C’est fait : le traditionnel rapport annuel de l’année brassicole écoulée (1er octobre 2015 au 30 septembre 2016) vient d’être publié (à lire ici).

Après une reprise modeste lors des deux dernières années, la production indigène a subi un léger recul de 0.7%, cédant 0.1% du marché aux importations, les autres 0.6% étant dus à une baisse de la consommation.

En prenant de la hauteur et en comparant la situation du marché actuelle avec celle d’il y a 25 ans, le contraste est saisissant. Tout d’abord, le nombre de brasseries officiellement enregistrée a explosé et est passé de 32 à 734. Les importations représentaient 13.7% du marché en 1991, elles en sont maintenant à 25.7% (à noter ici une stabilisation lors des 4 dernières années). La part de marché des membres de l’Association suisse des brasseries, quant à elle, a fondu pendant la même période de 87% à 70% !

La créativité du directeur de l’Association suisse des brasseries pour justifier, année après année, ses pertes de parts de marché, semble s’essouffler. C’est toujours la même rengaine : cette satanée météo est responsable ! Le printemps est pluvieux, l’été est une fois trop chaud, une autre fois pas assez … Mais le plus beau est lorsque les mêmes arguments sont avancés une fois de façon négative et une autre fois de manière positive. Alors que l’’année passée l’été 2015 était pointé du doigt : « … il ne faut pas qu’il fasse trop chaud, selon une vieille sagesse de brasseur. Or, durant les mois de juillet et d’août, un record de chaleur chassait l’autre. «L’expérience montre que l’amateur de bière tend à donner la préférence à l’eau minérale naturelle à partir d’une température de 28°C» », le son de cloche est cette fois-ci tout autre « L’été 2015, très ensoleillé et très chaud, avait été particulièrement favorable à la bière. ». Et le communiqué de presse passe étonnamment sous silence le dernier mois de septembre aux températures exceptionnelles ! Mais peut-être que celui-ci sera cité dans 12 mois afin d’expliquer les mauvais résultats de l’exercice à venir, qui sait …

Voici donc à quoi ressemble le marché de la bière en Suisse pour l’année écoulée :

 

Et en bonus, voici le nombre de brasseries en fonction de leur production :

A noter que ce graphique est une extrapolation à partir des données 2015 de l’Administration fédérale des douanes.

Et sur ce, à votre santé !

 

Pour le texte en français, voir plus bas

ein Text von Laurent Mousson (Bierbrauagitor, Sekretär des Französischsprachigen Vereins der unabhängigen Bierbrauexperten (AFEBI, http://www.afebi.net/) und ehemaliger Vizepräsident der European Beer Consumers Union (EBCU, http://www.ebcu.org/))

(Übersetzung : Philippe Corbat)

500 Jahre Reinheitsgebot : die Fakten in 10 Punkten.

Schwer zu entkommen, wenn man an Bier interessiert ist: am 23. April 2016 feiert das Reinheitsgebot den 500. Geburtstag. Diese heilige Kuh, um die ein Mythos errichtet wurde und die mit allen Tugenden geschmückt ist, ist eine Sammlung von Halbwahrheiten und Lügen durch Unterlassung, die auf einer starken protektionistischen Basis fabuliert wurde.

Deshalb schlage ich Euch einen kritischen Blick vor, der auf die Fakten hinter dem Mythos ausgerichtet ist …

  1. Das « Reinheitsgebot » hat nie existiert.

Mindestens nicht als einzelnes Gebot. Es handelt sich nur um einen vergrabenen Satz in den Anordnungen über Biere, die in der Landesordnung des Herzogtums Bayern beinhaltet sind. Diese Anordnungen betrafen hauptsächlich die anwendbaren Tarife pro Saison sowie die Bedingungen, um Bier verkaufen zu dürfen.

  1. Kein Bier wird heutzutage gemäss dem Text von 1516 gebraut.

Dieser kleine Satz schreibt vor, nur Wasser, Gerste und Hopfen für das Bierbrauen zu verwenden. Ja, Hefe wurde nicht erwähnt, da man von ihrer Rolle noch nichts wusste und sie aber in den Brauzubehören vorhanden war. Heutzutage gärt der wesentliche Teil der Biere mit Hilfe von Hefen, die in Laboren fortgepflanzt wurden und folgen daher dem Text von 1516 nicht. Die Lambic und Gueuze wären mit ihren Spontangärungen schon interessante Kandidaten, scheitern jedoch weil sie Weizen beinhalten … Sogar das berühmte Cantillon Iris – eine Spontangärung ohne Weizen sondern nur mit Gerste – würde sich nicht durchsetzen, da es ein bisschen Zucker beim Abfüllen bekommt.

  1. Der Text von 1516 hat keine Rechtskraft mehr.

Die Landesordnung von 1516 wurde 1551 durch einen herzoglichen Erlass abgeschwächt, der Koriander und Lorbeer als weitere Zutaten erlaubte und dagegen ausdrücklich Seidelblast (toxisch) und Bilsenkraut (halluzinogen und toxisch) verbot. Eine neue Landesverordnung von 1616 liess zudem Salz, Kümmel und Wacholder zur Bierproduktion zu. Das Prinzip „Wasser, Malz, Hopfen“ hatte also nur während 35 Jahren Rechtskraft.

  1. Die Absichten des Textes von 1516 sind wenig klar.

Einerseits zeigt die Lockerung von 1551, die zwei toxischen Pflanzen verbietet, eine Besorgnis betreffend Volksgesundheit. Parallel dazu erhielt drei Jahre früher der Freiherr von Degenberg das Privileg, nördlich der Donau Weizenbier zu brauen und zu vertreiben, was eher auf einen Willen, den Weizen für die Brotherstellung vorzubehalten, hinweist. Es ist also wahrscheinlich ein bisschen von beidem.

Anfechtbar ist hingegen die These, nach welcher es sich um eine Verschärfung, hingerichtet auf eine Verbannung von Pflanzen wie Bilsenkraut – halluzinogen und stimulierend, sogar aphrodisisch – handelt, um den Hopfen, sedativ, an ihrer Stelle aufzudrängen um damit zu erreichen dass der Pöbel still bleibt. Auch nur, weil die durch die sukzessiven Neufassungen erlaubten Pflanzen stimulierend, digestiv aber nicht sedativ sind.

  1. Ihre Auferstehung in 1861 ist voll protektionistisch.

In den 1860er Jahren befindet sich Bayern zwischen zwei rivalisierenden Reichen eingeklemmt: Österreich im Süden und Deutschland im Norden. Bayern wird schlussendlich gezwungen, sich dem Deutsche Reich, das die Preussen aufbauen, anzuschliessen. Die Entwicklung der Eisenbahnen sowie der Brauindustrie in beiden Reichen setzen die Bayerischen Brauer zusätzlich unter Druck.

Das alte Prinzip von 1516 ist also ausgegraben und unter dem Anschein der Tradition umgesetzt. Jedoch ändert sich ihr Inhalt: Wasser, Malz (Gerstenmalz), Hopfen und Hefe. Bei ihrer Erlangung im Reich konnte Bayern ihre Gesetzgebung beibehalten, um ihre Brauer zu schützen. Schlussendlich konnte sie diese 1906 im ganzen Deutschen Reich ausweiten und ruinierten damit viele lokalen Spezialitäten, die Gewürze oder Früchte beinhalteten.

  1. Das Wort « Reinheitsgebot » benötigte 400 Jahren um zu erscheinen und noch mehr, um sich durchzusetzen.

Der Begriff erscheint zum ersten Mal schriftlich in einem Protokoll des Bayerischen Landtags in 1918 und dies im Zusammenhang mit dem Mangel, der durch den Ersten Weltkrieg verursacht wurde.

