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Es ist soweit: die Zahlen des Schweizer Biermarkts wurden gerade veröffentlicht (das Pressecommuniqué ist hier nachzulesen).

Ohne Überraschung ging die Mehrheit der Zunahme vom gesamten Biermarkt (63’200 Hektoliter) zugunsten der Bierimporte (51’536). Diese bauen also ihren Markanteil weiter auf 26.8% auf. Obwohl das Wachstum im Vergleich auf das vom letzten Jahr mässig auffällt, kann ich die Meinung von Marcel Kreber – Direktor Schweizer Brauerei-Verband – keinesfalls teilen, wenn er diesbezüglich sagt “Es scheint, dass eine Abflachung der Entwicklung eingesetzt hat.” Die folgende Grafik, die die Entwicklung der Bierimporte und des Inlandausstosses darstellt, zeigt dass die Sorgen des Brauerei-Verbands betreffend Zunahme der Importe bei weitem nicht vorbei ist:

graph-prod-import

Jedoch sieht es so aus, als ob ausnahmsweise das sympatische Duopol Carlsberg/Heineken wenig Verlust (ich rede natürlich über Hektoliter) hinnehmen mussten. Unter den Brauereien, die in 2014 weniger produzieren als das Jahr zuvor, können noch Schützengarten und Rugenbräu mit je 2’000 hl Verlust erwähnt werden. Bei den “Siegern” findet man sehr viele Brauereien wie zum Beispiel Felsenau (+10%), Doppelleu (mit +200% auf 15’000 hl), Burgdorfer (+12%) und Aare Bier (+11%).

Der Schweizer Biermark 2014 sieht also folgendermassen aus:

biermarkt2014

Für 2015 sind die folgenden Entwicklungen erwartet:

  • Ramseier, die zurzeit grösste unabhängige Brauerei der Schweiz, hat 4 Millionen in einer neuen Dosenabfüllanlage investiert (seit Juni 2014 im Betrieb). Ziel damit ist unter anderen, die in Deutschland gebrauten Landi Farmer Dosenbieren im Hochdorf produzieren zu können. Falls alles klappt und mit einer Kapazität von 28’000 Dosen pro Stunde, steht ein schönes Wachstum in Sicht.
  • Ebenfalls tut sich bei der Brauerei Locher was: sie wird – vermutlich noch in 2014 – mehrere neue Lagertanks an einem neuen Standort am Nordeingang von Appenzell in Betrieb nehmen. Die Kapazitätsgrenze von 160’000 Hektoliter am alten Standort gehört also bald der Vergangenheit an und man rechnet bald mit einer Produktion von über 250’000 Hektoliter. Der Kampf um den Titel der grössten unabhängigen Brauerei der Schweiz wird also spannend …
  • Als wichtiger Akteur der Schweizer Bierszene profiliert sich Doppelleu nach erst 3 Jahren (!) immer mehr. Sie baut ihre Brauerei für 5 Millionen Franken aus und soll ab nächstem Jahr bis zu 35’000 Hektoliter produzieren.

 

cheers!

 

So, das Pressecommuniqué des SBV (Schweizer Brauerei-Verband) mit den Zahlen vom Braujahr 2012/13 (1. Oktober 2012 bis 30. September 2013) wurde gerade veröffentlicht. Was ist hier zu sehen ? Eigentlich nichts Neues, da die Tendenzen von den letzten Jahren sich bestätigen.

Während den Bierimporten noch mehr als üblich zugenommen haben (+ 99’132 Hektoliter), hat sich der Inlandausstoss weiterhin reduziert und das nicht wenig nämlich um 143’019 hl. Der Gesamtbiermarkt hat also um 0.9% abgenommen. Hier eine Grafik, die die Entwicklung der Bierimporte und des Inlandausstosses darstellt:

import_inlandausstoss

In Anbetracht dessen, dass:

  • jährlich circa 30 Brauereien mehr gibt,
  • praktisch alle regionale und überregionale Brauereien ihre Produktion erhöht haben (Egger und Rugenbräu ausgenommen),
  • und die Bevölkerung immer mehr Interesse an gute Biere zeigt (was der Erfolg von sämtlichen Mikro-, Nanobrauereien und spezialisierten Bierbaren bestätigt)

können die grossen Verlierer eindeutig identifiziert werden, nämlich das Duopol Carlsberg und Heineken.

