil ich in den letzten Zeiten nichts darüber geschrieben habe, heisst nicht, dass ich zu trinken aufgehört habe. Denkste! Während ich im Juni mit 93 neuen Bieren stark beschäftigt war, war Juli mit 130 noch besser (oder härter, je nach Bier …).icanseeyourflanders

Omnipräsent war selbstverständlich die Schweiz mit insgesamt 96 neuen Bieren. Weit hinten trifft man auf Belgien (29) und Italien (23) auf. Bei den für mich neuen Brauereien waren die Erlebnisse sehr unterschiedlich: positiv (bis sehr positiv) waren sicher Lance-Pierre, Darkwolf und Pentabier, während es mit Brauereien wie Braulabor, Heerbrugger Bier, Mon Oeil und Budken langsam aber sicher nicht ganz angenehm wurde …

Die besten Biere waren Prairie Artisan Ales Evil Twin Bible Belt (Juni) und Blackwell I can see your Flanders (Juli). Besonders zu erwähnen sind auch Amager Surly Todd the Axe Man, Trois Dames Saison Brett, Blackwell Drahtesel und Jester King Snörkel.

cheers !

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Staraya Krepost (Transnistrie)

Staraya Krepost une bière de Transnistrie. Trans … quoi ?!?

Le moins que l’on puisse dire, c’est que le chômage ne menace pas mon hobby de chasseur de bière: des festivals en veux-tu en voilà, des magasins de bières et des bars dont les offres se renouvellent sans cesse, des brasseries qui se créent encore plus vite que Messi enfile les buts et des brasseurs (ainsi que des amis) dont la générosité est de plus en plus grande. En bref: plaisir (beaucoup) et stress (un peu quand même) sont mon lot quotidien. Tout ça pour vous dire aussi qu’entre dégustations, mises à jour de ma page internet et boulot d’administrateur sur RateBeer, je commence à avoir passablement de peine à trouver le temps de pondre sur ce blog …

Mais revenons donc au sujet du titre. Ce ne sont pas moins de 197 nouvelles bières qui ont égayé mes papilles lors de ces deux derniers mois (105 en avril et 92 en mai). La Suisse – en partie grâce aux Solothurner Biertage – a bien évidemment écrasé toute concurrence au niveau du nombre avec 79 représentantes, devançant la Belgique (18) et les USA (12).

Bienvenue à deux nouveau pays: la Guyane française (avec la Jeune Gueule Weïti, une bière tout à fait honorable) et la Transnistrie, un état dont la reconnaissance est – comment dire – limitée, puisque seuls l’Ossétie du Sud, l’Abkhazie et l’Artsakh (eux-mêmes jouissant d’une reconnaissance très modeste …) la considèrent comme un État. Mais bon, comme à chaque fois, je me réfugie derrière les définitions de RateBeer et la Transnistrie constitue donc mon 164ème pays. Soit dit en passant, la bière – Staraya Krepost Klassicheskoe – était parfaitement buvable.

brew_23227D’autres pays rares se sont invités lors des deux derniers mois. La Moldavie principalement avec pas moins de 11 bières, la plupart des Lager disons … difficiles, mais aussi avec une bière de type belge de qualité honnête (la meilleure des 11 d’ailleurs): Persha Trapezne. Les deux bières éthiopiennes – Castel Beer et St. George Amber Beer – peuvent être trouvées en Suisse chez Beers’n’More. Finalement la Lituanie avec une bière forte (14%) et très intéressante: 13 Statinių (Tamsusis) de la brasserie Vilniaus Alus.

Quid des bières suisses ? Tout d’abord 7 nouvelles brasseries à signaler. Dans un ordre de préférence croissant:

Quant aux autres bières helvétiques des deux derniers mois, en voici un résumé non-exhaustif (si vous êtes friands de détails, voici pour rappel l’adresse où vous pouvez consulter mes 500 dernières bières: www.bov.ch/cgi-bin/shownewbeers).

  •  un super brasseur et un super houblon ne peuvent déboucher que sur une super bière: 523 Enigma Bliss;
  • très intéressantes nouveautés des Valaisans de 7Peaks avec en vedette la Cimes de l’Est;
  • le brewpub bernois Barbière continue de présenter qualité et innovation avec notamment la Green Bullet Nelson;
  • l’excellente collaboration entre Bad Attitude et le gypsy (je rigole …) Storm&Anchor – Daughter of Ashes – manque le podium du mois de mai pour un cheveu;
  • Old School Lake Side IPA

    Old School Lake Side IPA

    ce n’est pas le cas de Blackwell, 3ème du mois d’avril avec leur Nelson’s Sour Power Berliner Weisse. A noter aussi leur très bonne collaboration avec Full Measure: Nelson Terro{i}r!;

  • Bodensee fait encore mieux avec la sublime Van Meer, 2ème place du mois d’avril;
  • Brygger Øl ne voulant pas être en reste, Roger place sa superbe Saison Tonic sur la seconde marche du podium du mois de mai;
  • après les avoir fortement critiqué depuis leurs débuts ou presque, je dois avouer qu’ils m’ont très positivement surpris (pour la 2ème fois en 4 mois) avec leur Lucy IPA 14: il s’agit de Buechibärgerbier et il va me falloir passer en revue leur palette de bière à nouveau;
  • la prometteuse Brasserie des Coudres (Céligny, Genève) démontre son savoir avec sa superbe IPA, médaille de bronze du mois de mai;
  • toujours suivant le trend des IPA – et toujours très bon – Napf Müeti’s Hopfebombe;
  • Claude Degen, lui, prouve qu’il existe d’autres styles avec son Earl;
  • Officina della Birra confirme – si c’était nécessaire – ses qualités et sa créativité avec Castrum-Magnum et H2Ops;
  • pas moins de 7 nouvelles bières des Bernois d’Old School (Faulensee): pratiquement que du très bon et un véritable hymne aux houblons ! La meilleure d’entre-elles: Sun Storm III.
  • et finalement Trois Dames avec en vedettes l’Überliner Weisse (collaboration avec Barbière) et l’IPA Simcoe-Citra.
medallalight

Attention: produit très mauvais !

