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Spanish beer collector leaving a Swiss beer hunter ...

Spanish beer collector leaving a Swiss beer hunter …

Le mois de novembre a été assez paisible: pas de festivals ni de grandes dégustations au programme. Même si je n’ai rien contre ce genre d’activité permettant de se mettre 20 à 40 bières différentes sous la dent (ou plutôt les papilles) en une journée, ceux qui me connaissent le savent: je préfère effectuer mes dégustations dans le calme car cela reste la meilleure manière de respecter ce qui se trouve dans mon verre.J’ai donc profité de ce calme – relatif, faut quand même pas exagérer… – pour vider ma cave de toutes les bouteilles vides qui s’y trouvaient. Non, je ne les garde pas là par hasard ! En fait j’ai effectué un arrangement il y a environ 6 ans avec un collectionneur de bouteilles de bières et je garde donc mes cadavres à son intention. Au début, il habitait en Suisse, ce qui rendait l’affaire facile. A présent qu’il réside à Copenhague, c’est un peu plus ardu ! Enfin, surtout pour lui … Il a donc effectué l’aller-retour en un week-end (24 heures de route …), ramenant chez lui la bagatelle de 479 bouteilles. Que voulez-vous: on est collectionneur ou on ne l’est pas … Au dernières nouvelles, il devrait atteindre les 12’000 bouteilles à la fin de l’année.

J’en ai aussi profité pour faire l’inventaire et le tri (une nouvelle fois !) de ma cave. Effrayant: j’ai plus de 300 nouvelles bières en attente, un chiffre qui ne fait qu’augmenter. Il faut vraiment que j’arrête de me procurer des nouvelles bières 😉

Revenons donc en détail sur ce mois durant lequel j’ai tout de même dégusté 66 nouvelles bières en provenance de 17 pays. Ce sont les USA et la Suède qui ont marqué la plus forte présence avec 12 représentants. La Suisse vient ensuite avec seulement 10.

IMG_2221[1]Chapitre helvétique:

Pas de nouvelle brasserie suisse découverte le mois passé malheureusement. Mythen Bräu corrige la fort modeste impression qu’ils m’avaient laissé lors des Unterländer Biertage grâce à leur très correcte Winkelried Lager. La même remarque est valable pour les tessinois de Birra Bozz dont la Pils est largement mieux réussie que leur Porter. A signaler ma rencontre avec une nouvelle bière de G48 (Winterthur), l’un des pionniers de la microbrasserie dans notre pays et dont ma dernière bière datait de 6 ans en arrière: the Really Real Ale. Cette bière, qui se veut une imitation d’une cask ale, est ma foi pas mal réussie. Je ne peux pas en dire autant de la nouvelle Felsenau Festbock qui – bien que tout à fait buvable – souffre d’un côté phénolique et d’un manque d’équilibre évident. Finallement ce sont deux bières en provenance de mes deux brasseries helvétiques préférées qui m’ont fait la meilleure impression, j’ai nommé la Storm&Anchor Robust Porter et la BFM 4×4.

Chapitre horreurs et autres calamités:

Si chaque mois apporte inévitablement son lot de bières imbuvables, le dernier a toutefois été assez clément. A noter la douteuse Keisari Talvi III des finlandais de Nokian Panimo, la pitoyable Mountain Crest Canadian Lager des américains de Minhas Craft (Wisconsin) et le vainqueur de la catégorie, l’effrayante Bia Hà Nôi (Habeco, Vietnam). Je tiens à remercier chaleureusement “Erzbierschof Toni” d’avoir tenté de m’empoisonner avec cette bière 😉

Extraomnes Stillwater Migdal Bavel

Extraomnes Stillwater Migdal Bavel

Chapitre “Mmmm… que c’est bon !

Le mois passé a été riche en bières de bonne à très bonne qualité et les passer toutes en revue serait bien sûr long et fastidieux. Morceaux choisis:

IMG_2223[1]Ceci nous amène donc au top 3 du mois de novembre ! Deux bières se partagent la médaille d’argent. Il s’agit tout d’abord d’un grand habitué avec les Belges de De Proef qui cette fois-ci ont concocté un petit bijou pour  leurs compatriotes “gypsy” de the Musketeers avec la Troubadour Obscura. Puis des Espagnols de Montseny avec leur puissante Nómada Papaya Crash Edition, une Imperial IPA titrant à 9.2% et 100 IBU. Et la victoire revient – assez nettement – aux Néerlandais de De Molen avec Angst & Beven, un croisement entre un Gose et un Barley Wine, viellie en fût et titrant à 12.2%. Une bière puissante, originale et complexe qui ne laissera personne indifférent. Comment ? Mais oui, bien sûr: on la trouve chez Erzbierschof 😛

cheers !

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fest_mondial_de_la_biere_mulhouse_2013Jawohl: diesmal auf Deutsch ! Irgendwie wollte ich – ausnahmsweise – meine unzähligen “schreib-mal-doch-auf-Deutsch“-Lobbyisten befriedigen. Ich will aber keine Kommentare wegen Schreibfehler … 😉

Wie geplant wurde der letzte Monat sehr intensiv. Man kann einfach nicht erwarten, dass ich den Mondial de la Bière in Mulhouse sowie die Unterländer Biertage in Oberglatt ohne kollaterale Schaden besuche 😉 Es waren also insgesamt 158 Biere, die ich im September verkostet konnte. Von den 18 repräsentierten Ländern ist die Schweiz anzahlmässig mit 41 Bieren wieder ganz vorne. Logischerweise zwar, wobei die USA mit 27 nicht so weit liegen. Italien kommt danach mit 15 (alle wurden in Mulhouse verkostet). Bei den selten anzutreffenden Ländern gab es Liechtenstein (mit dem exzellenten Liechtensteiner Brauhaus Club Bier Dunkel’s und das durchschnittliche Fäscht-Biar von der gleichen Brauerei), Weissrussland und das dubiöse Krinitsa Kult Svetloe, Australien und das sehr gute Ravenator Bock von 3 Ravens und schlussendlich Brasilien mit 7 Bieren, die ich in Mulhouse geniessen konnte. Nun, glaubt ihr mir oder nicht, aber Brasilien entwickelt sich ganz schnell zu einen Top Biernation was Kreativität und Qualität anbelangt. Falls ihr also die Möglichkeit habt, empfehle ich euch Produkte aus Brauereien wie Colorado, Bierland, Bodebrown oder Whitaker & Veiga auszuprobieren.

