Posts Tagged ‘Gutknecht’s Hammer-Bier’

jamesbraeuWie im letzten Artikel versprochen, möchte ich detaillierter auf die 103 neuen Schweizer Biere, die ich im März verkostet habe, zurückkommen. Meine Bewertungen können über die Links – die nach den Brauereien-Seiten auf Ratebeer.com führen – nachgesehen werden.

Kanton Aargau

feldNur 3 Biere hier, was eigentlich wenig ist für einen Kanton, der hinter Bern und Zürich die 3. grösste Anzahl von Brauereien mit 55 vorzeigt. Und Biere aus sehr unterschiedlichen Brauereien, von JamesBRÄU (5 Hektoliter) und ihr Coffee Stout bis Feldschlösschen (circa 1,5 Mio. hl) und ihr “Innovation des Jahres” Braufrisch über Lägere Bräu (1’800 hl) und ihr Whiskey Porter. Dass meine Vorliebe genau nach Anzahl Hektoliter umgekehrt sortiert ist, ist selbstverständlich purer Zufall. Oder ?

Kanton Appenzell

Die ambitionierte und erfolgreiche Brauerei Locher (160’000 hl und bald mehr als 200’000) konnte mich mit ihrem Glühbier überhaupt nicht überzeugen. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich so was kaum trinken kann, egal welche Brauerei das produziert.

Kanton Bern

braubarGanz logisch, dass Bern mit 27 neuen Bieren quantitativ dominiert hat: nicht nur wohne ich hier aber vor allem hat dieser Kanton mit 94 eindeutig am meisten Brauereien von allen.

Während Aare Bier mit ihrem Dunkel ihre Biervielfalt-Allergie weiterhin bestätigt, sieht es bei den anderen ganz anders aus und sogar Hasli-Bier – die ihren ungeschickt gewählten Name ganz gerne verschwinden lassen würde – zeigt mit ihrer neuen Marke “49er” endlich ein bisschen was (Imperial Stout, Red Ale und Draft Beer).

Bei Barbière konnte ich 5 neue Biere entdecken. Das IPA Equinox, das Ali und das Mosart sind wirklich empfehlenswert. Und die anderen sind nicht weit hinten.

Dass Blackwell bei mir nicht automatisch einen Volltreffer bedeutet, zeigte das merkwürdige (aber nicht nur) Tannenbaum Effect 2.0 Brown Spruce IPA. Aber sowohl das Huell Melon T’Artagnan Berliner Weisse wie auch vor allem das Shishiga Universal Stout (Platz 2 des Monates) konnten den Eindruck meisterlich wiederherstellen. Wohlgemerkt: es sind 14,2% Alkohol Unterschied zwischen diesen 2 Bieren …

BRAUBAR macht gute Sachen, sehr gute sogar ! Das Hop Burst und das Later Red waren die Highlights unter den 4 neuen Bieren, die ich trinken konnte.

bryggerolRoger Brügger, der erste Schweizermeister der Bier-Sommeliers , steigt dank seinen exzellenten American IPA Nelson S. und I Bleed Black in meinem Ranking der Schweizer Brauereien weiter auf: Brygger Øl wird es wohl bald in der Top 20 schaffen und es könnte wohl weitergehen.

Immer gut, präzis und interessant: Burg Braui und das Mentha.

Nicht weit von meinem Wohnort entfernt, Patrick Domenig von Chicco-Bräu (Nidau) zeigt sein Können von Anfang an: Hoppy Pale Ale, Nelson lager und Nelson Weizen.

chiccoSein Pale Ale sorgte scheinbar für diverse Reaktionen, war für mich aber ok: Danidrinks.

Eine weitere neue Brauerei aus meiner Region ist la Courtysane (Courtelary). Ich hatte bis jetzt nur ein Bier, das überdurchschnittliche Teresina und freue mich schon auf weitere Sorten.

Drei neue Biere von mein Emmental (ä Böbu, ä Düderler und ä Röbu) konnten die Enttäuschung von letzten Mal teilweise korrigieren, ohne jedoch eine grosse Überzeugung bei mir zu bewirken.

Kanton Graubünden

surselvaDie Brauerei Engadiner Bier überzeugt mit Morteratsch Bier und Pöstli Bräu nach wie vor. Dies ist weniger der Fall bei Surselva Bräu: die 2 Biere, die sie für das Benediktiner Kloster Disentis brauen – St. Placi Goldhelles Spezial und Weizenbier – sind ungenügend bis durchschnittlich.

Kanton Jura

Von vielen vergöttert und ebenfalls von vielen unverstanden, da ist sie: l’Abbaye de Saint Bon-Chien in seiner Grand Cru Version 2014 (Frenchy Sparkling Wine) von BFM natürlich. Da dieses Bier den ersten Platz des Monates belegt, ist wohl klar in welcher Kategorie ich mich befinde.

Kanton Luzern

Hier konnte sich Goliath-Eichhof – mit seinem erstaunlich gut gelungenen Kulturbräu – gegen David-Sankt-Maria – und sein betrübliches No7 Weizen Dunkel (NB schlechtes Bier des Monates) – klar durchsetzen.

Kanton Sankt-Gallen

kornhausEin korrektes Bier von Kornhausbräu (der Herbst) und ein ebenfalls korrektes Bier von Sonnenbräu (Annett’s Büezer). Schlechtes Wetter hingegen bei Stadtbühl mit dem miserablen Zwickel und dem noch schlimmeren Minimal. Hilfe …

Wie man es richtig macht, zeigt die Brauerei Sennbräu mit 5 guten bis sehr guten Bieren wie das Farmhouse Ale und das Landbier.

Kanton Thurgau

barfussEine neue und ziemlich gute Brauerei zuerst mit Barfuss (Black Monkey, Secret Service und Sleeping Bear) und dann eine neue (wobei nur für mich, da diese seit 2005 gibt) und ziemlich schlechte Brauerei mit Element (Feuerkelch, Kloster und Pils). Stolz sein, nach Reinheitsgebot zu brauen, genügt wohl nicht …

Ein sicherer Wert in diesem Kanton bleibt weiterhin das Brauhaus Sternen mit seinem Rauchbier.

Kanton Tessin

rudbirHier konnte ich ebenfalls 2 neue Brauereien entdecken, beide recht gut !

Bei Birra Schmid haben mich sowohl das Coast Ale wie auch das Dry Stout überzeugt. Bei Rud Bir war es mit dem Imperial und dem Stellare sogar noch besser.

Von Bad Attitude (Birrificio Ticinese) konnte ich das sehr gute Strange Love wie auch das anständige Grauvogel verkosten.