Comme certaines personnes m’ont fait remarquer que je devenais très gentil ces derniers temps, voici une (petite) liste des moins bonnes bières helvétiques des deux derniers mois: 3 Lacs Marylou, Sam’s Weizen Dunkel, Granicum Amber APA et Bertbier Chömifäger Altbier.

Mais ces bières, aussi douteuses aient-elles été, n’ont pas pu concurrencer les cancres des deux derniers mois, notamment la délégation moldave: Spicusor Blonda et Orasul Vechi (brasserie Bere Unitanc), Goldenburg (brassée par Beermaster) et Chisina Speciala Tare (Efes Vitanta). Si la Sornin Perle Verte (France) et l’Oettinger Radler (Allemagne) ont été fort mauvaises également, ni elles ni les Moldaves n’ont eu aucune chance face à l’immonde Medalla Light de la brasserie de Puerto Rico. J’en frémi encore rien que d’y repenser …

Finissons comme d’habitude par le top du top. Je vous ai déjà parler des meilleures bières suisses, voici celles des autres pays.

Struise Mocha Bomb

Struise Mocha Bomb

La Logsdon Oak-Aged Bretta (USA) est une Sour Ale à la forte personnalité et où les notes fruitées et acides dominent largement le côté boisé.Quant à L’Hopfenstopfer Monroe, c’est sans aucun doute la meilleure de la série Single Hop de la brasserie allemande Häffner. Un houblon vraiment impressionnant !

Difficile de ne pas retrouver les Belges de De Proef dans les sommets et les deux mois passés n’ont pas fait exception: la Mikkeller Single Hop Sorachi Ace IPA tout d’abord –  très fruitée, propre et complexe –  puis deux Imperial Stout de hautes factures, toutes les deux concocté en collaboration avec les Danois de To Øl: Goliat Imperial Coffee Stout et Liquid Confidence Cognac, deux bières de combat (respectivement 10.1 et 12.2% d’alcool) dont les noms livrent beaucoup d’indice sur ce que l’on peut en attendre.

Un autre gypsy à la fête avec Evil Twin faisant produire cette fois chez les Brésiliens de Tupiniquim (inconnu pour moi aussi, ne vous inquiétez pas …) sa Brazil Metro Man.

pirateEt une merveille de Marjo avec la Marjollica Frount’zzz the Never.Il doit bien exister un tutoriel permettant de comprendre les significations à plusieurs degrés des noms de bière de madame le Paradis 😉

Pour finir, voici les vainqueurs des deux mois précédents. La détonante, forte (13%) et hautement complexe Barrel Aged Bomb! des Américains de Prairies Artisans Ales s’impose lors du mois d’avril alors que la Black Damnation II Mocha Bomb (décidément, on vit une époque explosive…) remporte le mois de mai et me rappelle que ce n’est pas sans raison que c’est toujours une bière de la brasserie belge de Struise qui trône au sommet de ma liste des meilleures bières …

cheers !

 

jamesbraeuWie im letzten Artikel versprochen, möchte ich detaillierter auf die 103 neuen Schweizer Biere, die ich im März verkostet habe, zurückkommen. Meine Bewertungen können über die Links – die nach den Brauereien-Seiten auf Ratebeer.com führen – nachgesehen werden.

Kanton Aargau

feldNur 3 Biere hier, was eigentlich wenig ist für einen Kanton, der hinter Bern und Zürich die 3. grösste Anzahl von Brauereien mit 55 vorzeigt. Und Biere aus sehr unterschiedlichen Brauereien, von JamesBRÄU (5 Hektoliter) und ihr Coffee Stout bis Feldschlösschen (circa 1,5 Mio. hl) und ihr “Innovation des Jahres” Braufrisch über Lägere Bräu (1’800 hl) und ihr Whiskey Porter. Dass meine Vorliebe genau nach Anzahl Hektoliter umgekehrt sortiert ist, ist selbstverständlich purer Zufall. Oder ?

Kanton Appenzell

Die ambitionierte und erfolgreiche Brauerei Locher (160’000 hl und bald mehr als 200’000) konnte mich mit ihrem Glühbier überhaupt nicht überzeugen. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich so was kaum trinken kann, egal welche Brauerei das produziert.

Kanton Bern

braubarGanz logisch, dass Bern mit 27 neuen Bieren quantitativ dominiert hat: nicht nur wohne ich hier aber vor allem hat dieser Kanton mit 94 eindeutig am meisten Brauereien von allen.

Während Aare Bier mit ihrem Dunkel ihre Biervielfalt-Allergie weiterhin bestätigt, sieht es bei den anderen ganz anders aus und sogar Hasli-Bier – die ihren ungeschickt gewählten Name ganz gerne verschwinden lassen würde – zeigt mit ihrer neuen Marke “49er” endlich ein bisschen was (Imperial Stout, Red Ale und Draft Beer).

Bei Barbière konnte ich 5 neue Biere entdecken. Das IPA Equinox, das Ali und das Mosart sind wirklich empfehlenswert. Und die anderen sind nicht weit hinten.