Der Begriff „Reinheitsgebot“ kam jedoch erst 1954-55 im allgemeinen Sprachgebrauch auf, wo die Bayerischen Brauer versuchten – auf eine Art und Weise, die für Polemik sorgte – anderswo gebraute und Zucker enthaltende Biere in Bayern zu verbieten. Ohne Erfolg.

  1. Die strikte Regel « Wasser, Malz, Hopfen, Hefe » galt in Deutschland während … 17 Jahren !

Nach dem Krieg und einer sehr schlimmen wirtschaftlichen Krise trat 1923 ein Biersteuergesetz in Kraft. Es behält das Prinzip „Wasser, Malz, Hopfen, Hefe“ für untergärige Biere, erlaubt aber die anderen gemälzten Getreide und Zucker in den obergärigen Bieren. Bayern hingegen besteht auf dem ursprünglichen Prinzip und verbietet seinen Brauern den Zucker. Andere provisorische Zugeständnisse über die Zutaten werden während und nach dem zweiten Weltkrieg erforderlich, da die Knappheit an Malz den Gebrauch von Zucker und Rübenflocken oder Kartoffeln erzwang.

Das Gesetz von 1923 wurde 1952 revidiert, dann im sogenannten Vorläufiges Biergesetz 1993 überführt, das durch einen Artikel des Gesetzes zur Neuordnung des Lebensmittel- und des Futtermittelrechts 2005 aufgehoben wurde. All diese Texten behalten das gleiche Prinzip, folgen aber der technischen Evolution, indem zum Beispiel gewisse Hopfenextrakte zugelassen werden. Bayern hingegen gibt weiterhin nicht nach …

  1. Der Teufel steckt im Detail.

Zusätzlich zu den Ausnahmen was die obergärigen Biere betrifft, lässt die aktuelle Deutsche Gesetzgebung Derogationen für die Biere, die für den Export bestimmt sind, zu. Dieses Gesetz gilt nur für die Produkte mit der Bezeichnung „Bier“. In den Regalen der Supermärkte findet man also in reichem Masse „Biermischgetränke“, die Fruchtsäfte, Aromen, Zucker, Süssmittel und andere Zusatzstoffe beinhalten, da diese kein Biere laut Gesetz sind und auch nicht versuchen, dies Glauben zu machen.

  1. Die ausländischen Biere sind nicht betroffen, haben jedoch Mühe, sich zu profilieren.

Seit einem Entscheid des Europäischen Gerichtshofes im Jahr 1987 – auf eine Klage der elsässischen Brauerei Fischer – können in Deutschland importierte Biere verkauft werden, selbst wenn sie gemäss der deutschen Gesetzgebung keine Biere sind. Dennoch begann der deutsche Markt erst seit etwa 2010 sich ein bisschen für die ausländischen Spezialitäten und für Deutschland aussergewöhnliche Bierstile empfänglich zu zeigen. Und selbst: mit dem herrschenden Konservatismus kommen die Bierstile, die sich eine gesicherte Position schaffen, vor allem aus der angelsächsischen Tradition und sind im Wesentlichen aus reinem Malz.

10 . Das Reinheitsgebot bietet dem Konsument keine wahre Garantie.

Die Prozesse des Bierbrauens sind so komplex, dass eine einfache Einschränkung bei den Zutaten nicht genug ist, um den Charakter des Bieres sicherzustellen. Es ist möglich in der Brau-Industrie zu sparen, bei der Dauer der Gärung zum Beispiel oder mit „High-Gravity“-Brauen und Verdünnung vor der Lagerung. Was die städtischen Gasthausbrauereien anbelangt : etliche von diesen haben zu knappe Lagerkapazitäten um die Verbrauchsspitzen zu verkraften und können sich in der Situation befinden, zu junges Bier zu verkaufen. Abgesehen davon ist die allgemein ausgezeichnete Qualität des deutschen Biers fraglos. Sie stammt jedoch viel mehr aus einer flächendeckenden Kultur der Unerbittlichkeit und einer Beherrschung der industriellen Prozesse sowie einem tief verankerten Respekt dem Produkt gegenüber. Dafür sind keine heiligen Kühe nötig. Im Gegenteil, ein irreführendes Sicherheitsgefühl und ein intrinsischer Überlegenheitskomplex können zur Selbstgefälligkeit und Verknöcherung führen, ersticken damit Kreativität und Innovation im Keim.

Im Bereich der Lebensmittelsicherheit verhindert eine Einschränkung der Zutaten mögliche Kontaminationen des Produktes nicht. Einige werden sich vielleicht an den strengen Nitrosaminen-Alarm von 1976-78 erinnern, wo hohe Gehalte dieser Karzinogenen im Bier gefunden wurden. Die Ursache war einfach die Umstellung von Ölbrennern auf Gasbrennern beim Darren von Malz. Kürzlich, im Jahr 2013, entdeckte ein deutsches Labor Spuren von Arsenik in zahlreichen Bieren, deren Herkunft schnell auf gewissen Anteile von Diatomeenerde, die für die Bier-Filtrierung benutzt wurden, hinwiesen. 2014 entdeckten weitere Analysen Partikeln von Mikrokunststoffen in Bieren und süssen Getränken in Flaschen. Diese Mikrokunststoffe kamen aus dem Wasser. Im Februar 2016 entdeckte ein unabhängiges Labor Spuren eines kanzerogenen Pestizids, das Glyphosat, in Proben der 14 am meisten verkauften Biere in Deutschland. Die Spuren waren zwar minimal und a priori ungefährlich, zeigen aber auf, dass die Einschränkungen der Zutaten gegenüber Kontaminationen unwirksam sind.

Allerdings muss man feststellen, dass die deutschen Labore diese Kontaminationen nur entdeckten, weil sie nach diesen suchten und dies systematischer als in den anderen Ländern, ohne dass diese Wachsamkeit einen Zusammenhang mit dem Reinheitsgebot-Mythos hat.

Schliesslich, ja, die allgemeine Qualität des deutschen Biers ist bemerkenswert – aber diese ist einer globalen Kultur der Unerbittlichkeit und Qualitätskontrolle zu verdanken. Im Gegensatz hat die Hervorhebung eines bescheidenen Texts aus dem 16. Jahrhundert als heilige Kuh und Eckstein des deutschen Bieres, nur ein irreführendes Sicherheitsgefühl und einen irrationalen Überlegenheitskomplex gefördert, was eine stark negative Auswirkung auf Kreativität und Offenheit für die deutsche Brauwelt gehabt hat.

Und schlussendlich einige Beispiele :

Beispiel #1:500-rg-1

Gebraut nach dem bayrischen Reinheitsgebot“ …also 1516. Enthält aber Weizenmalz, also … Falsch !

 

Beispiel #2:500-rg-2

Gebraut nach dem bayrischen Reinheitsgebot von 1516“ Genau gleich wie oben, enthält Weizenmalz … Falsch !

 

Beispiel #3:500-rg-3

Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot“ Wenn man von der Version von 1906 redet … Richtig !

 

Beispiel #4:500-rg-4

Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516“ Durcheinander (freiwillig oder nicht) zwischen 1516 und 1906. Falsch !

 

Beispiel #5:500-rg-5

« Münchner Reinheitsgebot / 525 Jahre / 1487-2012 » Um was reden wir hier?!

Am 30. November 1487 erließ Herzog Albrecht IV. eine Norm (für München, die später auf Oberbayern ausgedehnt wurde), dass die Brauer der Stadt allein Gerste, Hopfen und Wasser zur Bierherstellung verwenden dürfen. Also … Richtig !

 

500 ans de Reinheitsgebot : les faits, en 10 points.