Die nächste Grafik zeigt die neue Aufteilung des Biermarktes:

swiss_markt_2013

Es ist zu bemerken, dass alle Zahlen belegbar sind, ausser die von Carlsberg und Heineken, die seit langen Zeiten ihre nicht mehr veröffentlichen. Die Summe aber des Marktanteils von diesen 2 Konsortien ist aber eindeutig und liegt bei 52.6% (Vorjahr 55.2%). Nur die Aufteilung zwischen diesen beiden musste ich – basierend auf Zahlen von Vorjahren – schätzen.

Der SBV – wo notabene nur 4 von ihren 16 Mitgliedern eine Abnahme ihrer Produktion hinnehmen müssten – hat natürlich wie immer schöne Erklärungen für diese unangenehme Situation, die einige Zeitungen als “Krise im Schweizer Biermarkt” betiteln haben. Was sind diese ?

Zuerst das schlechte Wetter.

Während ich bereit bin, diese Erklärung für die 0.9% Abnahme des Gesamtbiermarkts gelten zu lassen, wäre ich aber froh, wenn Herr Marcel Kreber – Direktor des SBV – mir erklären würde, wieso das schlechte Wetter keinen negativen Einfluss auf Importbiere hatte. Ganz im Gegenteil sogar ! “Hmm, heute ist es nicht sehr warm, ich werde also ein Sagres anstatt mein Feldschlösschen trinken“. Bitte … Dies ist also keine Erklärung für die Abnahme des Inlandausstosses.

Dann die Euroschwäche.

Ja, klar. Wobei mit einem Euro auf  1.70 wäre die Situation nicht besser. Die Tatsache bleibt: wenn man Massenbiere in der Schweiz produziert, kann man auf keinen Fall die importierten Billigbiere konkurrieren. Achtung: ich bin nach wie vor  überzeugt, dass Biermarken wie Eichhof oder Feldschlösschen besser als Karskrone, Kronenbourg oder Sagres sind. Aber der Preisunterschied, der sich manchmal um einen Faktor 3 oder 4 handelt, kann sich nicht rechtfertigen und dies vor allem nicht gegenüber das Zielpublikum, nämlich die absolute Mehrheit von ahnungslosen und uninteressierten Biertrinkern.

Und sonst ? Ahh, klar: die ominöse Stammtischkultur, die nicht mehr wie früher gepflegt wird, sowie die Rauchverbote.

Die zunehmende Tendenz, daheim zu trinken, ist nichts Neues. Dass dies die 2 Giganten frustriert, verstehe ich schon. Es genügt also nicht, eine halblegale Kontrolle über die Restaurante zu haben …

Die Inlandbrauereien geben sich aber kämpferisch” liest man im Pressecommuniqué. Und wie ? “Mit einer wachsenden Biervielfalt, grosser Innovationskraft und hohen Qualitätsansprüchen“. Ernsthaft ? Was ist bei Heineken/Carlsberg eine wachsende Biervielfalt ? Die etwa 40 geklonten Marken von Lagerbieren, die völlig austauschbar sind und sich durch den Braumeister nicht erkennen lassen ? Dann, wo ist die grosse Innovationskraft ? Das neue Cardinal Eve Spiced Mandarine und das Feldschlösschen Stark ? Und die Qualitätsansprüche ? Ist damit vielleicht das high gravity brewing Verfahren gemeint ? Naja … Und schlussendlich wird uns verzählt, dass der Ausbildungskurs zum Schweizer Bier-Sommelier eine Massnahme gegen Stagnation ist. Obwohl dieser Kurs ganz brav durch den SBV kontrolliert ist, muss man schon naïv sein, um zu denken, dass die Bier-Sommeliers Produkte aus den grossen Schweizer Brauereien hervorheben werden. Es sei denn natürlich, diese Bier-Sommeliers für den SBV arbeiten 😉

Vor etwa 6 Jahren habe ich mal prognostiziert, dass sich Carlsberg (oder Heineken) aus der Schweiz zurückziehen wird. Ich glaube an meine Prognose heute umso mehr, denn beide Firmen einerseits mit den Preisen von den Importbieren nie mitmachen werden können und andererseits unfähig sind (im Gegenteil zu Schützengarten oder Felsenau zum Beispiel) Innovationen auf dem Markt zu bringen. Und, angenommen dass es plötzlich ein Feldschlösschen Double IPA geben würde, wer würde das trinken ? Nicht der Stammtisch Trinker, das interessiert ihn nicht. Und auch nicht der neugierige Biertrinker, da bei ihm das Image von Feldberg und Heineksschen bis in alle Ewigkeit zu negativ ist.

cheers !