Kanton Waadt

tempsDieser Kanton zeigte eine starke Präsenz mit nicht weniger als 15 neuen Bieren und vor allem 4 neuen Brauereien ! Fangen wir mit diesen an:

  • die Brasserie du Temps ist viel versprechend mit Bieren wie vor allem Tempérance und Boule à Neige.
  • gut ebenfalls die Brasserie la Drêche mit seinem Kürbis-Bier Ale’Oween (und es braucht schon was, damit ein solches Bier mich anspricht)
  • interessant und gut gemacht war das Car Rouge von Echec & Malt
  • hingegen war das Bjer von Concorde ein Versager

nebuleuseDa wir gerade bei den Enttäuschungen sind, fahren wir gerade weiter:

Dann, bessere Produkte mit dem Bière Rousse au Gingembre von Cathélaz, Caribou von la Nébuleuse, Grand Cru 2013 von les Faiseurs de Bière (eine jetzt leider geschlossene Pionier-Brauerei) und vor allem Tropicale IPA von Trois Dames.

Kanton Wallis

tardivWenn ich an diesen Kanton denke, kommen mir zuerst 2 Sachen in den Sinn: zu viele bescheidene bis sogar schlechte Brauereien einerseits und die vermutlich innovativste Brauerei der Schweiz andererseits (doch, doch, es gibt schon was inzwischen)

Als Vertreter der erste Kategorie traf ich das arme Bonnefille la Rousse von Tardiv, während mich nicht weniger als 8 neue Biere von Brasserie des 5 Quatre Mille mehr als glücklich gemacht haben (die besten waren Mosaic is Back, 3xC Porter und Session IPA).

Kanton Zürich

Nicht wirklich begeistert hat mich die Entdeckung der Brauerei Aathaler-Bräu. Die 5 Biere, die ich erhalten konnte, schwankten zwischen leicht überdurchschnittlich (Black Bull Irish Stout und Ginger Ale) und schlecht (Pale Ale). Verbesserungspotential ist klar vorhanden.

wehntalVon der 2. für mich neuen Brauerei des Kantons, Braumanufaktur Sunneberg, hatte ich nur ein Bier: Red Ale. Es war aber gut und ich hoffe schwer, bald neue Sorten finden zu können.

Vier neue Biere aus Bierzunft Wehntal haben meinen sehr mässigen Ersteindruck – der 3 jährig war – meisterlich verbessert ! Biere wie Ekaterina, DIPA oder Brown Ale sind einfach exzellent.

Gut ebenfalls war das Imperial IPA von Doppelleu und noch besser das neue Storm&Anchor IPA.

turbinenEine Stufe tiefer, jedoch weiterhin ok, findet man Turbinen-Bräu und sein Cortina sowie UG Bräu (UG-Maibock und UG-Sauer Alt).

Wie immer ganz stark war die zweitbeste Brauerei im Kanton – Gutknecht’s Hammer-Bier – mit Choco-Chili-Porter, Rhubarby Doppelbock und XXl IPA.

cheers !

Mosi Lager aus Sambia

Mosi Lager aus Sambia

Ferien und Pensionierung haben etwas gemeinsam: wenn man sie hat, hat man echt dann keine Zeit mehr zur Verfügung … Nein, pensioniert bin ich bei Weitem nicht, geniesse aber gerade die letzte von meinen 5 Wochen Ferien. Gut, das war meine miese Entschuldigung, um meinen letzten monatlichen Artikel weggelassen zu haben. Dafür habt ihr jetzt aber 2 Monaten zusammen fur den gleichen Preis.

Ich war während Juni und Juli – mit 78 respektiv 63 neuen Bieren – anständig aktiv. Die Schweiz war erneut mit 35 Bieren die am meisten repräsentierte Nation, gefolgt durch Schottland (15, BrewDog lässt grüssen) und Belgien (13).  Aus Ländern, die selten zu begegnen sind, war vor allem Portugal interessant. Biere wie Sant’Ana LX Rye oder Mean Sardine Amura zeigen, dass ebenfalls dort eine positive Bewegung stattfindet. Der Höhepunkt im geographischen Thema war aber ganz klar ein neues Land mit Sambia und das Mosi Lager. Ein grausiges Bier nebenbei gesagt …

Neue Schweizer Brauereien konnte ich 3 entdecken. Von den Jurassiern von Blanche Pierre konnte ich nur eine Sorte – Cuivrée, ein leicht

Schmitte Bier Wagerad von Brauwerkstatt Jegenstorf

Schmitte Bier Wagerad von Brauwerkstatt Jegenstorf

überdurchschnittliches Bier  – verkosten. Unüblicherweise brauen sie vor allem für ein Restaurant und füllen wenig in Flaschen ab. Die Thurgauer von Riethof haben noch zu tun: während das Dunkel noch ok war, kann das Hell kaum getrunken werden. Noch extremer polarisiert wurde es bei den Wallisern von la Mule: einerseits ein sehr gutes 1798 und andererseits ein unkontrolliertes und schlechtes Ò Rünò.

Hier eine kleine Übersicht von den anderen Schweizer Bieren der letzten 2 Monaten:

IMG_3024Schlechte Biere gab es schon einige, vermutlich mehr als üblicherweise. Abgesehen von dem Letztgeborenen Bastard der Cardinal Eve Serie (gerade vorher erwähnt), sowie einigen anderen ominösen Radler wie Desperados Verde, Landi Farmer Panaché Lemon und Du Bocq Red Bocq, das schlechteste war Presidente Light aus der Dominikanischen Republik.

Wie immer aber, waren die guten Biere eindeutig zahlreicher und wie immer kann ich sie nicht alle durchgehen. Falls Interesse besteht, wisst ihr aber dass jederzeit meine letzten 500 getestete Biere hier anzusehen sind. Hier einige Höhepunkte:

IMG_2732Der Juni-Sieger habe ich schon früher erwähnt: es handelt sich um das Tripple Imperial Rye von Hugo “Hammer” Gutknecht. Ein beeindruckes, komplexes und sehr starkes Bier (16.8% !), das sich für ein Trappist Quadrupel ausgeben könnte.

Der Juli-Sieger – und bestes Bier der letzten 2 Monaten – kommt aus den Niederlanden und aus einer Kollaboration zwischen 2 genialen Brauereien: De Molen und Närke (Schweden). Hoch komplex und ebenfalls stark (11.1%), man könnte dieses Bier während 2 Stunden verkosten und immer wieder zusätzliche Charaktermerkmale entdecken. Die ziemlich hoche Süsse wird verblüffend durch eine späte Salzigkeit ausgewogen. Es handelt sich um das Goths & Vandals.

cheers !

IMG_1993[1]Une fois n’est pas coutume, la chaleur estivale n’a pas eu raison de mon élan dégustatif et ce ne sont pas moins de 85 nouvelles bières qui se sont retrouvées accroché à mon tableau de chasse. Deux rencontres avec mon ami et ratebeerien notoire fiulijn ne sont pas totalement étrangères à ce score … Pour rappel, vous pouvez consulter la liste de mes 500 dernières bières dégustées ici.