Dass Blackwell bei mir nicht automatisch einen Volltreffer bedeutet, zeigte das merkwürdige (aber nicht nur) Tannenbaum Effect 2.0 Brown Spruce IPA. Aber sowohl das Huell Melon T’Artagnan Berliner Weisse wie auch vor allem das Shishiga Universal Stout (Platz 2 des Monates) konnten den Eindruck meisterlich wiederherstellen. Wohlgemerkt: es sind 14,2% Alkohol Unterschied zwischen diesen 2 Bieren …

BRAUBAR macht gute Sachen, sehr gute sogar ! Das Hop Burst und das Later Red waren die Highlights unter den 4 neuen Bieren, die ich trinken konnte.

bryggerolRoger Brügger, der erste Schweizermeister der Bier-Sommeliers , steigt dank seinen exzellenten American IPA Nelson S. und I Bleed Black in meinem Ranking der Schweizer Brauereien weiter auf: Brygger Øl wird es wohl bald in der Top 20 schaffen und es könnte wohl weitergehen.

Immer gut, präzis und interessant: Burg Braui und das Mentha.

Nicht weit von meinem Wohnort entfernt, Patrick Domenig von Chicco-Bräu (Nidau) zeigt sein Können von Anfang an: Hoppy Pale Ale, Nelson lager und Nelson Weizen.

chiccoSein Pale Ale sorgte scheinbar für diverse Reaktionen, war für mich aber ok: Danidrinks.

Eine weitere neue Brauerei aus meiner Region ist la Courtysane (Courtelary). Ich hatte bis jetzt nur ein Bier, das überdurchschnittliche Teresina und freue mich schon auf weitere Sorten.

Drei neue Biere von mein Emmental (ä Böbu, ä Düderler und ä Röbu) konnten die Enttäuschung von letzten Mal teilweise korrigieren, ohne jedoch eine grosse Überzeugung bei mir zu bewirken.

Kanton Graubünden

surselvaDie Brauerei Engadiner Bier überzeugt mit Morteratsch Bier und Pöstli Bräu nach wie vor. Dies ist weniger der Fall bei Surselva Bräu: die 2 Biere, die sie für das Benediktiner Kloster Disentis brauen – St. Placi Goldhelles Spezial und Weizenbier – sind ungenügend bis durchschnittlich.

Kanton Jura

Von vielen vergöttert und ebenfalls von vielen unverstanden, da ist sie: l’Abbaye de Saint Bon-Chien in seiner Grand Cru Version 2014 (Frenchy Sparkling Wine) von BFM natürlich. Da dieses Bier den ersten Platz des Monates belegt, ist wohl klar in welcher Kategorie ich mich befinde.

Kanton Luzern

Hier konnte sich Goliath-Eichhof – mit seinem erstaunlich gut gelungenen Kulturbräu – gegen David-Sankt-Maria – und sein betrübliches No7 Weizen Dunkel (NB schlechtes Bier des Monates) – klar durchsetzen.

Kanton Sankt-Gallen

kornhausEin korrektes Bier von Kornhausbräu (der Herbst) und ein ebenfalls korrektes Bier von Sonnenbräu (Annett’s Büezer). Schlechtes Wetter hingegen bei Stadtbühl mit dem miserablen Zwickel und dem noch schlimmeren Minimal. Hilfe …

Wie man es richtig macht, zeigt die Brauerei Sennbräu mit 5 guten bis sehr guten Bieren wie das Farmhouse Ale und das Landbier.

Kanton Thurgau

barfussEine neue und ziemlich gute Brauerei zuerst mit Barfuss (Black Monkey, Secret Service und Sleeping Bear) und dann eine neue (wobei nur für mich, da diese seit 2005 gibt) und ziemlich schlechte Brauerei mit Element (Feuerkelch, Kloster und Pils). Stolz sein, nach Reinheitsgebot zu brauen, genügt wohl nicht …

Ein sicherer Wert in diesem Kanton bleibt weiterhin das Brauhaus Sternen mit seinem Rauchbier.

Kanton Tessin

rudbirHier konnte ich ebenfalls 2 neue Brauereien entdecken, beide recht gut !

Bei Birra Schmid haben mich sowohl das Coast Ale wie auch das Dry Stout überzeugt. Bei Rud Bir war es mit dem Imperial und dem Stellare sogar noch besser.

Von Bad Attitude (Birrificio Ticinese) konnte ich das sehr gute Strange Love wie auch das anständige Grauvogel verkosten.

Kanton Waadt

tempsDieser Kanton zeigte eine starke Präsenz mit nicht weniger als 15 neuen Bieren und vor allem 4 neuen Brauereien ! Fangen wir mit diesen an:

  • die Brasserie du Temps ist viel versprechend mit Bieren wie vor allem Tempérance und Boule à Neige.
  • gut ebenfalls die Brasserie la Drêche mit seinem Kürbis-Bier Ale’Oween (und es braucht schon was, damit ein solches Bier mich anspricht)
  • interessant und gut gemacht war das Car Rouge von Echec & Malt
  • hingegen war das Bjer von Concorde ein Versager

nebuleuseDa wir gerade bei den Enttäuschungen sind, fahren wir gerade weiter:

Dann, bessere Produkte mit dem Bière Rousse au Gingembre von Cathélaz, Caribou von la Nébuleuse, Grand Cru 2013 von les Faiseurs de Bière (eine jetzt leider geschlossene Pionier-Brauerei) und vor allem Tropicale IPA von Trois Dames.

Kanton Wallis

tardivWenn ich an diesen Kanton denke, kommen mir zuerst 2 Sachen in den Sinn: zu viele bescheidene bis sogar schlechte Brauereien einerseits und die vermutlich innovativste Brauerei der Schweiz andererseits (doch, doch, es gibt schon was inzwischen)

Als Vertreter der erste Kategorie traf ich das arme Bonnefille la Rousse von Tardiv, während mich nicht weniger als 8 neue Biere von Brasserie des 5 Quatre Mille mehr als glücklich gemacht haben (die besten waren Mosaic is Back, 3xC Porter und Session IPA).