Laurent Mousson (Agitateur brassicole, secrétaire de l’Association francophone des experts brassicoles indépendants (AFEBI, http://www.afebi.net/)) et ancien vice-président de l’European Beer Consumers Union (EBCU, http://www.ebcu.org/))

Difficile d’y échapper si on s’intéresse à la bière : le 23 avril 2016 est le 500e anniversaire du Reinheitsgebot, la fameuse « loi de pureté » de la bière allemande. Cette vache sacrée, érigée en mythe fondateur, parée de toutes les vertus, n’est pourtant qu’un tissu de demi-vérités, de mensonges par omission, brodés sur une solide trame protectionniste.

Je vous propose donc une perspective critique centrée sur les faits qui se cachent derrière le mythe…

  1. La « loi de pureté » n’a jamais existé.

Du moins pas en tant que loi séparée. Il ne s’agit que d’une phrase enfouie dans les dispositions sur les bières contenues dans la Landesordnung (ordonnance réglant le quotidien) du Duché de Bavière. Dispositions concernant principalement le tarif applicable en fonction des saisons, et les conditions pour avoir le droit d’en vendre.

  1. Aucune bière actuelle ne suit le texte de 1516

Cette petite phrase impose de n’utiliser que de l’eau, de l’orge et du houblon pour brasser la bière. Oui, il n’est pas question de levure dans cette version, probablement parce qu’on ne l’ajoutait pas, mais qu’elle était présente dans l’équipement de brassage. De nos jours l’essentiel des bières fermentent à l’aide de levures propagées en laboratoire, et ne suivent donc pas le texte de 1516. Les lambics et gueuzes de fermentation spontanée seraient des candidats intéressants, mais contiennent du blé, donc ne sont pas conformes non plus… même la fameuse Iris de Cantillon, fermentation spontanée brassée sans blé, juste au malt d’orge, ne passerait pas la rampe, car elle reçoit un peu de sucre à l’embouteillage.

  1. Le texte de 1516 n’a plus force de loi.

La Landesordnung de 1516 a été assouplie en 1551 par une disposition complémentaire autorisant le laurier et la coriandre dans la bière, mais interdisant spécifiquement le laurier des bois (toxique) et la jusquiame noire (hallucinogène et toxique). Et une nouvelle Landesordnung est entrée en vigueur en 1616, autorisant en plus le sel, le carvi et le genièvre dans la bière. Le principe « eau, malt, houblon » n’a donc eu force de loi que pendant 35 ans.

  1. Les intentions du texte de 1516 sont peu claires.

D’un côté, l’assouplissement de 1551, qui interdit deux plantes toxiques, indiquerait une préoccupation de santé publique. En parallèle, trois ans plus tôt, les seigneurs de Degenberg ont obtenu un privilège les autorisant à brasser et écouler de la bière contenant du blé dans les territoires situés au nord du Danube. Ce qui indiquerait plutôt une volonté de réserver le blé pour la production de pain. Il y a donc probablement un peu des deux.

Par contre, la thèse selon laquelle il se serait agi d’un « tour de vis » visant à bannir des plantes comme la jusquiame – hallucinogène et stimulante, voire aphrodisiaque – pour imposer le houblon, sédatif, à leur place, et s’assurer que la populace se tienne tranquille, est contestable. Ne serait-ce que parce que les plantes autorisées par les révisions successives de 1551 et 1616 sont stimulantes, digestives, mais ne sont pas sédatives.

  1. Sa résurrection en 1861 est purement protectionniste.

Dans les années 1860, la Bavière se retrouve coincée entre deux empires rivaux : Autrichien au sud et Allemand, au nord, les Prussiens construisant une Empire Allemand par les armes, que la Bavière finira par rejoindre, contrainte et forcée. De plus, le développement des chemins de fer comme de l’industrie brassicole dans les deux empires met les brasseurs bavarois sous pression.

Le vieux principe de 1516 est donc exhumé et remis en application sous couvert de tradition, mais son contenu change : eau, malt (d’orge), houblon, levure. A son accession dans l’Empire, la Bavière obtient de garder sa législation pour protéger ses brasseurs. Et finira par la faire étendre à tout l’Empire allemand en 1906, tuant de nombreuses spécialités locales contenant des épices ou des fruits.

  1. Le mot « Reinheitsgebot » met 400 ans à apparaître, et plus encore à s’imposer.

Le terme n’est attesté par écrit pour la première fois que dans un procès-verbal de la Diète (parlement) de Bavière en 1918, en lien avec les pénuries causées par la Première guerre mondiale, et donc la question d’éventuels substituts au malt. Débat qui annonce ce qui va suivre.

Le terme Reinheitsgebot n’entrera toutefois dans le langage courant des Allemands qu’en 1954-55, quand les brasseurs bavarois tenteront, de manière très polémique et bruyante, de faire interdire en Bavière les bières brassées ailleurs et contenant des sucres. Sans succès.

  1. La règle stricte « eau, malt, houblon, levure » a été en vigueur en Allemagne pendant… 17 ans !

Dès 1923, suite à la guerre et une crise économique très grave, une Loi de taxation de la bière (Biersteuergesetz) entre en vigueur. Elle conserve le principe « eau, malt, houblon, levure » pour les bières de fermentation basse, mais autorise les autres céréales maltées et les sucres dans les bières de fermentation haute. La Bavière, par contre, s’accroche au principe originel, et n’autorise pas les sucres à ses brasseurs.

D’autres concessions provisoires sur les ingrédients seront nécessaires pendant et après la Seconde guerre mondiale, la pénurie de malt forçant à accepter l’usage du sucre et des flocons de betterave ou de pomme de terre.

La loi de 1923 a été révisée en 1952, puis remplacée par une loi provisoire sur la bière en 1993, doublée d’une ordonnance en 2005, Tous ces textes conservent les mêmes principes, mais suivent l’évolution technique en autorisant par exemple certains extraits de houblon. Quant à la Bavière, elle ne lâche toujours rien…

  1. Le diable est dans les détails.

En plus des exceptions sur les bières de fermentation haute, la législation allemande actuelle autorise des dérogations pour les bières destinées à être exportées. Et elle ne s’applique qu’aux produits portant la dénomination « Bier ». On trouve donc sur les linéaires des supermarchés allemands foison de « Biermischgetränke » (boissons mélangées à base de bière) qui contiennent jus de fruits, arômes, sucres, édulcorants, colorants et autres additifs. Parce qu’elles ne sont pas de la bière aux termes de la loi, et ne tente pas de faire croire qu’elles en sont

  1. Les bières étrangères ne sont pas concernées, mais peinent quand même à s’imposer.

Depuis une décision de la Cour européenne en 1987, sur plainte de la Commission Européenne initiée par la brasserie alsacienne Fischer, les bières importées en Allemagne peuvent être vendues même si elles ne se sont pas de la bière aux termes de la législation allemande. Il n’empêche que ce n’est que depuis 2010, en gros, que le marché allemand a vraiment commencé à s’ouvrir un petit peu aux spécialités étrangères et aux styles de bière sortant du canon germanique. Et encore, le conservatisme ambiant étant ce qu’il est, les styles qui font leur trou, comme les IPA, sont avant tout issus de la tradition anglo-américaine, et sont pour l’essentiel pur malt.

10 . Le Reinheitsgebot n’offre pas vraiment de garantie au consommateur.

Une simple restriction sur les ingrédients ne suffit pas, dans des processus aussi complexes que le brassage, à assurer le caractère de la bière. Il reste tout à fait possible d’économiser dans l’industrie, sur les durées de fermentation, par exemple, ou en faisant de la bière à haute densité qui est diluée juste avant conditionnement. Quant aux brouepubs urbains allemand, pas mal d’entre eux ont des capacités de garde un peu limite pour faire face aux pics de demande, et peuvent se retrouver à vendre de la bière trop jeune. Ceci dit, l’excellente qualité générale de la bière allemande est incontestable. Mais elle tient bien plus à une culture généralisée de rigueur et de maîtrise des processus dans l’industrie, et à un respect du produit profondément ancré dans les esprits. Pas besoin de vaches sacrées pour ça. Au contraire, un sentiment trompeur de sécurité, de supériorité intrinsèque, peut mener à l’auto-complaisance et à la sclérose, tuant créativité et innovation dans l’œuf.