C’est la Suisse que l’on retrouve une nouvelle fois en tête avec 34 bières, suivie de la Belgique (14) et des Pays-Bas (10). A noter la présence de 3 pays plutôt rares. Tout d’abord la Grèce (il est toujours facile de savoir où j’ai passé mes vacances en lisant mes notes de juillet …): 2 bières très valables de la mcrobrasserie Corfu Beer (Real Ale Bitter et Real Ale Special) et en bonus quelques autres bien moins recommandables. Le Portugal a une peine immense à présenter quelque chose de valable et ce n’est évidemment pas la Sagres Sem Alcool qui prouvera le contraire. Le ciel est par contre plus bleu du côté de l’Autriche avec trois bonnes bières (et de plus originales) de la brasserie Gusswerk: Horny Betty, Dies IrÆ et Cerevinum. Par contre, je m’étonne toujours qu’on ne puisse pas trouver des bières autrichiennes plus facilement, surtout en considérant qu’il existe un grand nombre de brasseries dans ce pays.IMG_1971[1]

Côté suisse, j’ai pu croiser les bières de quatre nouvelles brasseries. Ni l’unique bière produite par les zurichois de Im Grindel – la Mättmibräu – ni celles des vaudois de la Brasserie du Trio n’ont soulevé mon enthousiasme. C’est bien mieux par contre chez Wagerswiler Bräu (Turgovie) avec leur Weizen et chez la Brasserie Montheysanne – fraîchement inscrite au registre de l’administration des douanes – avec des bières qui valent clairement le détour.

À noter sinon parmi les autres bières suisses:

J’ai croisé pas mal de mauvaises bières le mois dernier, la faute en grande partie à un récent passage dans un supermarché en France. Il faut reconnaitre que des brasseries comme Saint-Omer – avec la Saint Bertin, la Kingsbräu Abbaye et la Blonderbräu – et SaverneLicorne Elsass et Kellegen Blanche – s’y connaissent pour brasser des produits imbuvables. Les Gaulois ont toutefois du s’incliner devant la Henninger Kaiser Blonde (brassée chez les Grecs de Mythos) et surtout devant l’abominable Strong Dwuslodowy des Polonais de Warka.

IMG_1977[1]Mais comme pratiquement tous les mois depuis quelques temps, ce sont les bières de qualité qui ont été majoritaires. Parmi les meilleurs on retrouve des habitués, tels les Belges de De Proef en duo avec Mikkeller pour la Hop Series Super Galena et même en trio avec Mikkeller et les américains de Three Floyds pour la fameuse Risgoop. Puis les néerlandais d’Emelisse avec leur White Label – une Imperial Russian Stout vieillie cette fois-ci en fûts de Bunnahabhain – et De Molen avec la Hemel & Aarde Bourbon ainsi que la Painful Death brassée en collaboration avec les compatriotes de Merciless. Les USA n’ont pas été en reste avec la Meadowlark IPA des “gypsy brewers” de Pretty Things – brassée par Buzzards Bay (Massachusetts) – et les excellents Jester King et leur RU-55 puis surtout leur El Cedro, une Saison houblonné à cru au Citra puis vieillie avec des copeaux de cèdre espagnol et finalement conditionnée en bouteille avec des bretts. Cette dernière finissant d’ailleurs sur la troisième place du podium du mois.

Tout cela est bien sûr très beau, mais lors d’un mois où 7 nouvelles bières de Storm&Anchor croisent ma route, il aurait fallu être beaucoup plus fort pour leur barrer le passage.

IMG_1992[1]On retrouve donc en deuxième position la Black – une solide et complexe Black IPA titrant à 8.1% – alors que la victoire revient à la Burned, une merveilleuse bière à la fois puissante et subtile, sans aucun doute la meilleure bière fumée que j’ai bue à ce jour. Ce mois constitue également un tournant au niveau de mon classement des brasseries suisses, puisque les statistiques confirment maintenant un fait que je tiens pour inévitable depuis plusieurs mois: Storm&Anchor a détrôné la légendaire BFM et prend sa place au sommet.

cheers!

IMG_1657[1]Ce début d’année continue à un rythme effréné puisque ce ne sont pas moins de 75 bières (une de plus que le mois précédent) qui m’ont accompagné lors du mois de mars. La particularité a été le nombre franchement impressionnant de bières suisses épinglées à mon tableau de chasse: 52 ! Quand je pense qu’il y a toujours des gens pour me dire “tu dois avoir de la peine de trouver des nouvelles bières: tu les as toutes bues!“. La preuve que non … Il suffit de chercher, contacter, se déplacer … et avoir aussi de nombreuses et excellentes relations. Une chose est sûre: la diversité et la qualité des bières suisses sont une réalité, mais ce qui est certain également, c’est que ces bières ne vont pas vous tomber dessus par hasard: il faut les rechercher ! Et ne me demandez pas comment, car cela me vexerait de constater que vous ne connaissez pas encore mon guide des brasseries suisses 😦

Le nombre écrasant de bières de mon pays a relégué les autres nations – tout du moins en ce qui concerne la quantité – au niveau de simple anecdote. Huit autres pays ont tenté de pointer le bout de leur nez, dont la France et les États-Unis avec 6 et respectivement 5 bières.

Regardons maintenant la Suisse d’un peu plus près. Il y a tout d’abord la présence de 5 nouvelles brasseries que je vais aborder dans un ordre de préférence croissant.

IMG_1647[1]Les Soleurois de Brummbacher présentent des produits de styles presque exclusivement germaniques. Trois bières moyennes voire même un peu au-dessus, mais qui sont accompagnées de deux blanches (la Weizen Classic et la Weizen Dunkel) dont la qualité douteuse pèse sur le tableau d’ensemble.

Difficile d’émettre un avis sur la seule bière des Schwyzois de Turpä Bräu, un produit non sans intérêt et pourvu de certaines qualités. J’ai eu toutefois un peu de peine de me convaincre que le résultat était du à une maitrise brassicole plutôt qu’à un certain hasard …

Il me faudra également plus de temps pour me prononcer plus clairement sur les Bâlois de Gleis 1 Bier. J’ai pu déguster leur Schwarzbier  – bonne mais sans plus – ainsi que leur Indian Pale Ale, pas vraiment géniale.