Kanton Zürich

Nicht wirklich begeistert hat mich die Entdeckung der Brauerei Aathaler-Bräu. Die 5 Biere, die ich erhalten konnte, schwankten zwischen leicht überdurchschnittlich (Black Bull Irish Stout und Ginger Ale) und schlecht (Pale Ale). Verbesserungspotential ist klar vorhanden.

wehntalVon der 2. für mich neuen Brauerei des Kantons, Braumanufaktur Sunneberg, hatte ich nur ein Bier: Red Ale. Es war aber gut und ich hoffe schwer, bald neue Sorten finden zu können.

Vier neue Biere aus Bierzunft Wehntal haben meinen sehr mässigen Ersteindruck – der 3 jährig war – meisterlich verbessert ! Biere wie Ekaterina, DIPA oder Brown Ale sind einfach exzellent.

Gut ebenfalls war das Imperial IPA von Doppelleu und noch besser das neue Storm&Anchor IPA.

turbinenEine Stufe tiefer, jedoch weiterhin ok, findet man Turbinen-Bräu und sein Cortina sowie UG Bräu (UG-Maibock und UG-Sauer Alt).

Wie immer ganz stark war die zweitbeste Brauerei im Kanton – Gutknecht’s Hammer-Bier – mit Choco-Chili-Porter, Rhubarby Doppelbock und XXl IPA.

cheers !

beer-whitealeTout a commencé par la volonté de prioriser les bières suisses parmi la meute (trop) nombreuse de candidats en attente dans ma cave. Ce n’est que quatre jours avant la fin du mois – date correspondant à l’excellent 5ème Craft Bier Festival de Rapperswil – que j’ai pris conscience de la possibilité de réaliser quelque chose d’unique pour moi (et peut-être d’unique tout court): déguster 100 nouvelles bières suisses durant le même mois ! Si tenir une moyenne de 3,23 bières par jour n’est en soit pas négligeable, la véritable difficulté de cet “exploit” réside beaucoup plus dans le fait d’y arriver lorsque l’on a déjà plus de 2300 bières helvétiques au compteur. Mais finalement, au-delà des chiffres et autres statistiques que bien évidemment j’adore, l’essentiel reste l’incroyable richesse actuelle de la bière dans notre pays.

Il va de soi qu’il n’est resté que des miettes pour les 13 autres pays lors du mois écoulé et l’Espagne – arrivée 2ème en nombre – fait bien pâle figure avec ses 4 représentants face à l’armada helvétique forte d’exactement 100 membres. Mais il y a tout de même certaines choses à relever. Tout d’abord la présence fort rare du Japon avec deux très bonnes bières de la brasserie Kiuchi: Hitachino Nest White Ale et Hitachino Nest Commemorative Ale 2014.  Puis une toute nouvelle – et bonne – bière trappiste (disponible depuis la fin de l’année 2013), la Zundert de la brasserie néerlandaise De Kievit ainsi que la meilleure non-suisse, la Manzanita, une collaboration entre les Allemands de Freigeist et les Californiens de Fort Point. Et pour terminer il faut noter qu’avec seulement 23 représentantes, les bières étrangères ont réussi à truster le podium des cancres avec les portugaises Amphora Gladiator, Amphora Bracara et – la pire de toute – l’espagnole Xativa Er Boquerón. Un résultat somme toute très réjouissant pour les bières suisses !

brisenbraeuVenons-y donc à ces fameuses 100 bières suisses ! Bon pas toutes, il ne faut pas exagérer … Un coup d’oeil tout d’abord sur les 8 nouvelles brasseries découvertes ce mois. Trois d’entre-elles sortent clairement du lot et je vous les conseille fortement. Il s’agit de Birreria Pacific (Brusio dans les Grisons) avec notamment la Zamin et l’I.P.A.. Puis des Bernois de Aarmühle (Liebefeld) avec surtout leur Lemongrass India Pale Ale et de leurs voisins de Bäupbärger Bier (Belpberg en dialecte dans le texte…) et leur superbe Citra (à nouveau une IPA, un style totalement incontournable actuellement dans notre pays). Une mention positive également pour CVL Brewers (Chen Van Loon) avec des bières telle l’Amber Ale au profil complexe et assez original, terreux et épicé; puis les Nidwaldiens de Brisenbräu (nota bene la seule brasserie du canton) et leur très bonne Stout. On descend d’un cran avec KrügelBIER (Lucerne), une brasserie capable du meilleur (ObLaBi) et du moins bon (DuWeiBi) avec entre les deux une large palette de bières. Assez semblable bien que moins polarisé du côté de chez Culina-Bräu (Höri, canton de Zurich) où je retiendrai avant tout la bonne Holunderblühten-Bier. Finalement, la nouvelle brasserie la moins convaincante IMG_3124[1]aura été Drachenbräu (Oberrieden, Zurich) dont ni la Pils ni la Drachenbock ne seront parvenues à m’enthousiasmer – contrairement à d’autres personnes – lors du dernier Craft Bier Festival de Rapperswil.

Voici maintenant une vue d’ensemble des bières des autres brasseries. Pour la liste exhaustive, reportez-vous à la liste de mes 500 dernières bières dégustées. Mais si vous comptez le faire 6 mois après la publication de cet article, tant pis pour vous … Prêt ? C’est parti !