Sur le plan de la sécurité alimentaire, une limitation sur les ingrédients n’empêche pas que des contaminations se glissent dans le produit. Certains se souviendront peut-être de la sévère alerte aux nitrosamines de 1976-78, des niveaux élevés de ces cancérigènes ayant été retrouvés dans la bière. La cause était simplement le passage des brûleurs à mazout aux brûleurs à gaz pour le touraillage du malt, la composition des gaz de combustion différente permettant la formation de nitrosamines. Plus récemment, en 2013, un laboratoire allemand a détecte des traces d’arsenic dans de nombreuses bières, dont la provenance a vite été retracée jusqu’à certains lots de la terre de diatomées employée pour filtrer la bière finie. En 2014, d’autres analyses ont détecté des particules de microplastiques dans des bières et des boissons sucrées en bouteille. Microplastiques provenant de l’eau. Et en février 2016, un laboratoire indépendant a trouvé des traces d’un pesticide cancérigène, le glyphosate, dans des échantillons des 14 bières les plus vendues en Allemagne. Traces certes minimes, et à un niveau a priori sans danger, mais qui montrent que les limitations sur les ingrédients sont inopérantes contre les contaminations desdits ingrédients.

Il faut toutefois relever que, si les laboratoires allemands trouvent ces contaminations, c’est parce qu’ils les cherchent, et de manière souvent bien plus systématiques que dans d’autres pays. Sans que cette vigilance ait vraiment de lien avec le mythe du Reinheitsgebot.

Au bout du compte, oui la qualité générale de la bière allemande est remarquable, mais elle doit bien plus à une culture globale de rigueur et de contrôle de qualité. A l’opposé l’élévation d’un obscur texte du 16e Siècle au rang de vache sacrée, pierre angulaire de la bière allemande, n’a fait que promouvoir une fausse impression de sécurité, une idée de supériorité intrinsèque un peu irrationnelle, et a eu un effet fortement négatif sur la créativité et l’ouverture d’esprit du monde brassicole germanique.

Et voici pour terminer quelques exemples :

exemple #1:500-rg-1

« Brassée selon l’Edit de pureté bavarois» Contient du malt de blé, donc … Pas correct !

 

exemple #2:500-rg-2

„ Brassée selon l’Edit de pureté bavarois de 1516 » De même que dans l’exemple précédent, contient du malt de blé, donc … Pas correct !

 

exemple #3:500-rg-3

„ Brassée selon l’Edit de pureté allemand» Si l’on parle de la version de 1906 … Correct !

 

 

exemple #4:500-rg-4

„ Brassée selon l’Edit de pureté allemand de 1516» Confusion entretenue entre 1516 et 1906. Pas correct !

 

exemple #5:500-rg-5

« Edit de pureté munichois / 525 ans / 1487-2012 » De quoi parle-t-on ?

Il existe effectivement un Edit munichois datant de 1487 stipulant que la bière ne devait être brassée qu’avec de l’eau de l’orge et du houblon … Correct !

A very rich and exciting year – and not only related to beer – came to an end and it’s time again for some statistics and ranking lists (yes: if you are looking for poetry, I fear you’re on the wrong place ;-))

After my first slow-down during the last 9 years in 2014, my number of beers tasted was boosted again last year to reach a personal new record of 1230 new beers.
Let’s be honest: for me it is getting pretty close to exaggerated. So that I’m always wondering how the top guys on RateBeer can manage to taste 4 times more beers. The actual top rater – fonefan – has rated more than 4000 beers for the seventh consecutive year … A really impressive performance!

The graphic below shows the evolution of my total number of beer tasted during the last 28 years.

evolution_of_number_of_beers

In this total of 1230 new beers, Switzerland is again accounting for approximately 50% of them with 668. The next most represented countries are far behind: the USA (94), Denmark (73), Italy (67), Spain (60) and Belgium (52).
I have been able to discover beers from 3 new countries – French Guiana, Pakistan and Transnistria – which brings my country total to 164 (or 166 according to RateBeer criteria).

3rd_Annual_New_York_Beer_Craft_Week_-_Fun_days

the USA: best country in 2015

My favorite country (with more than 4 beers tasted) has been once again the USA ahead of Norway, Denmark, Canada and Scotland. Switzerland appears only on place 10.

Two years ago, when I started to analyze the average alcohol content of my sampled beers, I would never have thought to find such similar values from year to year. After an overall average of 6.5% in 2013, it has been identical in 2014 and 2015 with 6.4%. Scotland can be found on the top with 9.5% followed by Norway (8.8%) and the USA (7.7%). The value for Switzerland is identical with the one from 2014: 6.1%.

I got beers from 464 different breweries (55 more than last year) and the most represented have been Brasserie des 5 Quatre Mille (Switzerland, 31), Mikkeller (Denmark, 25), To Øl (Denmark, 22), 523 (Switzerland, 20) and UHB (Switzerland, 20).

bfm_logoblack

Brewery of the year 2015 !

Here is my top ten of the best breweries worldwide in 2015 with not less than 5 Swiss ambassadors and among them one on the first place !

1. BFM (Switzerland)
2. Prairie Artisan Ales (USA)
3. 523 (Switzerland)
4. Blackwell (Switzerland)
5. Mikkeller (Denmark)
6. To Øl (Denmark)
7. Brasserie des 5 Quatre Mille (Switzerland)
8. Jester King (USA)
9. De Dochter van de Korenaar (Belgium)
10. UHB (Switzerland)

For the fifth consecutive year now the most represented style has been IPA again with 124 beers. And, thanks for asking, no: I don’t have problems with this hype. American Pale Ale follows far behind with 69, then Imperial Stout (58), Saison (55) and Sour Ales (53).

Talking about styles, my favorite in 2015 has been Sour Ale ahead of the winner of last year, Imperial Stout. Then come Imperial IPA, Fruit Lambic and American Strong Ale. On the other end of the scale we can find without surprise some beer styles I dislike: Dunkel, Dunkelweizen, Pale Lager and on last position Low Alcohol beers.

Let’s now take a closer look to Switzerland.

During the last 12 months the number of opened breweries has continued its cosmic-like inflation with 145 newcomers (there were 88 in 2014). The number of registered breweries in my country is now solidly established at more than 600 and there are no signs of possible middle-term weakening.

The market composition in itself – most of those breweries can be qualified of nano or even yocto-breweries maybe … – makes a complete coverage so illusory that I can be satisfied with my discover of 55 new breweries last year.

My best new Swiss breweries for 2015 are (the winner in 2014 was 523):

braubar_logo

Best Swiss newcomer in 2015.

1. BRAUBAR
2. Rud Bir
3. Güschu 58
4. Aabachbier
5. Brasserie du Temps
6. Lance-Pierre
7. Birrificio del Pirata
8. Echec & Malt
9. Brewhouse
10.Kloster Fischingen

And here are my top 20 Swiss breweries in 2015 (the winner in 2014 was Storm&Anchor):

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the utterly creative Blackwell Brewery is once again close to the top

1. BFM
2. 523
3. Blackwell
4. Brasserie des 5 Quatre Mille
5. UHB
6. Barbière
7. Braubar
8. Officina della Birra
9. Brygger Øl
10.Bierzunft Wehntal
11.Gutknecht’s Hammer-Bier
12.Sottobisio
13.Trois Dames
14.Rud Bir
15.Storm&Anchor
16.Old School
17.Unser Bier
18.Güschu 58
19.Strättligen Bier
20.Aabachbier

Like every year I warmly recommend to you to try the products from these artists if you don’t know them already.