Avec les Bernois de Mein Teil – une brasserie dont l’accès à lui seul mériterait un article séparé … – on monte d’un cran. Trois bières fort bien maitrisées et de caractère plaisant avec, en tête de liste, la Z’Blondä. L’inquiétude du brasseur quant à mon verdict n’était de loin pas justifiée 😉

Et finalement, on monte à nouveau dans la qualité avec la découverte suisse du mois: les Bernois de Burg-Bier. Quatre bières de style exclusivement germaniques (qui a dit que je n’aimais pas ça ?) avec en haut de l’affiche la Heller Bock et surtout l’excellente Dunkels. Bravo messieurs !

IMG_1652[1]Quant au sujet des nombreuses autres bières suisses du mois passé, il y a beaucoup de choses à dire …

Tout d’abord que, comme d’habitude, la qualité est fort variable. Deux (grosses) déceptions à noter de la part de brasseries capables de beaucoup mieux: Mein Emmental et Zwergenbräu. Tandis que les premiers nommés semblent frappé de plein fouet par un problème technique (présence de nitrates dans l’eau ?) qui ruine impitoyablement la fin de bouche de leurs produits, les seconds ont déçu avec leurs modestes Waldsaft (bière au miel) et Schprisse (IPA) avant toutefois de se reprendre brillamment avec une excellente Stout (Schtrunk).

Une autre brasserie habituée à alterner le chaud et le froid, c’est Old School (Faulensee). Les 6 bières que j’ai bues le mois passé ont parfaitement confirmé cet état de fait. Les excellentes IPA et Dubbel ont été tempérées par les modestes Revolution et 1388. Une chose est sûre: le potentiel est présent.

IMG_1656[1]Et pour clore (ou presque) le chapitre helvétique, quoi de mieux que de citer 5 brasseries confirmant parfaitement leurs excellentes qualités ? Stozi-Bräu avec son Porter; Bières de Neuch et son Exceptionn’elles; la brasserie du Chauve et son intéressante Fondjà; Gutknecht’s Hammer-Bier et sa Mandarina Lager ainsi que Strättligen Bier avec 7 bières dont notamment l’excellente Guntelsey (une pilsner de style tchèque).

Étant donné le nombre de bières suisses, il était presque inévitable d’en retrouver une sur le podium des cancres du mois. Ce triste honneur revient à la brasserie Rosengarten avec leur tentative – louable mais au final pitoyable – de produire un Bock nommé modestement Schwyzer Bock. Le résultat, constitué de notes chaotiques de céréales, d’alcool et de carton, doit bien faire rire les brasseurs allemands qui tomberaient dessus par un malencontreux  hasard. Heureusement toutefois, cette bière a du s’incliner face à un autre candidat – il est vrai difficile à battre – la Vaquero de la brasserie française Saverne, une des championnes du monde en matière de produits imbuvables. Ahhh, moi, la bière à la tequila, y a qu’ça d’vrai ! 😉

Mayan-Judgment-Day-FrontAu chapitre du très bon, mais ayant manqué le podium, on peut citer trois pays. Tout d’abord la France avec la Paradis Alphonse Brown de la magicienne Marjorie Jacobi. Puis les Pays-Bas avec – ohhhh surprise – deux solides bières des incontournables De Molen, la Bar & Boos (une Imperial Stout) et la Rhythm & Blues (un Barley Wine), toutes deux planant à plus de 10% d’alcool. Et enfin les USA avec la Mikkeller Invasion Farmhouse IPA de la brasserie Anchorage ainsi que la Judgment Day Mayan Apocalypse de Port Brewing.

Nous voici parvenu devant les dernières marches avec en troisième position la somptueuse Tessiner Maronni Honig Bock Bier de Gutknecht’s Hammer-Bier. Une bière dont le nom à l’avantage de pratiquement tout dire à son sujet … En deuxième position, on retrouve Mikkeller, mais cette fois-ci à domicile puisque c’est chez Amager qu’il a fait produire son excellent et solide Porter (8%). Et pour terminer, la victoire revient –  et assez nettement – à la meilleure brasserie française (une déclaration qui n’engage que moi): j’ai nommé la brasserie du Mont Salève et sa Tzarine, une Imperial Stout d’une rare complexité. D’ailleurs, cette brasserie sera présente à Crissier le 31 mai lors de la 3ème édition du Festival des brasseries régionales organisé par Au Grain d’Orge. N’hésitez pas à y faire un saut !

cheers !

stoziAfin d’égayer quelque peu les longues journées d’un hiver qui – à mon goût tout du moins – s’éternise, j’ai déclenché le turbo. Non pas de ma voiture, dont les modestes 100 CV suffisent déjà largement à attraper des amendes plus facilement que la grippe, mais de mon rythme de dégustation.

Ce sont donc 74 bières en provenance de 11 pays que ma vue, mon adorat, mon goût et moi-même avons passé en revue le mois passé. Comme dans la majorité des cas c’est la Suisse qui se taille la part du lion au niveau quantité avec 19 bières représentées. Suivent la Belgique (15) et les USA (13), constituant ainsi le même trio que lors du mois de janvier, mais dans un autre ordre.

Aucun pays rare ni aucune nouvelle brasserie suisse découverte, est-ce à dire que le mois a été fastidieux ? Ce serait aller un peu vite en besogne que de l’affirmer !

img_0149_369Rares sont les mois où je ne parle pas de Storm&Anchor et celui-ci ne fait pas exception. Si la Saison a été (relativement) en-deça de ce qu’on peut attendre de la part de Tom Strickler, la Columbus a été absolument enthousiasmante, manquant le podium du mois pour un cheveu en faveur d’une autre bière suisse sur laquelle je reviendrai plus tard. Parmi les autres bonnes bières du pays, je citerai encore la Robust Porter de Gutknecht’s Hammer-Bier, la Stozi-Bräu Black Amber et la BrewBrothers the Bright. Il y a eu bien sûr aussi du fort douteux (BrewBrothers Rauchbier), du pas terrible (Old School Irish Brown Ale) et du “ça passe tout juste” (Öufi Südfuss).

Fort heureusement – et contrairement au mois précédent – , les bières de mon pays sont parvenues à éviter (certes tout juste) le podium des cancres… Sur ce dernier nous trouvons la poussièreuse et bizarre St. Stefanus Blonde des belges de van Steenberge, la Karjala III des finlandais d’Hartwall (une lager de masse dans toute sa splendeur) et finalement – la pire de toutes avec une bonne marge – la Royal Classic des danois de Royal Unibrew. Leur nom ne vous dit rien ? Pensez à Faxe, Ceres ou Albani, je suis sûr que vous avez déjà croisé une de leurs fameuses marques …

nogne-oIl y a eu une nouvelle fois beaucoup d’excellentes bières et, bien entendu, un bon nombre a échoué au pied du podium. Je citerai tout d’abord trois bières belges en commençant par l’excellente version limitée de Drie Fonteinen, l’Armand’4 Oude Geuze Zomer (un lambic qui se décline également magnifiquement dans les trois autres saisons: Herfst, Lente et Winter), ainsi que deux merveilles de Mikkeller made in De Proef, la Bedow Autumn Porter et la Milk Stout où le lactose se marie superbement avec les houblons. IMG_1608[1]On retrouve ensuite Mikkeller, mais cette fois-ci plus au nord en collaboration avec les norvégiens de Nøgne Ø pour la George! Barrel Aged Cognac Edition (excellente, même si elle reste à mon avis en-deçà de la version Calvados). Autre bière digne d’intérêt et issue également d’une collaboration entre trois brasseries américaines cette fois: la Saison du Buff. Celle que j’ai pu goûter a été brassée chez Victory, mais il en existe deux autres versions produites chez les autres acteurs de cette collaboration: Dogfish Head et Stone.