Si cette longue énumération ne vous a pas donné soif, j’espère que l’évocation du podium y parviendra ! Comme cela arrive parfois et tels les 3 mousquetaires, les 3 meilleures bières du mois sont au nombre de 4. Et elles sont toutes produites par des brasseries déjà évoquées ci-dessus. Les deux bières en troisième position sont l’American Ninja de 523 – burgbrauiune solide Black IPA titrant à 8.37% et arborant fièrement ses 90 IBU – ainsi que la Zinal Imperial Red Fruits, une Imperial Stout à 11.5% où notamment les malts rôtis se combinent aux fruits rouges de manière absolument divine.

Quant aux deux premiers – oui, il y en a deux et ce n’est pas parce que je ne voulais pas faire de jaloux, mais que voulez-vous: quand les points sont exactement les mêmes … – il s’agit tout d’abord à nouveau d’une bière de la brasserie de Zinal des 5 Quatre Mille, l’Imperial Milk Stout Crème Brûlée où le côté lactique et la douceur se marient admirablement avec des notes de café, de vanille et de noix. Et pour l’accompagner  nous retrouvons un autre surdoué du brassage avec la Burg Braui Rosmarinus, une bière d’un charme et d’une précision géniale dans laquelle le romarin et des notes fruitées jouent une partition quasi-parfaite. Chapeau !

cheers !

laurentina

la Laurentina (Mozambique)

Du travail plein les papilles ! Voilà en gros le résumé du mois d’avril passé lors duquel j’ai été confronté à 95 nouvelles bières dont plus du tiers lors des 12ème Solothurner Biertage.

Parmi les 13 pays représentés, c’est bien évidemment la Suisse qui écrase tous les autres et pour une fois non seulement sur le plan quantitatif (59), mais également qualitatif (j’y reviens plus tard). La Belgique avec 8 bières et le Danemark avec 5 arrivent loin derrière. A noter la présence d’un pays inhabituel, l’Irlande, avec deux bières de la brasserie Trouble, une de celle de Carlow et une autre de Galway Hooker. Mais surtout deux nouveaux pays (158ème et 159ème): le Mozambique avec la Laurentina Clara et Saint-Vincent-et-les-Grenadines avec la Hairoun ! La première nommée était totalement buvable, soi dit en passant, ce qui constitue déjà un exploit lorsqu’on parle de cette catégorie. Je ne m’étendrai pas par contre sur la Hairoun …

Or donc, la chasse aux bières suisses a été particulièrement florissante ! Je vais commencer d’abord par les nouvelles brasseries, qui ont été au nombre de cinq.

Tout d’abord Burg Braui situé à Gurzelen dans le canton de Berne et nouveau membre de l’excellente “mafia” thounoise. Je vous en dirai plus sur cette brasserie lorsque j’aurai goûté leurs autres bières, mais la Simcoe était déjà prometteuse. De même avec les Argoviens de JamesBRÄU (Mühlethal) dont l’Amarillo Cream Ale est fort correcte. La Füürbier des Lucernois de Wipfli-Bräu (Inwil) m’a laissé passablement de marbre et je vais donc attendre d’avoir goûté leurs autres bières avant de formuler mon avis à leur sujet.

RED ALL HDR

Sottobisio Red

Ma rencontre avec les Soleurois d’Oberdörfer Chäuerbräu a commencé sur une fausse note lors de la première journée des Solothurner Biertage, leur Lager étant manifestement salement piquée. C’est donc avec une certaine crainte que je me suis attaqué à leurs 3 autres produits, qui, heureusement, se sont avérés corrects bien que pas très excitants (si ce n’est la Pfäffer peut-être). Ce n’est que le samedi que je suis revenu sur la Lager – sur un conseil avisé de Richi “SIOS” Leder – pour constater 1) que le premier fût était effectivement un accident et que 2) il y a encore pas mal de laxisme concernant le contrôle de qualité dans ce genre de festival …

Bien qu’ayant entendu certaines critiques à leur sujet, j’ai été personnellement convaincu par les 3 bières de la brasserie tessinoise Sottobisio. La Red m’a laissé la meilleure impression, même si l’on peut certainement discuter de sa classification comme Imperial IPA. Une brasserie à suivre en tous les cas.

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Cathélaz, JamesBRÄU et Biermanufaktur Maienfeld

Voici maintenant un morceau choisi des 51 bières suisses restantes du mois passé (pour la liste complète et plus de détail, reportez-vous à ma liste de bières récemment goûtées):