Best Swiss beer 2015

Best Swiss beer 2015

And to close the Swiss chapter, here are my 10 favorite beers from 2015:

1. BFM √226 Degustator
2. BFM Abbaye de Saint Bon-Chien Grand Cru (2014) – Frenchy Sparkling Wine
3. Blackwell I Can See your Flanders &
3. BFM Abbaye de Saint Bon-Chien (2014)
5. Blackwell Drahtesel &
5. BFM Abbaye de Saint Bon-Chien Grand Cru (2013) – Megamix Rum Vol.2
7. 523 Incredibly Powerful Apricot Juice
8. Bodensee Van Meer
9. Sottobisio / Full Measure 3D-IPA
10.Storm&Anchor Beast (2015)

And the top ten of 2015 worldwide:

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Beer of the year 2015

1. Prairie Bomb! – Barrel Aged
2. Birrificio del Ducato La Luna Rossa
3. Prairie / Evil Twin Bible Belt
3. Russian River Consecration
3. BFM √226 Degustator
6. BFM Abbaye de Saint Bon-Chien Grand Cru (2014) – Frenchy Sparkling Wine
7. Blackwell I Can See your Flanders
7. BFM Abbaye de Saint Bon-Chien (2014)
7. Nøgne Ø / Mikkeller / Brewdog Horizon Tokyo Black
7. Struise Black Damnation II – Mocha Bomb

Thanks again to all of you, friends and brewers, who have heavily contributed to a rich and successful beer year 2015 ! I’m sure we’ll met again this year.

cheers !

Schweizer Biermarkt 2015

Posted: November 17, 2015 in Swiss beer scene
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Pünktlich wie die Eisenbahn – oder fast – wurden die Zahlen des Schweizer Biermarkts gerade veröffentlicht.

Zuerst ein Wort über das Pressecommuniqué (hier nachzulesen).

Obwohl sich der Schweizer Brauerei-Verband grundsätzlich über das stabile Braujahr (minimales Wachstum des Gesamtbiermarkts um 0,1 Prozent) offiziell zufrieden stellt, kann man unschwer seine Enttäuschung beim lesen vom Kapitel über die heissen Sommermonaten ahnen. Während man oft als Entschuldigung für ein schlechtes Braujahr lesen darf, dass die Hitze als Motivationsfaktor zum Bier trinken essenziell ist, erfahrt man jetzt, dass es nicht zu heiss sein darf ! Vielleicht sollte man alle 08/15 Lager-Trinker in einem klimatisierten Raum von 27 Grad ganzjährig stellen ?

Dann, wie gewöhnlich, nutzt der Verband diese Gelegenheit aus, um die Vielfalt seiner Produkten vorzubringen. Stellt euch vor: “250 verschiedene Qualitätsbiere” ! Wirklich ? Besonders witzig ist der Satz “Es ist eine schöne aber auch herausfordernde Aufgabe für unsere Braumeister und ihre Brauer, immer wieder neue Bierkreationen zu entwickeln oder alte Rezepte wiederzuentdecken.” Ich behaupte, dass die Herausforderungen bei neuen SBV-Bieren eher beim Finanzbuchhalter sowie beim Marketingverantwortlichen liegen😉

Spass und Marketing bei Seite, was kann man über diese Zahlen sagen.

Zum ersten Mal seit 15 Jahren sind die Bierimporte zurückgegangen und zwar von 54’538 Hektoliter. Der Marktanteil der importierten Biere liegt jetzt bei 25.6% (2014 war es 26.8%).
Der Inlandausstoss konnte diesen Verlust mehr als kompensieren mit einem Plus von 60’621 Hektoliter.

Die folgende Grafik stellt die Entwicklung der Bierimporte und des Inlandausstosses dar:

import-produktion

Letztes Jahr ist also etwas seltenes passiert. Was denn ?

Obwohl eine endgültige Erklärung dafür nicht vorliegt, möchte ich euch erinnern, was ich vor einem Jahr geschrieben habe:

Ramseier, die zurzeit grösste unabhängige Brauerei der Schweiz, hat 4 Millionen in einer neuen Dosenabfüllanlage investiert (seit Juni 2014 im Betrieb). Ziel damit ist unter anderen, die in Deutschland gebrauten Landi Farmer Dosenbieren im Hochdorf produzieren zu können. Falls alles klappt und mit einer Kapazität von 28’000 Dosen pro Stunde, steht ein schönes Wachstum in Sicht.

Ich kann mich also gut vorstellen, dass der Rückgang der Bierimporte praktisch eins-zu-eins zugunsten von Ramseier gegangen ist.
Die 2. Feststellung ist, dass das Duopol Carlsberg/Heineken stabil geblieben ist. Eine weitere Ausnahmesituation.

Der Schweizer Biermarkt 2015 sieht also folgendermassen aus:

biermarkt2015-typ

 

cheers !

Schweizer Biere 2015/2016

Interessanterweise sorgte dieses Buch für Diskussionen bei weitem mehr vor als nach seinem Erscheinen. Während sich einige Biersommeliers zu Recht über die wohlwollende Kontrolle des Schweizer Brauerei-Verbands sowie andere Aspekte wie Anzahl und Herkunft der Biere, nicht eingeladene Verkoster, usw…, Fragen stellten und die Einladung absagten, waren andere recht begeistert oder naiv. Oder hatten auch einen Arbeitgeber, der direkt involviert war … Wobei, ehrlich gesagt, blieb die Teilnahme von SBV-Sommeliers mit 6 aus insgesamt 13 eher vernünftig.

Der Werbeslogan, der anfangs noch 280 Schweizer Biere getestet und bewertet von den besten Biersommeliers der Schweiz.“ lautete, war schlussendlich: „200 Schweizer Biere verkostet und beschrieben von Schweizer Biersommeliers“. Erstens: da in der Zwischenzeit die ersten 2 klassierten der Schweizer Meisterschaften abgesagt hatten, war schwierig von „besten“ zu reden😉 … CH-Bier-BookDann über die Anzahl präsentierten Bieren … Als Kriterien für die Einbeziehung im Buch galten: nur Biere aus Brauereien mit einem jährlichen Ausstoß grösser als 1‘000 Hektoliter; keine saisonale Biere, keine Radler sowie keine einmaligen Spezialitäten. Eine Beschränkung, die zwar Sinn macht, jedoch das Bild der Bier-Szene in unserem Land ziemlich verfälschst, da genau die kleineren Brauereien für die größte Vielfalt verantwortlich sind. Dass schlussendlich „nur“ noch 191 Biere im Buch dabei sind, ist durch die Abwesenheit von 15 „qualifizierten“ Brauereien erklärlich. Einige (viele ?) davon haben ihr Veto eingelegt (aber wieso wurden sie überhaupt gefragt ?!?), einige wurden zu spät angefragt und konnten Informationen wie Bilder, Bezugsquellen, usw. nicht liefern und andere waren vielleicht – aus welchem Grund auch immer – vergessen. Der letzte Punkt schlussendlich: es steht nicht mehr „bewertet“ sondern „beschrieben“ weil der Job der involvierten Biersommeliers  klar definiert war: bitte um wohlwollende Beschreibungen ! Sicher bei einigen Bieren eine eher kreative Aufgabe …

Obwohl die Biere nach Biersorten unterteilt sind, wurden die Letzteren wiederum in 3 Kapiteln zugeordnet: „Grundsorten“, „Spezialitäten“ und „internationale Sorten“. Oh je … das sind noch die tollen Definitionen aus der Kartell-Zeiten … Aufwachen Leute ! Das Kartell gibt es seit 1991 nicht mehr ! Gut, wenn man denkt, dass ein Nachbarland 499 Jahre in der Vergangenheit blockiert ist, könnte das Ganze also schlimmer sein …

Die Bittere wird nicht in IBU sondern in Worten (“sehr schwach, schwach, mittel, stark, sehr stark“) angegeben. Dies angeblich weil es für die Konsumenten so verständlicher sein soll. Sicher ? Ich vermute es ist eher, weil bei weitem nicht alle Brauereien die IBU ihrer Bieren kennen.