Nous voici donc arrivé à l’heure du podium.

J’ai déjà dévoilé plus haut la nationalité – helvétique – du numéro trois. Il s’agit d’un habitué et de son célèbre chat sanctifié (ou était-ce béatifié ?), la nouvelle version Grand Cru Rosé de la Saint Bon-Chien de la Brasserie des Franches-Montagnes. Une version vieillie dans quatre barriques de vins blancs et rouges, particulièrement élégante et complexe.carnevale-ale

Puisqu’on parle d’élégance et de caractère, la numéro deux du mois n’en manque pas. La Carnevale Ale des Californiens de Port Brewing est une superbe Saison boostée aux brettanomyces, particulièrement complexe et rafraichissante.

Et, finalement, la victoire revient à la bière néerlandaise Mühle & Bahnhof de De Molen. Cette bière est basée sur un style traditionnel allemand très populaire au 19ème siècle dans la région de Leipzig: Gose. Une fermentation lactique complète la fermentation classique et donne à la bière des notes douces et acides avec parfois – comme c’est le cas ici – une touche salée plus ou moins marquée. La Gose avait totalement disparue pendant 20 ans dans la deuxième moitié du 20ème siècle, mais effectue un petit retour depuis. Une expèrience à ne manquer en aucun cas !

cheers!

L’arrivée de l’automne et de ses températures plus fraiches a souvent pour effet d’accélérer le rythme de mes dégustations. Il n’en a pas été autrement lors du mois passé puisqu’avec 65 nouvelles bières, j’ai tourné légèrement au-dessus de mes moyennes habituelles.

Parmi les 13 pays représentés, la Suisse a écrasé toute concurrence au niveau du nombre avec presque la moitié des bières (32). Suivent loin derrière la Belgique (6) et les USA (5).

Grâce en grande partie aux Unterländer Biertage (voir aussi mon article précédent), j’ai eu la chance de découvrir 5 nouvelles brasseries suisses. Enfin, la chance … pas toujours. Je ne vais pas revenir sur l’innommable Walliseller Bier et la douteuse Muschtibräu, mais je n’en pense pas moins ! Les 3 autres nouvelles brasseries, par contre, sont réjouissantes, si ce n’est par la créativité, néanmoins par la bonne qualité de leurs produits. Il y a donc eu les Zurichois d’Hardwald et de Brauwerk, ainsi que les Bernois de Brauwerkstatt Jegenstorf.

J’ai également eu le mois passé la confirmation – mais en était-il besoin ? – de l’excellent savoir-faire de brasseries telles Gutknecht’s Hammer-Bier, Storm&Anchor et Brüll!Bier. Je peux donc chaudement vous recommander des bières comme la Ventilator (une doppelbock de Hammer-Bier), la Cascade et la Brown (une IPA respectivement une brown ale made in Storm&Anchor) ainsi que la Nera (une Stout de Brüll!Bier). Le problème restera pour vous de pouvoir mettre la main dessus …

Pour en terminer (ou presque) avec les bières suisses, j’aimerais encore signaler les deux nouvelles bières « fribourgeoises », la Patriote et la Bière des Zähringen. Ces bières, lancées en réponse à la fermeture du lieu de production de Cardinal et la désertion prévue d’une partie de ses fidèles consommateurs, ont le tort de flatter la fibre patriotique et en même temps de n’être pas brassées dans le canton. Et si ce fait n’est aucunement caché lors des interviews donnés dans la presse, les étiquettes, elles, sont totalement muettes sur cet état de fait. Or donc, la Patriote (une bière soit dit en passant fort correcte) est étiquetée « Freiburger Biermanufaktur » (une excellente microbrasserie située en ville de Fribourg), mais est en fait produite chez Felsenau. Il semblerait toutefois que la production devrait être tôt au tard rapatriée à Fribourg. Quant à la Bière des Zähringen, elle restera une bière brassée sous licence, puisque le propriétaire de la marque s’y connait plus en marketing qu’en brassage. Cette bière est brassée chez Egger, un fait que ses caractéristiques – inoffensive et ennuyeuse – confirment sans équivoque … 

Bon, malgré ce que j’ai dit précédemment, je suis bien obligé de parler à nouveau de la Walliseller Bier puisque c’est elle qui remporte la palme de la plus mauvaise bière du mois de septembre. Elle s’impose de manière brillante devançant l’incompréhensible Altes Tramdepot Export (une bière qui a pourtant ses fans) et la Doom Bar des Anglais de Sharp’s, une Bitter d’une modestie forçant la pitié.

Comme d’habitude, j’ai eu une multitude de bières excellentes à me mettre sous la dent (ou plutôt dans le ventre). J’ai cité celles en provenance de Suisse, en voici quelques autres que j’ai adorées:

Mais malgré toutes leurs qualités, celles-ci n’ont pas suffi pour prendre une place sur le podium…. que je me fais un plaisir de vous soumettre pour terminer :

La troisième place revient à la brasserie Cabinet (Alexandria, Virginie, USA) avec sa bière au nom frisant le dépassement du nombre de caractère dans la banque de données : The Farmer’s Cabinet Streaking Around the Campfire at Midnight. Et qui dit Campfire dit bière fumée et pas n’importe laquelle dans ce cas-ci, mais une montrant une grande complexité ainsi qu’une très belle subtilité.

En deuxième position – et c’est une première pour cette brasserie – on trouve l’excellente IPA XL de Gutknecht’s Hammer-Bier. Loin d’y repérer des notes de chien mouillé comme la future sommelière de la bière Anna 😉 , j’ai plutôt découvert une forte présence de houblons fruités et un bel équilibre.

Quant à la victoire du mois, elle revient – et assez nettement – à une brasserie française (une première dans mes bières du mois depuis juin … 1997 !). Et pas n’importe laquelle puisqu’il s’agit de l’excellente brasserie le Paradis de la géniale Marjorie Jacobi. C’est donc sa Sylvie Frount’zzz qui l’emporte. Cette double IPA titre à 8.6% et arbore fièrement ses 86 IBU. Elle est très fruitée,complexe,  très sèche et trèèès amère. Que demander de plus ?

cheers !