L’arrivée de l’automne et de ses températures plus fraiches a souvent pour effet d’accélérer le rythme de mes dégustations. Il n’en a pas été autrement lors du mois passé puisqu’avec 65 nouvelles bières, j’ai tourné légèrement au-dessus de mes moyennes habituelles.

Parmi les 13 pays représentés, la Suisse a écrasé toute concurrence au niveau du nombre avec presque la moitié des bières (32). Suivent loin derrière la Belgique (6) et les USA (5).

Grâce en grande partie aux Unterländer Biertage (voir aussi mon article précédent), j’ai eu la chance de découvrir 5 nouvelles brasseries suisses. Enfin, la chance … pas toujours. Je ne vais pas revenir sur l’innommable Walliseller Bier et la douteuse Muschtibräu, mais je n’en pense pas moins ! Les 3 autres nouvelles brasseries, par contre, sont réjouissantes, si ce n’est par la créativité, néanmoins par la bonne qualité de leurs produits. Il y a donc eu les Zurichois d’Hardwald et de Brauwerk, ainsi que les Bernois de Brauwerkstatt Jegenstorf.

J’ai également eu le mois passé la confirmation – mais en était-il besoin ? – de l’excellent savoir-faire de brasseries telles Gutknecht’s Hammer-Bier, Storm&Anchor et Brüll!Bier. Je peux donc chaudement vous recommander des bières comme la Ventilator (une doppelbock de Hammer-Bier), la Cascade et la Brown (une IPA respectivement une brown ale made in Storm&Anchor) ainsi que la Nera (une Stout de Brüll!Bier). Le problème restera pour vous de pouvoir mettre la main dessus …

Pour en terminer (ou presque) avec les bières suisses, j’aimerais encore signaler les deux nouvelles bières « fribourgeoises », la Patriote et la Bière des Zähringen. Ces bières, lancées en réponse à la fermeture du lieu de production de Cardinal et la désertion prévue d’une partie de ses fidèles consommateurs, ont le tort de flatter la fibre patriotique et en même temps de n’être pas brassées dans le canton. Et si ce fait n’est aucunement caché lors des interviews donnés dans la presse, les étiquettes, elles, sont totalement muettes sur cet état de fait. Or donc, la Patriote (une bière soit dit en passant fort correcte) est étiquetée « Freiburger Biermanufaktur » (une excellente microbrasserie située en ville de Fribourg), mais est en fait produite chez Felsenau. Il semblerait toutefois que la production devrait être tôt au tard rapatriée à Fribourg. Quant à la Bière des Zähringen, elle restera une bière brassée sous licence, puisque le propriétaire de la marque s’y connait plus en marketing qu’en brassage. Cette bière est brassée chez Egger, un fait que ses caractéristiques – inoffensive et ennuyeuse – confirment sans équivoque … 

Bon, malgré ce que j’ai dit précédemment, je suis bien obligé de parler à nouveau de la Walliseller Bier puisque c’est elle qui remporte la palme de la plus mauvaise bière du mois de septembre. Elle s’impose de manière brillante devançant l’incompréhensible Altes Tramdepot Export (une bière qui a pourtant ses fans) et la Doom Bar des Anglais de Sharp’s, une Bitter d’une modestie forçant la pitié.