Die merkwürdigste Sache aber, ist die Geruchs- und Geschmacksintensität, die mit einer Punktzahl von 1 bis 5 bei jedem Bier angegeben ist. Hier die Beschreibung dazu: „Mit 1 wird damit ausgedrückt, dass dieses Bier sehr schwach, hell und süss ist. Entsprechend bedeutet die Vergabe von 5, dass der Konsument ein sehr starkes, dunkles und bitteres Bier zu erwarten hat.“. Ich wusste es doch: dunkle Biere sind alle bitter ! Und stark …😉

Das Buch soll jährlich erscheinen. Die Frage bleibt für mich aber offen: was soll das Zielpublikum sein ? Die 08/15 Feld-neken und Hei-schlösschen Biertrinker interessiert das wohl gar nicht. Und die Craft crew tut es noch weniger …

Anzahl registrierten Brauereien in der Schweiz

Im Juni 2013 schrieb jemand: „… tendiere ich zu denken, dass die Wachstumsphase bald Vergangenheit sein wird (vermutlich sogar vor 2020) und dass die Rekordzahl vom Jahr 1885 nicht geschlagen wird.“. Schade nur dass dieser Jemand ich war …

Obwohl ich einerseits betreffend Ende der Wachstumsphase vor 2020 immer noch richtig sein könnte, wurde andererseits die Rekordzahl (530) kürzlich mit 551 geschlagen. Das ist viel, sehr viel … Ehrlich gesagt, kann man 1885 mit 2015 kaum vergleichen und obwohl die Situation vor 130 Jahren nicht völlig bekannt ist, kann man unbedenklich behaupten, dass damals die meisten Brauereien professionell betrieben wurden, während dies heute schätzungsweise nicht einmal bei 100 der Fall ist. Heute ist es unheimlich (zu) einfach, sich als offizielle Brauerei zu registrieren und ich kann die Bedenken des renommierten kanadischen Bier-Schriftsteller Stephen Beaumont – eine Brauerei, die jährlich weniger als 50 hl produziert, als echte Brauerei zu betrachten – sehr gut verstehen.

Tatsache ist, die Bier-Szene in der Schweiz ist nicht mehr überschaubar. Für mich auch nicht.

festipiousseFestival & Events

Nicht nur die Anzahl der Brauereien, sondern auch die Anzahl von Bier-Festivals und Events explodiert. Die speziellen Events (Meet the Brewer, Armageddon) multiplizieren sich bei Bars wie Au Trappiste, Erzbierschof, the International oder PiBar und kürzlich kamen nicht weniger als 5 neue Festivals zu die bestehenden dazu: Bierfest Chur, Zürich Bier Festival, LuppolaTI (Chiasso), Festi’Piousse (Echallens) und Echec & Malt Beer Festival (Lausanne). Bis auf 1 war der Erfolg gross bis überwältigend, was natürlich sehr erfreulich ist.

Vergesst also die kommenden Festivals und Events nicht! : Basler Biermarkt (28.8.), Mikrobrauer-Armageddon Liebefeld/Bern (Erzbierschof, 4.9.), Festival des Brasseries Artisanales de Fribourg (5.9.), Craft Bier Festival Rapperswil (6.9.), Meet the Brewer (Jester King, bei Au Trappiste, 12.9.) und die Unterländer Biertage (Oberglatt, 7. und 8.11.).

scheissbierKollaborationsbiere in der Schweiz

Während 2012 als Jahr des Anfangs des IPA-Trends gilt, kann 2015 sicher als Anfang des Kollaborationen-Trends angesehen werden. Vergleicht man dies mit den USA, stellt man fest, dass unser Rückstand immer ein bisschen kleiner wird (der Anfang des IPA-Trends dort ordnet man in 2004/2005, während die Geschichte mit den Kollaborationen ab 2009 explodierte).

Das erste „Collab“-Bier der Schweiz (soviel ich weiss, danke für eine allfällige Korrektur !) war 100% made in Schaffhausen und zwar das „Scheissbier“ von Brauerei.sh und Brauage du Garage à la Plage in 2010 (das Bier wurde anlässlich der Eröffnung der neuen WC-Anlagen einer Bar gebraut, deshalb …). Die erste schweizweit verfügbare (oder fast) Kollaboration kam 2 Jahre später mit dem CH2 von Birrificio Ticinese und Bier Factory Rapperswil. Als Brauereien, die aktiv an Kollaborationen sind, kann man Trois Dames, Bad Attitude, 523, Barbière, Blackwell und Storm&Anchor speziell erwähnen.

Bier des Monats

Weil ich in den letzten Zeiten nichts darüber geschrieben habe, heisst nicht, dass ich zu trinken aufgehört habe. Denkste! Während ich im Juni mit 93 neuen Bieren stark beschäftigt war, war Juli mit 130 noch besser (oder härter, je nach Bier …).icanseeyourflanders

Omnipräsent war selbstverständlich die Schweiz mit insgesamt 96 neuen Bieren. Weit hinten trifft man auf Belgien (29) und Italien (23) auf. Bei den für mich neuen Brauereien waren die Erlebnisse sehr unterschiedlich: positiv (bis sehr positiv) waren sicher Lance-Pierre, Darkwolf und Pentabier, während es mit Brauereien wie Braulabor, Heerbrugger Bier, Mon Oeil und Budken langsam aber sicher nicht ganz angenehm wurde …

Die besten Biere waren Prairie Artisan Ales Evil Twin Bible Belt (Juni) und Blackwell I can see your Flanders (Juli). Besonders zu erwähnen sind auch Amager Surly Todd the Axe Man, Trois Dames Saison Brett, Blackwell Drahtesel und Jester King Snörkel.

cheers !

Staraya Krepost (Transnistrie)

Staraya Krepost une bière de Transnistrie. Trans … quoi ?!?

Le moins que l’on puisse dire, c’est que le chômage ne menace pas mon hobby de chasseur de bière: des festivals en veux-tu en voilà, des magasins de bières et des bars dont les offres se renouvellent sans cesse, des brasseries qui se créent encore plus vite que Messi enfile les buts et des brasseurs (ainsi que des amis) dont la générosité est de plus en plus grande. En bref: plaisir (beaucoup) et stress (un peu quand même) sont mon lot quotidien. Tout ça pour vous dire aussi qu’entre dégustations, mises à jour de ma page internet et boulot d’administrateur sur RateBeer, je commence à avoir passablement de peine à trouver le temps de pondre sur ce blog …

Mais revenons donc au sujet du titre. Ce ne sont pas moins de 197 nouvelles bières qui ont égayé mes papilles lors de ces deux derniers mois (105 en avril et 92 en mai). La Suisse – en partie grâce aux Solothurner Biertage – a bien évidemment écrasé toute concurrence au niveau du nombre avec 79 représentantes, devançant la Belgique (18) et les USA (12).

Bienvenue à deux nouveau pays: la Guyane française (avec la Jeune Gueule Weïti, une bière tout à fait honorable) et la Transnistrie, un état dont la reconnaissance est – comment dire – limitée, puisque seuls l’Ossétie du Sud, l’Abkhazie et l’Artsakh (eux-mêmes jouissant d’une reconnaissance très modeste …) la considèrent comme un État. Mais bon, comme à chaque fois, je me réfugie derrière les définitions de RateBeer et la Transnistrie constitue donc mon 164ème pays. Soit dit en passant, la bière – Staraya Krepost Klassicheskoe – était parfaitement buvable.

brew_23227D’autres pays rares se sont invités lors des deux derniers mois. La Moldavie principalement avec pas moins de 11 bières, la plupart des Lager disons … difficiles, mais aussi avec une bière de type belge de qualité honnête (la meilleure des 11 d’ailleurs): Persha Trapezne. Les deux bières éthiopiennes – Castel Beer et St. George Amber Beer – peuvent être trouvées en Suisse chez Beers’n’More. Finalement la Lituanie avec une bière forte (14%) et très intéressante: 13 Statinių (Tamsusis) de la brasserie Vilniaus Alus.