Der Kanton Zürich ist, mit 57 registrierten Brauereien, die Nummer 2 in der Schweiz – nur 1 weniger als der Kanton Bern ! – was die Anzahl Braustandorten anbelangt. In Anbetracht der dynamischen Situation des Schweizer Markts könnte aber meine Aussage schon jetzt falsch sein.

Nach den – mittlerweile legendären – Solothurner Biertagen (seit 2003), dem Biergarten von Granges-Marnand (Waadt, seit 2009), BierKultur Aargau (seit 2009), dem Regio-Brauereitag (Solothurn/Basel-Landschaft) und dem Rapperswiler Craft Bier Festival (seit 2011) war eine Veranstaltung im Kanton Zürich also höchst fällig. Dank Hugo Gutknecht ist das jetzt erledigt !

Am 22. und 23.9. fanden also in Oberglatt die ersten Unterländer Biertage statt. Da neun Zürcher Brauereien (davon 2 für mich völlig Neuland waren) sowie zwei Gäste aus dem Kanton Bern dabei waren, wollte ich dies natürlich keinesfalls verpassen. Zusammen mit meinem Bieler Kamerad und lebenden Bierenzyklopädie Laurent Mousson kamen wir am Samstag kurz nach der Eröffnung in einer schon gut besuchten Chlieriethalle an.

Bevor ich auf die für mich unbekannten Biere losgehen konnte, war aber zuerst ein geplantes Interview mit Biergenuss angesagt. Während das Interview selber mit Rolf Wyss ganz gemütlich war, weiss ich heute noch nicht, wie ich die Fotosession überleben konnte. Ich wusste eigentlich gar nicht, dass man so viel fotografiert werden kann ! Wenn der Fotograf (Patrick ?) damit nicht mindestens ein korrektes Bild von mir geschnappt hat, werde ich bestimmt deprimieren …

Biersommelière und “Beer Ambassador” Diana Fry

Nach diesem Hollywoodischen Teil konnte ich mich endlich auf die Kernkompetenz meines Hobbys konzentrieren: die Suche nach neuen Bieren !

Vermutlich noch vom Blitz geblendet habe ich für meine Verkostung eine ungünstige Reihenfolge ausgewählt und mit 2 schwarzen Bieren angefangen. Das erste, das Brauwerk Nera (eine Brauerei aus Oberweningen), war ein sehr gutes Schwarzbier mit einem geprägtem Charakter und eine gute Komplexität. Eine schöne Überraschung aus einer für mich neuen Brauerei. Ich bin also jetzt schon auf ihre 2 andere Biere – die bei mir im Keller abwarten – gespannt ! Das zweite – ebenfalls Nera benannt – war ein Stout von Brüll!Bier. Dass Andreas Brüllmann ein guter Brauer ist, wusste ich schon. Ich war also keinesfalls überrascht, mit seinem Nera ein weiteres gutes Produkt von ihm treffen zu können.

Die zwei nächsten Biere, die auf mein Programm standen, waren perfekte Beispiele, dass die Welt der Schweizer Mikrobrauereien noch viel zu tun hat. Während das Muschtibräu (aus Bülach) mit seiner Noten von Butter und nassen Korn noch knapp trinkbar sein könnte (ich bin persönlich der Meinung, dass es auf der Welt genug gute Biere gibt, um mit einem solchen seine Zeit nicht zu vertrödeln), war das Walliseller Bier (aus der Walliseller Bier Brauerei) eine Schande. Wie kann man überhaupt so ein infiziertes Bier präsentieren ? Scheinbar muss man schon Schaffhauser sein, um dieses Bier trinken zu können, gäll Fips ? 😉

Tom Strickler (links; der geniale Brauer von Storm&Anchor) und Philipp Sigg (der top(?) beerticker aus der Schweiz mit mehr als 9’000 degustierten Bieren)

 Es kam wieder besser mit dem Glattgold von Hardwald. Diese Walliseller (wieder !) Brauerei ist ganz klar die ambitionierteste, die an diesem Anlass teilgenommen hat. Tatsächlich wurden 700 Hektoliter als mittelfristiges Jahresziel deklariert, was im heutigen Schweizer Biermarkt und mit einem professionellen Braumeister (zurzeit hilft der Brauer der Rathausbrauerei von Luzern) vollkommen realistisch ist. Der Einsatz eines deutschen Braumeisters kann zwar Nachteile haben (sie können vermutlich noch lange auf ein IPA oder ein Stout abwarten), es ist aber meistens die Versicherung eines soliden Lagerbiers. Und das Glattgold, das definitiv als gutes Pils bezeichnet werden darf, hat dies bestätigt.

Nachdem mir die Brauerei Brüll!Bier mit ihrem Helles gezeigt hat, dass sie das Thema “untergärig” ebenfalls beherrscht, habe ich meine tägliche Reise um Schweizer Biere mit dem gewürzten Winter-Bier von den Berner aus Hohgant beendigt. Diese gute Brauerei, die meiner Meinung nach eine der besten in der Schweiz was Fruchtbiere anbelangt ist, zeigte damit, dass sie ebenfalls mit Gewürzen umgehen kann.

Ein Bierabend ist aber nie ganz richtig beendet, vor allem wenn Erzbiershof in der Nähe ist (ja ja: sie waren dabei und Adrian sah so beschätigt aus ;-)). So konnte ich – fast per Zufall –  zwei neue Biere entdecken. Sowohl das Rayon Vert von Green Flash – ein Belgian Style Pale Ale (sowas gibt es wohl nicht und ist eine typische US-Erfindung) – als auch das Short’s Black Cherry Porter waren eine sehr gute Weise, den Abend zu schliessen.

Ein Wort noch über die restlichen anwesenden Brauereien.

Unterländer Bräu – aus Niederglatt – bietet zwar keine grosse Originalität, dafür aber Biere von eher überdurchschnittlichen Qualität. Ich empfehle hier insbesondere das Hanfbier.

Die Dübendorfer Brauerei Monsterbräu war mir schon seit 2009 positiv bekannt. Die zwei neuen Biere – die ich als “Hausarbeit” mitnehmen konnte – von den frisch gebackenen Biersommeliers Andrea Kennel und Dani Schnider haben meinen Eindruck klar bestätigt.

Nicht zuletzt muss natürlich die Anwesenheit von drei Brauereien aus meiner Top Ten Liste erwähnt werden ! Sowohl Urs Flunser (UG-Bräu in Hagenbuch), Hugo Gutknecht (Gutknecht’s Hammerbier in Rümlang) wie auch Ulrich Bösiger (UHB in Burgdorf) gehören zu den besten Botschaftern einer hoch qualitativen Biervielfalt in unserem Land.