  • Comme à son habitude, l’Altes Tramdepot se donne de la peine et en a souvent: sa 5Teen – qu’on pourrait qualifier d’India Pale Lager – n’est qu’une soupe sur-houblonnée avec peu de caractère aromatique. Un bel exemple que plus n’est pas équivalent de mieux.
  • La Bertbier Jäger m’a un peu déçu de la part d’une brasserie capable de mieux faire.
  • La Saison Grapes de la BFM est un bijou qui manque le podium du mois pour un cheveu !
  • La Bier Factory Rapperswil Lager est la preuve – pour ceux qui en ont besoin, je n’en fait pas partie – qu’une Lager peut être autre chose qu’un liquide sans goût. Excellent boulot Stephen et Gabriel !
  • La Biermanufaktur Maienfeld (canton des Grisons) m’a conquis avec son IPA nommée 7304.
  • Les Tessinois de Bad Attitude (Birrificio Ticinese) ont frappé fort avec leur Williams Penny (une Two Penny vieillie en fût avec des poires) et leur Mad Saison (une sorte d’IPA belge qui cache dangereusement bien ses 12% d’alcool).
  • Les avis au sujet des Thurgoviens de Bodensee étaient fortement polarisés lors des Solothurner Biertage. Une conséquence sans doute d’avoir voulu présenter des styles audacieux tels que Gose ou Lambic. Quant à moi ? J’ai aimé ! Et en particulier la Joris, une “trappiste” qui n’a rien à envier à ses authentiques sœurs.
  • Buechibärgerbier … Hmmm, que dire en restant poli ? Si je peux presque comprendre que leur Kybergator – modeste mais parfaitement buvable – ait remporté sa catégorie au SIOS Trophy 2014, je reste par contre sans voix quand j’apprends que leur repoussante Frühlingsbier a réussi le même exploit ! Et je préfère ne même pas aborder la Golfer
  • Alain Cathélaz ne cesse de m’épater, car il est vraiment le maître des plantes et des épices. Sa Bière Blonde au Rhum, Citron Vert et Menthe n’a en rien terni sa réputation.
  • Agréable surprise chez les Divins Brasseurs (Sion) avec une très bonne Ambrée.
  • Déception avec la Gili Bräu 24er Noël.
  • Déception encore – mais légère –  avec Hardeggerperle qui me semble à bout de souffle: aussi bien leur Chrüterbier que leur Rauchbier restent en-deçà de ce qu’ils peuvent réaliser.
  • Déception toujours avec l’Hohgant Schwarzer Holunder (une bombe de diacétyle).
  • Et déception encore une fois avec la Dunkles de JungfrauBräu, une brasserie ici aussi capable de bien mieux.
  • Par contre, la bonne surprise de Soleure 2014 a été pour moi – avec Bodensee – les Lucernois de LuBB (Luzerner Bier Brauer): aussi bien leur Black Beauty que leur Bockbier m’ont bluffé !
  • Öufi ne m’a pas convaincu avec la Südfuess Bock et la Polaris.
  • Schwarzbuebe Bier est une brasserie souvent intéressante et j’ai été particulièrement satisfait par la Tonka Brownie.
  • Deux bières intéressantes et assez originales de Sunnegg: la Weizen et la Porter.
  • Bon travail – comme presque toujours – de la part d’UG Bräu avec la Nelson-IPA et la Chriesi.
  • UHB encore et toujours avec deux très bonnes IPA: la Hop Connection et la Mr. Nelson.
  • La Häxli Cascade d’Ackermann – brassée cette fois chez Unser Bier – m’a laissé dubitatif.
  • Même remarque quant aux Lucernois de Wiggerli et leur “das Dunkle“, ainsi que pour les Bâlois de zur Grünen Amsel avec leur Whisky Ale.

IMG_2434[1]

Attention: très mauvais !

Quant au musée des horreurs, il a été peuplé de quelques perles ce mois-ci. Le groupe Carlsberg a fait particulièrement fort en trustant les 4 dernières places ! Tir groupé tout d’abord de leur joyau français – j’ai nommé Kronenbourg – avec la Grimbergen Printemps, un jus de sucre agrémenté de pomme et de gingembre, une véritable merveille pour les 6 – 9 ans. (Pour les plus courageux d’entre-vous, je conseille en passant dans le même créneau la Grimbergen Poire et la Grimbergen Rouge.). Puis avec la K Citron Vert et la K Fruit Rouge, deux cannettes dont on pense de prime abord que c’est leur packaging qui sera le plus horrible … mais non ! Le contenu fait encore plus fort …

Pas mal Kronenbourg, donc, mais bien sûr insuffisant face au dernier produit de Feldschlösschen, j’ai nommé la Cardinal Vodka & Citrus (décidément, la marque Cardinal s’en ramasse plein la tronche ces derniers temps …). Imbuvable, même à des fins scientifiques. Il est intéressant de noter les similitudes (au niveau emballage également) entre cet immonde breuvage et la Tuborg Skøl brassée chez Utenos (Lituanie) sous licence de … Kronenbourg. Même recette ? Sans doute: le monde est petit.

De l’autre côté du miroir – celui qui me motive chaque jour à me sacrifier corps et âme pour la bière (ok, j’exagère) – il y a bien sûr eu, mises à part les bières helvétiques énumérées ci-dessus, d’autres spécimens dont voici les principaux:

originalCeci nous amène par la force des choses au trio de tête qui – à la manière des mousquetaires – se présente sous la forme de 4 bières.

Deux d’entre-elles se partagent la 3ème place, la subtile et complexe Serendipity des américains de New Glarus et la Tripel Hop 2014 des légendaires belges de Duvel, houblonnée pour l’occasion avec du Mosaic.

Sortez le drapeau suisse pour fêter les deux premiers ! Et pas n’importe quelles brasseries, puisqu’il s’agit des deux qui se disputent avec acharnement la place de meilleure brasserie helvétique dans mon cœur et mes statistiques depuis environ deux ans. Pour cette fois-ci, Storm&Anchor doit courber l’échine – même si sa Citra Saison avait l’étoffe d’un vainqueur – face au virevoltant Jérôme Rebetez et sa BFM, tous les deux étant littéralement sur un petit nuage actuellement … C’est donc la puissante et complexe Procrastinator 2 qui s’impose lors du mois d’avril.

cheers !

IMG_2079[1]L’année continue sur un rythme d’enfer avec un mois d’août joyeusement composé de 93 nouvelles bières. 2013 sera donc – je touche quand même du bois, une luxation des papilles gustatives est si vite arrivée … – la 8ème année consécutive durant laquelle j’aurai dégusté plus de nouvelles bières que l’année précédente. Et peut-être aussi la première avec un total de 1000 …

Sur les 11 pays différents rencontrés le mois passé, la Suisse écrase tout sur son passage avec une armada de 51 bières ! Elle laisse la Belgique loin derrière avec 17 (dont 15 de chez De Proef) et la Suède avec 10. Parmi les pays relativement rares, je citerai l’Autriche avec la (bonne) Benno Trappistenbier de Stift Engelszell et le Japon avec la CBC Celebration Ale de Baird (une bonne bière, mais un peu gentille pour une soi-disant Imperial IPA).