Comme d’habitude, j’ai eu une multitude de bières excellentes à me mettre sous la dent (ou plutôt dans le ventre). J’ai cité celles en provenance de Suisse, en voici quelques autres que j’ai adorées:

Mais malgré toutes leurs qualités, celles-ci n’ont pas suffi pour prendre une place sur le podium…. que je me fais un plaisir de vous soumettre pour terminer :

La troisième place revient à la brasserie Cabinet (Alexandria, Virginie, USA) avec sa bière au nom frisant le dépassement du nombre de caractère dans la banque de données : The Farmer’s Cabinet Streaking Around the Campfire at Midnight. Et qui dit Campfire dit bière fumée et pas n’importe laquelle dans ce cas-ci, mais une montrant une grande complexité ainsi qu’une très belle subtilité.

En deuxième position – et c’est une première pour cette brasserie – on trouve l’excellente IPA XL de Gutknecht’s Hammer-Bier. Loin d’y repérer des notes de chien mouillé comme la future sommelière de la bière Anna 😉 , j’ai plutôt découvert une forte présence de houblons fruités et un bel équilibre.

Quant à la victoire du mois, elle revient – et assez nettement – à une brasserie française (une première dans mes bières du mois depuis juin … 1997 !). Et pas n’importe laquelle puisqu’il s’agit de l’excellente brasserie le Paradis de la géniale Marjorie Jacobi. C’est donc sa Sylvie Frount’zzz qui l’emporte. Cette double IPA titre à 8.6% et arbore fièrement ses 86 IBU. Elle est très fruitée,complexe,  très sèche et trèèès amère. Que demander de plus ?

cheers !

Seit langer Zeit hatte ich im Kopf die Idee, einen solchen Test durchzuführen. Zwei Sachen standen mir bis kurzem immer im Weg: der Aufwand und die Motivation. Ja: die Motivation. Ich teste zwar fast täglich Biere, aber die idee, 20 oder vielleicht mehr ähnliche, geschmacklose Lagerbiere nacheinander auszuprobieren ? Naja, man muss wirklich opfenbereit sein !

Nachdem im August 2011 der x-te Biertest im 20 Minuten Online publiziert wurde, habe ich mich entschlossen, selber einen zu organisieren. Diese Biertests, die regelmässig durch (Konsumenten)Zeitschriften organisiert werden, haben meiner Meinung nach mindestens zwei Schwächen: 1) die Palette von Bieren ist entweder unvollständig oder falsch ausgewählt (man denkt zum Beispiel an “Sieben Zürcher Biere im Vergleich” wobei 4 davon gar nicht im Kanton gebraut werden) und 2) … ich war nicht dabei ! Ja, ein bisschen Narzissmus muss auch sein 😉

Wenn man so was organisiert, muss man die Rahmenbedingungen festlegen. Meine Idee war von Anfang an, die Lager Hell von den grösseren Brauereien der Schweiz gegeneinander antreten zu lassen. Kein Dunkel, kein Spezial und auch keine ausländische Marken, die in der Schweiz produziert werden (weg also mit Carlsberg und Heineken). Als minimale Grösse für die betroffenen Brauereien habe ich 10’000 Hektoliter festgelegt. Damit ist die Anzahl mit 27 zu testenden Bieren menschlich geblieben.

Diese 27 Biere musste ich aber zuerst finden und für gewisse war das schwieriger als ursprünglich angedacht. Hier möchte ich mich bei Peter Loosli von der Bierhütte bedanken: er hat meine Aufgabe mit seiner Auswahl und seinen speziellen Bestellungen wesentlich vereinfacht.

Da ich diesen Hindernislauf nicht allein durchlaufen wollte, habe ich (problemlos) zwei anderen Personen gefunden: Laurent Mousson, ehemaliger Vizepräsident der European Beer Consumers Union und Jurymitglied bei vielen internationalen Bier Wettbewerben und Rutzicka (Name der Redaktion bekannt :-)), ein kundiger Bierliebhaber.

Ebenfalls war mir die Methode klar: der Test muss blind durchgeführt werden. Einfacher gesagt als getan, vor allem wenn die anderen Teilnehmer auch blind testen wollten und niemand bereit war, die Biere zu servieren 🙂 … Nichts ist aber unmöglich (wenn das Thema Bier ist) und wir fanden bald eine Methode. Die Biere wurden in 6 Serien präsentiert (3×5 und 3×4), sie wurden jedesmal durch Rutzicka selektiert, in Plastikbechern serviert, auf nummerierten Bierdeckel deponiert und ich habe anschliessend die Reihenfolge der Becher gemischt. Damit besass nur Rutzicka einen Teil der Information, nämlich welche Biere in einer Serie vorhanden waren, er hatte aber keine Ahnung über die Reihenfolge. Erst ganz am Schluss wurden seine Informationen mit meinen verknüpft und die Namen der Biere offengelegt.