Quid des bières suisses ? Tout d’abord 7 nouvelles brasseries à signaler. Dans un ordre de préférence croissant:

Quant aux autres bières helvétiques des deux derniers mois, en voici un résumé non-exhaustif (si vous êtes friands de détails, voici pour rappel l’adresse où vous pouvez consulter mes 500 dernières bières: www.bov.ch/cgi-bin/shownewbeers).

  •  un super brasseur et un super houblon ne peuvent déboucher que sur une super bière: 523 Enigma Bliss;
  • très intéressantes nouveautés des Valaisans de 7Peaks avec en vedette la Cimes de l’Est;
  • le brewpub bernois Barbière continue de présenter qualité et innovation avec notamment la Green Bullet Nelson;
  • l’excellente collaboration entre Bad Attitude et le gypsy (je rigole …) Storm&Anchor – Daughter of Ashes – manque le podium du mois de mai pour un cheveu;
  • Old School Lake Side IPA

    Old School Lake Side IPA

    ce n’est pas le cas de Blackwell, 3ème du mois d’avril avec leur Nelson’s Sour Power Berliner Weisse. A noter aussi leur très bonne collaboration avec Full Measure: Nelson Terro{i}r!;

  • Bodensee fait encore mieux avec la sublime Van Meer, 2ème place du mois d’avril;
  • Brygger Øl ne voulant pas être en reste, Roger place sa superbe Saison Tonic sur la seconde marche du podium du mois de mai;
  • après les avoir fortement critiqué depuis leurs débuts ou presque, je dois avouer qu’ils m’ont très positivement surpris (pour la 2ème fois en 4 mois) avec leur Lucy IPA 14: il s’agit de Buechibärgerbier et il va me falloir passer en revue leur palette de bière à nouveau;
  • la prometteuse Brasserie des Coudres (Céligny, Genève) démontre son savoir avec sa superbe IPA, médaille de bronze du mois de mai;
  • toujours suivant le trend des IPA – et toujours très bon – Napf Müeti’s Hopfebombe;
  • Claude Degen, lui, prouve qu’il existe d’autres styles avec son Earl;
  • Officina della Birra confirme – si c’était nécessaire – ses qualités et sa créativité avec Castrum-Magnum et H2Ops;
  • pas moins de 7 nouvelles bières des Bernois d’Old School (Faulensee): pratiquement que du très bon et un véritable hymne aux houblons ! La meilleure d’entre-elles: Sun Storm III.
  • et finalement Trois Dames avec en vedettes l’Überliner Weisse (collaboration avec Barbière) et l’IPA Simcoe-Citra.
medallalight

Attention: produit très mauvais !

Comme certaines personnes m’ont fait remarquer que je devenais très gentil ces derniers temps, voici une (petite) liste des moins bonnes bières helvétiques des deux derniers mois: 3 Lacs Marylou, Sam’s Weizen Dunkel, Granicum Amber APA et Bertbier Chömifäger Altbier.

Mais ces bières, aussi douteuses aient-elles été, n’ont pas pu concurrencer les cancres des deux derniers mois, notamment la délégation moldave: Spicusor Blonda et Orasul Vechi (brasserie Bere Unitanc), Goldenburg (brassée par Beermaster) et Chisina Speciala Tare (Efes Vitanta). Si la Sornin Perle Verte (France) et l’Oettinger Radler (Allemagne) ont été fort mauvaises également, ni elles ni les Moldaves n’ont eu aucune chance face à l’immonde Medalla Light de la brasserie de Puerto Rico. J’en frémi encore rien que d’y repenser …

Finissons comme d’habitude par le top du top. Je vous ai déjà parler des meilleures bières suisses, voici celles des autres pays.

Struise Mocha Bomb

Struise Mocha Bomb

La Logsdon Oak-Aged Bretta (USA) est une Sour Ale à la forte personnalité et où les notes fruitées et acides dominent largement le côté boisé.Quant à L’Hopfenstopfer Monroe, c’est sans aucun doute la meilleure de la série Single Hop de la brasserie allemande Häffner. Un houblon vraiment impressionnant !

Difficile de ne pas retrouver les Belges de De Proef dans les sommets et les deux mois passés n’ont pas fait exception: la Mikkeller Single Hop Sorachi Ace IPA tout d’abord –  très fruitée, propre et complexe –  puis deux Imperial Stout de hautes factures, toutes les deux concocté en collaboration avec les Danois de To Øl: Goliat Imperial Coffee Stout et Liquid Confidence Cognac, deux bières de combat (respectivement 10.1 et 12.2% d’alcool) dont les noms livrent beaucoup d’indice sur ce que l’on peut en attendre.

Un autre gypsy à la fête avec Evil Twin faisant produire cette fois chez les Brésiliens de Tupiniquim (inconnu pour moi aussi, ne vous inquiétez pas …) sa Brazil Metro Man.

pirateEt une merveille de Marjo avec la Marjollica Frount’zzz the Never.Il doit bien exister un tutoriel permettant de comprendre les significations à plusieurs degrés des noms de bière de madame le Paradis😉

Pour finir, voici les vainqueurs des deux mois précédents. La détonante, forte (13%) et hautement complexe Barrel Aged Bomb! des Américains de Prairies Artisans Ales s’impose lors du mois d’avril alors que la Black Damnation II Mocha Bomb (décidément, on vit une époque explosive…) remporte le mois de mai et me rappelle que ce n’est pas sans raison que c’est toujours une bière de la brasserie belge de Struise qui trône au sommet de ma liste des meilleures bières …

cheers !

 

jamesbraeuWie im letzten Artikel versprochen, möchte ich detaillierter auf die 103 neuen Schweizer Biere, die ich im März verkostet habe, zurückkommen. Meine Bewertungen können über die Links – die nach den Brauereien-Seiten auf Ratebeer.com führen – nachgesehen werden.

Kanton Aargau

feldNur 3 Biere hier, was eigentlich wenig ist für einen Kanton, der hinter Bern und Zürich die 3. grösste Anzahl von Brauereien mit 55 vorzeigt. Und Biere aus sehr unterschiedlichen Brauereien, von JamesBRÄU (5 Hektoliter) und ihr Coffee Stout bis Feldschlösschen (circa 1,5 Mio. hl) und ihr “Innovation des Jahres” Braufrisch über Lägere Bräu (1’800 hl) und ihr Whiskey Porter. Dass meine Vorliebe genau nach Anzahl Hektoliter umgekehrt sortiert ist, ist selbstverständlich purer Zufall. Oder ?

Kanton Appenzell

Die ambitionierte und erfolgreiche Brauerei Locher (160’000 hl und bald mehr als 200’000) konnte mich mit ihrem Glühbier überhaupt nicht überzeugen. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich so was kaum trinken kann, egal welche Brauerei das produziert.

Kanton Bern

braubarGanz logisch, dass Bern mit 27 neuen Bieren quantitativ dominiert hat: nicht nur wohne ich hier aber vor allem hat dieser Kanton mit 94 eindeutig am meisten Brauereien von allen.