J’ai eu à nouveau la chance de découvrir 4 nouvelles brasseries suisses. Celle qui m’a laissé la meilleure impression est la brasserie des 5 Quatre Mille (Zinal) où qualité et créativité sont au rendez-vous. Très bonne également la seule bière que j’ai eu de Bodensee, la Winterblues Medizinalbräu. Ce n’est pas une surprise puisque le brasseur, Stefan Gysel, a sévi brillamment pendant quelques années chez les excellents Beste. Les Soleurois de Guldibräu se situent un peu en deçà des deux brasseries précitées mais toutefois au-dessus de la moyenne suisse. A noter avant tout l’intéressante Obscura, une bière à la vanille. Puis, finalement la brasserie l’Éphémère avec une bière plutôt douteuse – la Cellule Grise – qui me donne déjà des soucis en pensant aux 3 autres de leurs bières qui attendent dans ma cave …IMG_2089[1]

Voici en vrac quelques réflexions non-exhaustives (mais pas loin) sur les autres bières suisses dégustées le mois passé. Il y a eu:

IMG_2081Si la Cardinal Absinth a remporté haut la main le titre de plus mauvaise bière du mois, il y a eu toutefois un certain nombre de concurrents sérieux. Je pense surtout à la Gordon Finest Titanium de John Martin – un tord-boyaux qui donne une nouvelle dimension à l’adjectif “finest” – mais aussi la médiocre Esprit de la Province de la brasserie du Trio ou la fort décevante Pastrami on Rye de Pipeworks (une soupe d’épices difficilement buvable).

Heureusement, les bonnes bières ont été légion ! Voici tout d’abord celles qui ont échoué de peu au pied du podium: Toccalmatto Grand Cru (Italie), Renaissance 8 Wired SuperConductor (Nouvelle-Zélande), deux bières de De Proef – évidemment – la Mikkeller Hop Series Citra et la Mikkeller Stella 4 (une Imperial Milk Stout assez impressionnante), deux américaines avec la Froggy Style Wheat Porter de Pipeworks et la Goodnight Bodacious de Short’s, puis finalement trois bières suédoises: Sigtuna Equilibrium, Eskilstuna Black IPA et Ängö Bistra Årens Cikoriaporter.

IMG_2063[1]Parmi les trois premières bières du mois, nous retrouvons deux connaissances. Tout d’abord le tandem De Proef/Mikkeller – encore eux – 3ème avec la Spontancherry Frederiksdal, un lambic à la cerise de belle facture. S’intercalant entre nos habitués, nous trouvons une Carlsberg ! Mais bien sûr pas n’importe laquelle puisqu’il s’agit de la Carnegie Porter Special 75th Anniversary. Ce Porter légendaire, disponible en deux versions – 3.5% et 5.5% – a été ici joyeusement revisité avec notamment un taux d’alcool boosté à 8.8% et un conditionnement en fûts à bourbon. Le résultat est un vrai régal, certes, mais insuffisant pour battre l’indétrônable Storm&Anchor et sa Black Powder, une Stout Impériale dopée aux piments et au cacao. Franchement, je vais faire une pause avec les bières de Tom afin de laisser une chance aux autres … Et en considérant mon programme du mois de septembre – Mondial de la Bière de Mulhouse et Unterländer Biertage – ça va se bousculer au portillon …

cheers !

11_biertage_logoZum 11. Mal fanden zwischen dem 25. und dem 27. April die traditionellen Solothurner Biertage statt. Dieser Anlass bleibt weiterhin und trotz hochwillkommenen „Konkurrenz“ (siehe Liste der Bier-Festivalen auf meiner Homepage) DIE Referenz in der Schweiz.

Persönlich konnte ich dieses Jahr weiterhin mehrere erfreuliche Tendenzen feststellen.

Die Wahl der eingeladenen Brauereien zuerst. Mit 5 Newcomern (6 wenn man The Stillman’s, die aber keine Brauerei ist, dazu zählt) konnten die Organisatoren nicht nur die Auswahl der Bieren erweitern, sondern vor allem die durchschnittliche Qualität sowie die Vertretung der Regionen deutlich verbessern. Mit der Präsenz von Brauereien wie Officina della Birra, Birrificio Ticinese und Brasserie du Chauve konnte kein vernünftiger Besucher den Wegfall von Hasli-Bier und Granicum vermissen. Oder ? Jetzt aber bitte noch Fahrtwind und Knüxx loswerden …

IMG_1705[1]Die positive Entwicklung der schweizerischen Bierkultur. Einerseits bei den Konsumenten: die Zeiten der zweifelnden Mienen vor Biere, die nicht hell und klar sind, sowie der dämlichen Bemerkungen gegenüber unverstandenen Produkten, sind mehrheitlich vorbei. Aber nicht nur: viele Personen sind jetzt neugierig oder wissen bestimmt was sie wollen. Wo früher fast exklusiv Lager hell bestellt wurden, boomen jetzt IPA oder Rauchbiere. Andererseits bei den Leuten, die sich das ganze Jahr mit dem Produkt Bier beschäftigen: man diskutiert über Netzwerk, Bier-Sommelier Ausbildungen, zusammengebrauten Biere; man sucht Synergien und plant Bieranlässe. Leider gibt es noch einige Akteure, die fälschlicherweise meinen, dass die Mikrobrauereien miteinander in Konkurrenz treten. Ganz im Gegenteil profitiert jede vom Erfolg ihrer Kollegen, da die Craft-Bier-Szene dadurch dynamisiert wird. Ein konvertierter Biertrinker wird in Zukunft weniger Massenbiere konsumieren, dafür aber höchstwahrscheinlich Produkte von anderen Mikrobrauereien.