Die Biere wurden gemäss Ratebeer-Bewertungssystem notiert, also mit einem Maximum von 50 Punkten.

Lange Rede, kurzer Sinn – hier sind die Resultate:

Rang Bier Brauerei L.M. Rutzicka Bov Total
1 Gurten Lager Feldschlösschen (Rheinfelden) 18 20 31 69
2 Denner Lager Ramseier Suisse (Hochdorf) 22 19 25 66
3 Tell Heineken Switzerland (Chur) 16 22 26 64
4 Hopfemandli Lager Baar (Baar) 17 19 27 63
Old Boxer (Romanel/Lausanne) 19 21 23 63
Lager Felsenau (Bern) 16 17 30 63
7 Eichhof Lager Heineken Switzerland (Luzern) 21 18 23 62
Export Rugenbräu (Interlaken) 21 17 24 62
Lager Sonnenbräu (Rebstein) 16 21 25 62
10 Hürlimann Lager Feldschlösschen (Rheinfelden) 19 19 23 61
11 Coop Prix Garantie Heineken Switzerland (Chur) 19 23 18 60
Haldengut Lager Heineken Switzerland (Chur) 17 19 24 60
Lager Müller (Baden) 18 20 22 60
14 Landi Farmer Hell Ramseier Suisse (Hochdorf) 15 19 25 59
Lager Hell Schützengarten (St.Gallen) 19 18 22 59
16 Calanda Lager Heineken Switzerland (Chur) 18 18 20 56
Quöllfrisch Locher (Appenzell) 14 19 23 56
Löwengarten Hell Schützengarten (St.Gallen) 11 19 26 56
Warteck Lager Feldschlösschen (Rheinfelden) 14 18 24 56
20 Original Feldschlösschen (Rheinfelden) 15 20 19 54
Einsiedler Lager Rosengarten (Einsiedeln) 15 19 20 54
22 Cardinal Lager Feldschlösschen (Rheinfelden) 15 18 20 53
Römer Edelhell Ramseier Suisse (Hochdorf) 13 19 21 53
24 Galopper Egger (Worb) 16 18 18 52
Valaisanne Lager Feldschlösschen (Sion) 15 20 17 52
26 Lager Hell Falken (Schaffhausen) 12 12 17 41
27 Sprint Turbinen Bräu (Zürich) 10 13 15 38
Durchschnitt 16.3 18.7 22.5  57.5

Wenn ich diesen Test nur mit einem Wort zusammenfassen müsste, würde ich sagen: langweilig. Heilige Sch*%&@ waren diese Biere alle ähnlich, profillos und uninteressant ! Und ausgenommen bei 2 waren nicht einmal Fehler vorhanden, um die Monotonie zu unterbrechen … Die Homogenität der Geschmacksrichtungen hat aus diesem Test wirklich eine grosse Herausforderung gemacht !

Wie man es aus der letzten Zeile der Tabelle oben entnehmen kann, gab es bei den 3 Testern spürbare Unterschiede bei der durchschnittlichen Note. Das ist ganz normal und hat natürlich keinen Einfluss auf die Rangliste. Wichtig ist nur, dass jeder während dem ganzen Test gleichmässig bleibt.

Zwei Biere standen klar im Abseits, darunter das Produkt der kleinsten Brauerei im Rennen. In Anbetracht eindeutigen Aromen von Spargeln kann man berechtigte Zweifel an der Qualitätskontrolle bei Turbinen Bräu haben …

Mit seltenen Ausnahmen hatte ich diese Biere zum letzten Mal vor 6 bis 12 Jahren probiert und wusste eigentlich nicht ganz was von diesem Test zu erwarten war. Grundsätzlich – und trotz meinem initialen Vorbehalt – habe ich mehr geschmackliche Unterschiede zwischen den Bieren erwartet. Bezüglich der individuellen Resultate waren für mich die Leistungen von Turbinen Bräu und Locher besonders enttäuschend.