In einem solchen Anlass geht es aber nicht nur um die Biere, sondern auch darum, andere Bier-Aficionados begegnen zu können. So traf ich, unter anderen, Philipp Sigg (der Top Schweizer Beerticker mit mehr als 9’000 degustierten Bieren), Thomas Schneider (Mister 2’000 Schweizer Biere), Marcel Vogt (Andorra-Spezialist und Padawan 🙂 von Philipp und Thomas), Stef Gysel (ehemaliger genialer Brauer von BeSte und Stef’s Brauerei), Diana Fry (die spannende Biersommelière und Beer Ambassador) und Stefan Hahn (ebenfalls Biersommelier, aus Getränke-Service Hahn in Frauenfeld).

Wer wagt es, noch zu sagen: die Schweizer Bierkultur existiert nicht ? Klar gibt es noch viel zu tun, aber immer mehr Leute arbeiten daran.

Auf jeden Fall müsst ihr das Datum heute schon reservieren: die zweiten Unterländer Biertage werden am 21. und 22. September 2013 stattfinden !

Bis dann: cheers !

Despite what Bavarians may pretend, the origins of Bock beers are lying in Lower Saxony in the town of Einbeck. From the 14th century the citizen of Einbeck had been given brewing rights and it seems that the first Bocks appeared then.

This beer seemed to have been originally top fermented and brewed with a large part of wheat. The word bock derived from Einbeck and also means goat, which explains the goats sometimes displayed on the labels. It has always designed a beer stronger than average. Nowadays Bocks are bottom fermented and have at least 5.3% alcohol.

The basic form – Dunkler Bock – is dark brown and very malty, mostly sweet and with a low hop character.

Another form is Heller Bock also called Maibock which is often presented between March and Mai, sometimes for Christmas. They have the same characteristics than  the basic bock, except than some earthiness or chocolateyness are absent , due to the use of pale malts instead of dark ones.

If the origins of Bocks may lead to discussion, those from Doppelbocks are clearly defined. This stronger version of traditional bocks was first brewed in Munich by the Paulaner monks. Usually dark in colour (a few pale one exist out there) they are intensely malty and toasty with in most cases some alcohol presence and a quite strong sweetness. They are ranging from 7% to 10% with still a low hop character (mostly below 30 IBUs). Lot of Doppelbocks are named “-ator” as a tribute to the original Paulaner Salvator. Switzerland does not make exception with the Zöbi-Nator or the Egghubel Luna Plenator.

Eisbock –  a very rare beer style – is produced by freezing a bock (or a doppelbock) and then removing the ice, thus concentrating the remaining beer. The result is an even stronger and sweeter product which is nicely suited as a dessert beer.

Weizenbock is a combination of weizen and bock which I personally estimate to belong to the Weizen family and hence not further consider here.

So, what about Bocks in Switzerland ?

First is to be said that amazingly – even if this beer style is a German tradition – no breweries from Romandie (the french-speaking part of the country) are producing (or have produced) a bock ! This will be corrected very soon though, considering the information I recently got…

The big breweries of the country are very precautious – to say the least – with bocks. So if Feldschlösschen, Heineken and Schützengarten are skipping this style, how could you except them to bring something bolder like stouts or IPA ? This is so right that one of the first thing having been done after the take-over of Hürlimann by Feldschlösschen is to discontinue the production of the legendary Samichlaus and from the Caesarus Imperator Heller Bock as well (the latter was produced for export only, so don’t be surprised if you don’t know it).

So nowadays you have to go with Locher and its Schnuggebock (but let’s be honest: a beer without any Bock characteristics), Sonnenbraü (Bock and Doppelbock; both subject to discussion  as well), Egger Bock (well …) or the brand new Rosengarten Schwyzer Bock Hell to find this style offered by a brewery of an important size.

Heller Bock are equally present as Dunkler Bock in Switzerland. This is mainly due to the fact that Swiss beer drinkers are supposedly afraid of dark beers (well, that’s at least what the big breweries and their marketing researches think to have found out).

The only Eisbocks I got from Switzerland were a test batch from the BFM (Alex le Rouge Eisbock, 14%) and the firstly commercialized but pretty modest what concerned alcohol content (7.5%) and quality: the Stadguet Eisbock.

So, it’s time to look at my top ten. Like last time, I will only consider here the beers which are still available. Otherwise, the Samichlaus would have crushed the opposition easily…

name brewery alc. comments
10th Oster Bock Raben Brau 6.6% a very unusual and loose interpretation of a Maibock – yet very good – showing notes of pumpkin and spices
Strättlige Bock Strättligen Bier 5.8% another quite free version presenting fruity and spicy tones and more hop character and bitterness as well
9th Barrique Maibock Schwarzbuebe Bier 9.5% an even more creative – and better – interpretation of the style: this strong and complex beer made its second fermentation for 2 weeks in a Sherry cask
6th Lago Mio Seeland Bräu 7% a very malty and characterful beer
Furgge Bock Hohgant 6.8% a Heller Bock showing notes of fruity and very aromatic hops
Maibock Gutknecht’s Hammer-Bier 7.5% a very tasty, fruity and malty Maibock
5th das Böhmische Haldemann 6% this Dunkler Bock is subtle, charming and very true to the style
4th Osterbock 2011 Haldemann 7.4% another great work from Fredy: a strong malty and chocolatey Doppelbock boosted by some fair hop presence
3rd St. Flannan Strättligen Bier 7.6% robust and accurate Doppelbock from Patrik !
2nd Maibock (M-Bock) Öufi 6.5% well-balanced, pleasant and true to the style
1st Adventsdoppelbock Gutknecht’s Hammer-Bier 6.8% darker in colour than usual, this beer is boosted with a total mastering by addition of lemon zest and cardamom

À peine ai-je eu le temps de jeter un coup d’oeil en arrière sur une très belle année 2011, qu’il faut se remettre au boulot: les nouvelles bières se bousculent au portillon !

Mise à part une dégustation à l’aveugle de 27 bières suisses (uniquement des lagers blondes de masse) dont j’ai eu pas mal de difficulté à me remettre sur pied – plus au niveau physique que mental; mes deux potes présents pourront témoigner que ça n’avait rien à voir avec un quelconque excès d’alcool ingéré ... – et sur laquelle je reviendrai en détail très bientôt, le mois s’est présenté de manière moyenne au niveau du nombre de bières (60), mais, et j’en suis fort aise, a été très bon au niveau de la qualité globale.