Während Aare Bier mit ihrem Dunkel ihre Biervielfalt-Allergie weiterhin bestätigt, sieht es bei den anderen ganz anders aus und sogar Hasli-Bier – die ihren ungeschickt gewählten Name ganz gerne verschwinden lassen würde – zeigt mit ihrer neuen Marke “49er” endlich ein bisschen was (Imperial Stout, Red Ale und Draft Beer).

Bei Barbière konnte ich 5 neue Biere entdecken. Das IPA Equinox, das Ali und das Mosart sind wirklich empfehlenswert. Und die anderen sind nicht weit hinten.

Dass Blackwell bei mir nicht automatisch einen Volltreffer bedeutet, zeigte das merkwürdige (aber nicht nur) Tannenbaum Effect 2.0 Brown Spruce IPA. Aber sowohl das Huell Melon T’Artagnan Berliner Weisse wie auch vor allem das Shishiga Universal Stout (Platz 2 des Monates) konnten den Eindruck meisterlich wiederherstellen. Wohlgemerkt: es sind 14,2% Alkohol Unterschied zwischen diesen 2 Bieren …

BRAUBAR macht gute Sachen, sehr gute sogar ! Das Hop Burst und das Later Red waren die Highlights unter den 4 neuen Bieren, die ich trinken konnte.

bryggerolRoger Brügger, der erste Schweizermeister der Bier-Sommeliers , steigt dank seinen exzellenten American IPA Nelson S. und I Bleed Black in meinem Ranking der Schweizer Brauereien weiter auf: Brygger Øl wird es wohl bald in der Top 20 schaffen und es könnte wohl weitergehen.

Immer gut, präzis und interessant: Burg Braui und das Mentha.

Nicht weit von meinem Wohnort entfernt, Patrick Domenig von Chicco-Bräu (Nidau) zeigt sein Können von Anfang an: Hoppy Pale Ale, Nelson lager und Nelson Weizen.

chiccoSein Pale Ale sorgte scheinbar für diverse Reaktionen, war für mich aber ok: Danidrinks.

Eine weitere neue Brauerei aus meiner Region ist la Courtysane (Courtelary). Ich hatte bis jetzt nur ein Bier, das überdurchschnittliche Teresina und freue mich schon auf weitere Sorten.

Drei neue Biere von mein Emmental (ä Böbu, ä Düderler und ä Röbu) konnten die Enttäuschung von letzten Mal teilweise korrigieren, ohne jedoch eine grosse Überzeugung bei mir zu bewirken.

Kanton Graubünden

surselvaDie Brauerei Engadiner Bier überzeugt mit Morteratsch Bier und Pöstli Bräu nach wie vor. Dies ist weniger der Fall bei Surselva Bräu: die 2 Biere, die sie für das Benediktiner Kloster Disentis brauen – St. Placi Goldhelles Spezial und Weizenbier – sind ungenügend bis durchschnittlich.

Kanton Jura

Von vielen vergöttert und ebenfalls von vielen unverstanden, da ist sie: l’Abbaye de Saint Bon-Chien in seiner Grand Cru Version 2014 (Frenchy Sparkling Wine) von BFM natürlich. Da dieses Bier den ersten Platz des Monates belegt, ist wohl klar in welcher Kategorie ich mich befinde.

Kanton Luzern

Hier konnte sich Goliath-Eichhof – mit seinem erstaunlich gut gelungenen Kulturbräu – gegen David-Sankt-Maria – und sein betrübliches No7 Weizen Dunkel (NB schlechtes Bier des Monates) – klar durchsetzen.

Kanton Sankt-Gallen

kornhausEin korrektes Bier von Kornhausbräu (der Herbst) und ein ebenfalls korrektes Bier von Sonnenbräu (Annett’s Büezer). Schlechtes Wetter hingegen bei Stadtbühl mit dem miserablen Zwickel und dem noch schlimmeren Minimal. Hilfe …

Wie man es richtig macht, zeigt die Brauerei Sennbräu mit 5 guten bis sehr guten Bieren wie das Farmhouse Ale und das Landbier.

Kanton Thurgau

barfussEine neue und ziemlich gute Brauerei zuerst mit Barfuss (Black Monkey, Secret Service und Sleeping Bear) und dann eine neue (wobei nur für mich, da diese seit 2005 gibt) und ziemlich schlechte Brauerei mit Element (Feuerkelch, Kloster und Pils). Stolz sein, nach Reinheitsgebot zu brauen, genügt wohl nicht …

Ein sicherer Wert in diesem Kanton bleibt weiterhin das Brauhaus Sternen mit seinem Rauchbier.

Kanton Tessin

rudbirHier konnte ich ebenfalls 2 neue Brauereien entdecken, beide recht gut !

Bei Birra Schmid haben mich sowohl das Coast Ale wie auch das Dry Stout überzeugt. Bei Rud Bir war es mit dem Imperial und dem Stellare sogar noch besser.

Von Bad Attitude (Birrificio Ticinese) konnte ich das sehr gute Strange Love wie auch das anständige Grauvogel verkosten.

Kanton Waadt

tempsDieser Kanton zeigte eine starke Präsenz mit nicht weniger als 15 neuen Bieren und vor allem 4 neuen Brauereien ! Fangen wir mit diesen an:

  • die Brasserie du Temps ist viel versprechend mit Bieren wie vor allem Tempérance und Boule à Neige.
  • gut ebenfalls die Brasserie la Drêche mit seinem Kürbis-Bier Ale’Oween (und es braucht schon was, damit ein solches Bier mich anspricht)
  • interessant und gut gemacht war das Car Rouge von Echec & Malt
  • hingegen war das Bjer von Concorde ein Versager

nebuleuseDa wir gerade bei den Enttäuschungen sind, fahren wir gerade weiter:

Dann, bessere Produkte mit dem Bière Rousse au Gingembre von Cathélaz, Caribou von la Nébuleuse, Grand Cru 2013 von les Faiseurs de Bière (eine jetzt leider geschlossene Pionier-Brauerei) und vor allem Tropicale IPA von Trois Dames.

Kanton Wallis

tardivWenn ich an diesen Kanton denke, kommen mir zuerst 2 Sachen in den Sinn: zu viele bescheidene bis sogar schlechte Brauereien einerseits und die vermutlich innovativste Brauerei der Schweiz andererseits (doch, doch, es gibt schon was inzwischen)

Als Vertreter der erste Kategorie traf ich das arme Bonnefille la Rousse von Tardiv, während mich nicht weniger als 8 neue Biere von Brasserie des 5 Quatre Mille mehr als glücklich gemacht haben (die besten waren Mosaic is Back, 3xC Porter und Session IPA).

Kanton Zürich

Nicht wirklich begeistert hat mich die Entdeckung der Brauerei Aathaler-Bräu. Die 5 Biere, die ich erhalten konnte, schwankten zwischen leicht überdurchschnittlich (Black Bull Irish Stout und Ginger Ale) und schlecht (Pale Ale). Verbesserungspotential ist klar vorhanden.

wehntalVon der 2. für mich neuen Brauerei des Kantons, Braumanufaktur Sunneberg, hatte ich nur ein Bier: Red Ale. Es war aber gut und ich hoffe schwer, bald neue Sorten finden zu können.

Vier neue Biere aus Bierzunft Wehntal haben meinen sehr mässigen Ersteindruck – der 3 jährig war – meisterlich verbessert ! Biere wie Ekaterina, DIPA oder Brown Ale sind einfach exzellent.

Gut ebenfalls war das Imperial IPA von Doppelleu und noch besser das neue Storm&Anchor IPA.

turbinenEine Stufe tiefer, jedoch weiterhin ok, findet man Turbinen-Bräu und sein Cortina sowie UG Bräu (UG-Maibock und UG-Sauer Alt).

Wie immer ganz stark war die zweitbeste Brauerei im Kanton – Gutknecht’s Hammer-Bier – mit Choco-Chili-Porter, Rhubarby Doppelbock und XXl IPA.

cheers !