Wie verlässlich dieses Testresultat ist, bleibt – ehrlich gesagt – in Anbetracht der Ähnligkeit der Produkte, unbekannt. Ich werde aber in jedem Fall, vermutlich schon in den nächsten 12 Monaten, diesen Test wiederholen. Dann werden wir eine Antwort haben …

Prost !

Die neuesten Zahlen des Schweizer Biermarkts, nämlich vom Braujahr 2010/11 (1. Oktober bis 30. September), wurden gerade publiziert. Was sagen uns diese Zahlen ?

Zuerst dass die Bierimporte weiterhin stark zulegen (+69‘284 Hektoliter), eine Tendenz, die seit dem Jahr 2000 praktisch konstant ist. Dann dass sich der Inlandausstoss um 38‘306 hl reduziert hat, was daraus ein bescheidenes Wachstum des gesamten Konsums von 0.7% resultiert. Die Entwicklung dieser zwei Werten über den letzten 20 Jahren sieht folgendermassen aus:

Der Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz hat sich zwischen 1991 (71 Liter) und 2005 (54.8 Liter) massiv reduziert, was den sehr negativen Trend der Schweizer Produktion zum grössten Teil erklärt. Diese sah kurz danach besser aus, schrumpft aber wieder seit 2008. Da in den letzten 3 Jahren 100 neuen Brauereien eröffnet wurden und gleichzeitig die meisten Klein- und Mittelbrauereien ihre Produktion erhöht haben (wie zum Beispiel Schützengarten, Locher, Müller, Egger, Felsenau, um nur die grösseren Brauereien zu nennen), sind die (grossen) Verlierer einfach zu finden. Weiss das jemand ? Jawohl: Carlsberg (Feldschlösschen/Valaisanne) und Heineken Switzerland (Calanda/Eichhof) ! (die Frage war zu einfach, es gibt also keinen Preis zu gewinnen :-)).

Kaum bekannt ist die Tatsache, dass die beiden Giganten schon lange keine Zahlen mehr über ihre Produktion kommunizieren. Eine Zahl wird immer wieder in den Medien publiziert, nämlich dass die beiden zusammen 70% des Schweizer Biermarkts produzieren. Das ist ein totaler Quatsch, der vermutlich aus einer damals realistischen Schätzung vom Jahr 2000 herkommt. Gemäss meinen Schätzungen können diese zwei auf keinen Fall mehr als 60% darstellen. Etwas zwischen 57% und 58% scheint mir realistisch zu sein. Wie komme ich darauf ? Einfach mit einem Art Reverse Engineering: ich nehme alle Zahlen, die bekannt sind und der Rest gehört einfach zu Carlsberg und Heineken.

Nota bene Nr. 1: dies könnte wohl in Zukunft immer schwieriger werden, wenn man betrachtet, dass sogar Brauereien wie Egger, Felsenau oder Rugenbräu jetzt ihre Biermengen aus Konkurrenzgründen“ nur gerundet bekannt geben … Wie bitte ?!?
Nota bene Nr.2: dass meine Schätzungen ziemlich vollwertig sind, hat mir kürzlich eine sehr gut informierte Person bestätigt.

Hier also die Marktanteile in der Schweiz in 2011, made in Bov:

Was passiert also genau ? Jedes Jahr verzichtet circa 1% der Konsumenten auf seine Stange Feldschlösschen, Calanda, Cardinal, Tell, Gurten, Warteck, Halden Gut, Ittinger Klosterbräu oder wie alle diese ähnlichen Produkte mögen heissen und fliehen in 2 entgegengesetzte Richtungen.

Die erste Kategorie sind Leute für die Bier nichts anderes als ein Durstlöscher ist. Diese verschonen ihre Portemonnaie und entscheiden sich für billige Importprodukte (hauptsächlich die 5dl Dosen aus Deutschland).

Die zweite Kategorie bevorzugt zunehmend die Biere von kleineren Schweizer Brauereien. Sei es weil diese besser schmecken (was aber nicht immer der Fall ist) oder weil das Image der beiden Giganten negativ auffällt (fehlende regionale Identität sowie unzählige Übernahmen und Stellenabbau).