1/4 der Biere, die ich aus Mulhouse zurückgebracht habe (hier die aus den USA)

1/4 der Biere, die ich aus Mulhouse zurückgebracht habe (hier die aus den USA)

Ein bisschen häufiger als bei den vorher erwähnten Ländern kann man Biere aus Österreich begegnen. Diese waren jedoch für mich selten interessant, bis ich dieses Jahr auf Brauereien wie Stift Engelszell (die neuesten Trappisten), Gusswerk und Bevog gestossen bin. Vor allem die letztgenannte – mit Bieren wie Kramah India Pale Ale oder Ond Smoked Porter – ist ein Muss !

So, die Schweiz jetzt.

In etwa ein Drittel der 41 Schweizer Biere vom letzten Monat habe ich während den Unterländer Biertagen verkostet. Ein toller Anlass, klar, aber seien wir ehrlich: der qualitative Unterschied mit dem Mondial de la Bière, das ich eine Woche vorher besucht habe, ist krass. In der Schweiz gibt es immer noch (oder immer mehr ?) Brauereien, die zweifelhaften Produkte – um es höflich zu formulieren – präsentieren. Das ist für die Glaubwürdigkeit der Bierkultur in unserem Land schädlich. Versteht mich nicht falsch: es waren viele gute bis sehr gute Brauer anwesend – eine klare Mehrheit sogar – aber ein infiziertes oder unreifes Bier kann tiefere Eindrücke als zehn korrekten hinterlassen. Wenn man die Schweizer Bierkultur vorwärts treiben will, muss man professionell agieren. Sogar wenn man – wie fast alle Anwesenden in Oberglatt – keine Profi ist …

und hier die Biere aus Italien

und hier die Biere aus Italien

Vier neue Brauereien konnte ich im September entdecken. Von der Brauerei Fläsche aus Thalwil war das einzige Bier – Gueti Luunä – naja … trinkbar. Nicht mehr und nicht weniger. Ich werde mal abwarten bis ich mich da mit weiteren Produkten eine genauere Meinung bilden kann. Meiga-Bräu (Wangen) und Mythen-Bräu (Zürich) haben Ähnlichkeiten: beide bieten Biere von inkonstanten Qualitäten, die sich zwischen durchschnittlich und … ziemlich untrinkbar bewegen. Bei Mythen-Bräu liegt das Hauptproblem vermutlich bei der Reifung (ein Bier war auf jeden Fall völlig “grün”) weil bei Meiga-Bräu mit DMS-Sorgen bekämpft werden muss. Die 4. neue Brauerei war RAZ Atelier in Herzogenbuchsee. Korrekt, aber nicht mehr.

Und die anderen Schweizer Biere des Monats ? Hier sind einige:

Wirft man jetzt einen Blick auf die schlechtesten Biere des Monats, sieht man – glücklicherweise – keine Schweizer Biere. Aber Nachbarländer schon. Das Grimbergen Rouge von Kronenbourg ist ein Kaugummi und Aspartam-Festival und das Neuzeller Spargel Bier ist eigentich genau was ihr Name verspricht; trinkbar ist es aber gar nicht. Wahnsinn. Das war aber für Platz 1 nicht genug, da das Heidelbeerbräu von der deutschen Brauerei Barther einfach unschlagbar war. Dieses grüne (!) Bier schmeckt wie ein gefährliches chemisches Experiment wo man zusätzlich billiges Parfüm und 1 Kilo Zucker pro Zentiliter beigefügt hätte. Abartig und unrealistisch. Manchmal wäre das Reinheitsgebot eben nicht so nutzlos 😉

Allgemein gab es sehr viele gute Biere, viel zu viel um alle anzugeben. Hier sind einige davon:

noapologiesWenn ihr nach dieser Auflistung nicht Durst habt, gebe ich auf …

Es ist jetzt Zeit für das Podium ! Zwei Biere teilen sich den 2. Platz, nämlich ein Double IPA von den Amerikanern von Bluepoint (Patchogue, New York), das Nø Apølogies (10% und 93 IBU) und das ArcheoBirra Etrusca (Anfora) von den Italienern von Birra del Borgo. Das letztgenannte Bier ist eigentlich ein Versuch, ein etruskisches Bier (circa 800 v.Chr.) nachzumachen. Das gleiche Rezept wurde ebenfalls durch die Brauereien Baladin und Dogfish Head, aber in anderen Gärbottichen, produziert. Es lohnt sich die ganze Geschichte in Details hier zu lesen. Ob das Bier damals gleich schmeckte, wage ich es zu bezweifeln …

Die Nummer 1 kommt ebenfalls aus Italien ! Das Piedi Neri von der Brauerei Croce di Malto (Trecate) ist auf ratebeer.com als Abbey Dubbel erfasst, ist aber für mich eher etwas zwischen ein Brown Ale und ein American Strong Ale. Auf jeden Fall ist es ein komplexes, charaktervolles und sehr gehopftes Bier, das ich jetzt, während ich ein Beck’s Asia trinke, wirklich vermisse …

cheers !