Nick Beltraminelli (Birrificio Ticinese / Bad Attitude)

Nick Beltraminelli (Birrificio Ticinese / Bad Attitude)

Die positive Entwicklung der Biervielfalt. Was einige Pioniere wie BFM, Haldemann, Officina della Birra, Rapperswil Bier Factory oder Trois Dames seit Jahren grossartig praktizieren, fangen jetzt immer mehr andere Brauereien an zu folgen – mehr oder weniger. So präsentierten zum Beispiel – wenn ich richtig gezählt habe – nicht weniger als 12 von den insgesamt 27 anwesenden Brauereien ein IPA. Dieser Bier-Stil, der in der Schweiz zuerst durch die legendäre Bäre-Bräu vor 11 Jahren und dann durch Officina della Birra, BFM und Trois Dames eingeführt wurde, wird jetzt durch unerwartete Brauereien wie Aare Bier oder Jungfrau Bräu – endlich – angeboten.

Von den circa 150 präsentierten Bieren konnte ich 42 neue finden und diese Tatsache ist ebenfalls ein Zeichen der guten Erneuerung der Palette der offerierten Produkten in der Schweiz.

Gabriel Hill (Rapperswil Bier Factory) und Jérôme Rebetez (BFM)

Gabriel Hill (Rapperswil Bier Factory) und Jérôme Rebetez (BFM)

Hier ein kleiner und unvollständiger Überblick von meinen Biertagen 2013.

Das West Coast IPA von Altes Tramdepot ist sicher ein korrektes Bier, das aber einen direkten Vergleich mit der IPA Referenz in der Schweiz, nämlich dasjenige von Trois Dames, nicht aushielt.

Sehr gute Produkte von den Luzerner von Bertbier ! Das Peterli – ein Kölsch – und vor allem das Chömifäger – ein Rauchbier – dürfen nicht verpasst werden.

Das beste Bier des Festivals war meiner Meinung nach das Bad Attitude Two Penny Uischi, ein starkes Porter in Whisky Fässern gereift. Die Tessiner von Birrificio Ticinese haben sich seit ihrem Debüt massiv verbessert und zählen heute klar zu den 10 besten Brauereien des Landes. Nicht zu verpassen war ebenfalls ihr Scrum, ein schönes Saison.

Während ich vor 2 Jahren durch die Biere von Buechibärgerbier fast vergiftet wurde, muss ich diesmal zugestehen, dass sowohl das Hopfenschuss wie auch das Weizen trinkbar waren. Man lernt also, aber der Himmel ist noch nicht ganz blau.

IMG_1696[1]Seit Ende 2012 hat The Stillman’s seine Kollaboration mit der Brauerei Haldemann (die das Rohbier für die Reifung in Whisky Fässern braute) beendet und arbeitet neu mit Fleisch & Brau. Für mich sicher eine Erklärung für den kleinen Rückschritt in der Qualität. Eine andere (bessere) Brauerei scheint aber bald an der Reihe zu sein … Noch mehr zu bedauern ist die Tatsache, dass der Bier Produzent nicht mehr auf den Flaschen erscheint. Informationen zu verstecken nur weil dies nicht verboten ist, ist definitiv eine schlechte Gewohnheit.

Das schlechteste Bier, das ich dort entdeckt habe, kam erstaunlicherweise von den normalerweise soliden Krauchthalern von Hardeggerperle: ich konnte mit ihrem geschmacklosen Chrützfluebier wenig anfangen.

Die Brauerei Jungfrau Bräu zeigte – abseits das durchschnittliche Inferno – 2 gute Biere: das Rotes und das Jungfrau Pale Ale.

Was soll ich über Knüxx sagen … Sie sind zwar besser als die hoffnungslose Fahrtwind aus Winterthur, das schon, aber sie brauen weiterhin unterdurchschnittliche Biere. Diejenigen, die das Jura Gold oder das Hopfä-Häx gern haben, dürfen sofort nicht einverstanden sein und hier einen Kommentar schreiben.

Ich bin weiterhin von Kornhausbräu überrascht und überzeugt: das Lakritz-Porter war sehr gut !

IMG_1695[1]Die Brauerei Officina della Birra, die zum letzten Mal in 2007 in Solothurn war, war ein von den grössten Highlights. Das M13, ein grosszügig gehopftes Bier das dank dem Abschuss vom gleichnamigen Braunbär geboren ist, war wunderschön. Und sowohl das 90Nove wie auch das Apocalisse durften nicht verpasst werden.

Sam’s der Bieler präsentierte ein bescheidenes Hell dafür aber ein exzellentes Amber.

Ich konnte zwei gute Biere von den Newcomern von Sunnegg (Grächen in Wallis) verkosten: das Maibock und das Stout. Hingegen wurde ich von ihrem IPA – Wildsau genannt – nicht überzeugt.

Von Trois Dames hatte ich zwei hervorragende Biere (das ist keine Überraschung): das Sweet & Sour (eine Kollaboration mit Bad Attitude) und das Bise Noire Menthe. Das neue – und umstrittene – Tentation wartet noch bei mir im Keller.

Schlussendlich UHB. Ich kann mich wohl nicht an ein enttäuschendes Bier von Ueli erinnern und es war in Solothurn nicht anders. Ein gutes IPA (Wild Horse), ein noch besseres Sour Red Ale und ein verblüffendes Cranberry Ale. Nice work !

Also nicht verpassen: die 12. Solothurner Biertage werden vom 24. bis 26.4.2014 stattfinden !