Was machen Heineken und Carlsberg dagegen ? Praktisch nichts ! Ihre Passivität ist wirklich verwunderlich. Sie motzen über dem landesweiten Rauchverbot in den meisten Restaurants und Bars, und bedauern, dass ihre Biervielfalt nicht wahrgenommen wird. Dabei realisieren sie nicht, dass Dutzende von geklonten Lager Hell bei weitem keine Biervielfalt darstellen … Umso besser für die Kleinbraureien ! Diese Lage ist aber mittelfristig für die Niederländer und die Dänen nicht tragbar. Ich gehe also davon aus, dass sie in den nächsten 10 Jahren entweder eine oder mehrere mittelgrosse Brauereien übernommen werden oder aber, dass sie aus dem Schweizer Biermarkt aussteigen.

Wer will mit mir wetten ?

cheers !

Si le nombre de bières que j’ai dégustées le mois passé – 56 – n’a rien d’inhabituel, c’est par contre le fait qu’elles provenaient de seulement 8 pays différents qui est notable. La raison en est assez simple puisque je me suis concentré sur les bières reçues de mes deux traders principaux (non, on ne parle pas ici de finance, heureusement !) : le suédois Per Forsgren et les « twin-tickers » suisses Philipp Sigg et Thomas Schneider.

J’échange des bières avec Per depuis si longtemps que je ne me souviens plus quand cela a commencé (1999 ?). C’était en tous les cas avant le commencement de ratebeer en mai 2000. Per, tout comme moi, a sa propre page internet, sur laquelle il publie, dans le cadre d’un club (Ohhh… My Head…), les bières qu’il a bues. Et ceci depuis juin 1995, ce qui fait tout de même une éternité à l’échelle du world wide web. Per a été longtemps le numéro 1 des chasseurs de bières « en ligne » et a atteint le plateau mythique des 10’000 bières en mai 2007, devenant très probablement le premier non-Anglais à y parvenir. Il culmine aujourd’hui à plus de 15’000 bières et, même s’il s’est fait dépasser par la horde danoise, il reste le leader incontesté sur le nombre de bières en provenance de pays différents (194 !). Ce sont, bon an, mal an, 2 à 3 paquets que nous échangeons depuis plus de douze ans et c’est évidemment grâce à lui que je peux présenter une couverture plus que correcte de la Suède avec 252 bières testées à ce jour.

Or donc, le mois de septembre a été à nouveau dominé par l’omniprésence de nouvelles bières suisses (24), mais a été aussi marqué par un grand nombre de bières du nord de l’Europe : Danemark (9), Suède (8) et Norvège (2). Parmi ces 3 pays, à noter avant tout deux excellentes Mikkeller que l’on retrouve sur le podium du mois (j’y reviendrai). Mais aussi quelques fameuses Eskilstuna (dont l’Artos Moderna Lager), la Sigtuna Summer IPA, l’Amager Rye King et la Hesjeøl de l’excellente brasserie norvégienne Haandbryggeriet.

24 nouvelles bières suisses donc, avec parmi celles-ci pas moins de 7 nouvelles brasseries. Nous trouvons d’abord et au-dessus du lot, la brasserie thurgovienne de Mausacker (je n’en attendais pas moins d’un excellent brasseur comme Beat Rohner), puis, toujours au-dessus de la moyenne la bernoise Mordicus et la valaisanne Bartis ; un peu plus loin et toujours dans le fort correct, les argoviens de Schoggi (je me suis laissé dire que le brasseur ressemble exactement au logo) et les bâlois de Zöbi ; puis dans la catégorie « passable », les genevois de Père Jakob et pour terminer dans la catégorie « il-y-a-encore-du-boulot », le brewpub schwytzois de Horseshoe.

Quoi d’autre en Suisse ? Et bien, j’ai pu constater l’inaltérable manque d’idées et de culot de brasseries telles Baar (1862 et Grill Mandli) et Felsenau (Amber, même si cette bière est fort bien faite), contrastant avec la créativité d’Haldemann (Darach Mòr 10 et 35), Herzbräu (Spezial Sud 777) et Trois Dames (Stout Menthe). Je vous laisse deviner lesquelles sont des micro-brasseries récentes et lesquelles sont plus que centenaires, ainsi que d’en tirer des conclusions …

Concernant les flops du mois, une mention spéciale va à l’Allemagne pour des bières plus que douteuses, telle la Carl Theodor Lager, la Ganter Spezial Export et les Kloster Scheyern Dunkel et Hell.

Dans le haut du tableau, on trouve, de manière réjouissante, beaucoup de monde et je n’en citerai que quelques-unes, sans revenir sur les bières déjà mentionnées. Tout d’abord deux autres créations des danois d’Amager, l’Imperial Brown Ale et la Sundby Stout, puis les inévitables Cigar City avec la Maduro Oatmeal Brown Ale ainsi que Jai Alai IPA qui prend la 2ème place du podium du mois. Et finalement, j’en parlais plus haut, le tir groupé des danois de Mikkeller aux 3ème respectivement 1ère places. Bon, danois, plus ou moins : en fait Mikkeller est le champion du monde des brassages chez d’autres brasseurs, tels Amager, Brewdog, De Molen, De Proef, Fanø, Gourmetbryggeriet, Jennings, Nøgne Ø et Ørbæk. La Mikkeller Black (Whisky Edition) est une Imperial Stout vieillie durant 3 mois en fûts à whisky et titrant bravement à 17,5%. Elle est brassée en Belgique chez De Proef. Alors oui, elle n’est ni subtile, ni légère, mais bon sang qu’elle est complexe ! Et le vainqueur du mois est également produite chez De Proef. La Mikkeller Stella 1 (étiquetée plus précisément « Festival Special Edition 2010 ») est un Imperial Porter titrant 8.4% d’alcool. Elle a été brassée spécialement pour le Københavns Ølfestival 2010 et est limitée à 1’170 bouteilles. Mis à part son format Magnum (hyper chiant à transporter et à stocker …), cette bière est un pur plaisir. Les notes de malts chocolatés se marient parfaitement à une quantité déraisonnable (mais tellement jouissive) de houblons. Extrêmement complexe, on y trouve des notes de café, de noix, de résine, de bois et de réglisse. En résumé : c’est si bon qu’on en vient à regretter qu’il n’y en a qu’un litre et demi …

Der beste Bierladen der ganzen Schweiz zu sein war für Erzbierschof nicht genug. Nein, seit dem 13. September ist Erzbierschof ebenfalls Synonym für beste Bierbar in der Schweiz !

Gelegen in Liebefeld, eine kleine Ortschaft unmittelbar neben Bern, ist die Erzbierschof’s Bar für alle Bierliebhaber ein absolutes Muss !

8 Zapfhanen bieten eine sorgfältig abwechslungsreiche Selektion mit, zurzeit, Klassikern wie Chimay Tripel und Andechs Weissbier, die mit einer prächtigen Auswahl der Schweizer Biervielfalt zusammenleben: das neue Felsenau Amber, Locher Naturperle, UHB Sinner’s Ale, Trois Dames Pacifique Ale, Trois Dames Stout Menthe und BFM Abbaye de Saint Bon-Chien (ja, unglaublich aber wahr: das legendäre Saint Bon-Chien on tap !).

Diese Fassbiere stellen aber nur die Vorspeisen dar: die Flaschenbierauswahl ist einfach einmalig ! Man findet, unter anderem, Biere aus US-Brauereien wie Port Brewing, Cigar City, Hoppin’ Frog und Southern Tier, die Schotten von Brewdog, die Niederländer aus De Molen, die Belgier aus Cantillon und 3 Fonteinen, die Dänen aus Evil Twin und Beer Here, die Südafrikaner aus Bierwerk, einige Klassiker aus Deutschland wie Schneider Weisse, Köstritzer, Schlenkerla, Weihenstephan und Hacker-Pschorr sowie Schweizer Biere wie Burgdorfer, Felsenau, Egger, The Stillman’s Darach Mòr (Haldemann), Trois Dames und BFM. Diese Flaschen können direkt an der Bar getrunken werden oder mit nach Hause genommen werden.

Das Ganze in einer gemütlichen und schön dekorierten Bar, mit Poolbillard, Tischfussball, Darts, Internet Terminal und viele passionierten Gästen.

Alles in allem gibt es also genug Gründe, um die Erzbierschof’s Bar mehrmals zu besuchen …