Parmi les treize pays ayant tutoyé mon gosier au mois de janvier, c’est à nouveau la Suisse qui se taille la part du lion quant au nombre avec exactement un tiers de toutes les bières. Suivent ensuite la France (7), l’Angleterre et les Pays-Bas (5). Mise à part le Chili, avec la très intéressante Kross 5, pas de pays inhabituels à signaler. D’ailleurs, à moins de creuser intensivement sur ratebeer.com et d’organiser un échange coûteux aussi bien en temps qu’en argent, mes chances de trouver une bière d’un pays nouveaux demeurent fort limitées.

Or donc, disais-je, la qualité a été très bonne ce mois-ci. Et il est réjouissant de constater que les bières suisses n’ont pas fait exception. Bien au contraire ! Certes, la nouvelle création de la brasserie neuchâteloise la Vouivre, dénommée de manière originale “la Blonde” (ce n’est même pas de l’ironie de ma part: leur 4 bières précédentes n’avaient aucun nom !), ainsi que l’Hopfendolde des peu probants Mondlinger Bräu n’ont pas été terribles, mais la valeur des autres a bien vite fait oublier ces deux bières mitigées. Il y a eu tout d’abord deux nouvelles merveilles de la brasserie zurichoise Gutknecht’s Hammer-Bier: la Morado-Maisbier (brassée à base de maïs violet) et l’Adventsdoppelbock où les épices telle la cardamome ainsi que l’écorce de citron ont été mariés à un bock généreux (6.8%) de manière absolument magistrale, ce qui la place ex-aequo sur la troisième marche de mon podium du mois. Hugo, le brasseur, confirme une nouvelle fois tout le bien que je pensais de son talent. Légèrement en deçà, mais toujours dans le très bon, on trouve deux nouvelles bières de Mein Emmental, ainsi que la Raben Brau Sommer et la Stozi-Bräu Columbus. En plus de ces confirmations sont venus s’ajouter deux nouveaux venus: les obwaldiens de villa urPur et les bernois de BrewBrothers (Heimberg, près de Thoune). Ces deux brasseries offrent des bières pleinement maîtrisées, de grande qualité et souvent très originales. A découvrir absolument !

Vue la qualité ce mois-ci, il serait indécent de ma part de parler de flop du mois en citant les 3 bières squattant le fond du classement. Je ne le ferai donc pas. Et ça me laissera de la place pour citer un peu plus de bières ayant marqué le mois.

Je commencerai tout d’abord par saluer la brasserie française du Mont Salève qui fait fort avec 4 bières franchement de bonnes factures. Pour celles et ceux qui veulent en savoir un peu plus sur cette brasserie, je leur conseille l’excellent article que lui a consacré mon légendaire ami Laurent Mousson sur son blog “Front Helvétique de Libièration”: Sur les frontières. Cette brasserie n’a pas été la seule de son pays à marquer le mois de son empreinte puisque j’ai eu le plaisir de boire la très convaincante Sans Dessus Dessous produite par l’Agrivoise.

Puis, j’aimerais signaler la très bonne brasserie néerlandaise Emelisse qui m’a prouvé, si besoin était, avec son Imperial Doppelbock et sa Rauchbier qu’il n’y a avait pas que De Molen aux Pays-Bas.

Autre bijou du mois: l’Ignis & Flamma, une délicieuse IPA inspirée de la Vuur & Vlam de De Molen et brassée par les belges de Struise.

Nous voici donc arrivé au podium du mois. J’ai déjà parlé précédemment de l’Adventsdoppelbock de Gutknecht’s Hammer-Bier qui, avec 16.8 sur 20, partage la troisième place avec le robuste (et coûteux …) barley wine anglais Marble Special 2009.

Le haut du pavé est tenu ce mois-ci par le Canada. Si la brasserie le Naufrageur n’y a de peu pas eu accès malgré sa St.-Barnabé ou surtout sa Corte Real, ses compatriotes ont brillé encore plus fort. C’est ainsi que la Matt’s Sleepy Time, une sorte de croisement entre une Stout Impériale et une strong ale belge genre St-Bernardus,  de la brasserie ontarienne Beau’s All Natural m’a complétement séduit. Et finalement au sommet trône la Corne de Brume de la brasserie québecoise À l’Abri de la Tempête. Cette dernière est située dans les îles de la Madeleine, un archipel du Golf du Saint-Laurent. Alors je ne sais pas si leur brasserie est vraiment bien à l’abri d’une tempête dans une pareille localité, mais ce qui est sûr, c’est que leur bière est bien plus agréable que de s’en prendre une dans la tronche ! Un nez fort complexe (vanille, noisette, caramel, prunes ainsi que d’autres épices) et un corps robustement malté avec une douceur parfaitement équilibrée par une sèche amertume. Bref, la classe !

santé !

Parmi les 76 bières dégustées lors du mois qui vient de s’écouler, la Suisse a repris la main, si ce n’est au niveau du podium, du moins au nombre de bières par pays. Ce sont en effet 29 nouvelles bières made in Switzerland qui sont tombées dans mon escarcelle. Et parmi celles-ci, comme à l’accoutumée, du très bon, du bon et du … un petit peu de moins bon.

Voyons ceci de plus près et dans le désordre:
Tout d’abord, j’ai découvert pas moins de 4 nouvelles brasseries le mois dernier.

  • Hasebärgbraui (Udligenswil, canton de Lucerne), chez qui j’ai commandé 3 bières via la page internet, présente des produits correctement faits, mais qui sont toutefois fort difficiles à identifier et à placer dans un style. Je ne suis certes pas un taliban des styles de bières (mes ratings tiennent très peu compte du fait qu’une bière corresponde à un style ou pas), mais il est quand même pas mal de savoir où l’on va.
  • La toute nouvelle brasserie fribourgeoise (non, ils n’ont pas repris les locaux de Cardinal …): la Brasserie du Chauve. Le brasseur, qui doit maintenant définitivement oublier l’option des implants capillaires, a vécu plusieurs années en Nouvelle-Zélande, d’où il est revenu avec un amour pour le houblon et les ales anglo-saxonnes. De bonnes bières (stout et black IPA entre autres) à essayer absolument. A noter que la ville de Fribourg à maintenant 3 brasseries présentant une belle complémentarité: les “anciens” de la BAF (brasserie artisanale de Fribourg), la Freiburger Biermanufaktur (très orientée Reinheitsgebot) et maintenant donc la Brasserie du Chauve.
  • Ce sont carrément 6 bières qu’offrent les Bernois de Mein Emmental (Konolfigen). Ici aussi, les styles ne sont pas forcément facile à cerner, mais en fait c’est plutôt un compliment quand on parle d’une brasserie suisse-allemande ;-). Du bon et du moins bon, mais l’enthousiasme et le potentiel sont là (et pas seulement à cause de leur excellente page internet). Ne manquez pas la Äs Fyschter’s, une stout fort bien faite.
  • Puis finalement (et enfin, car ça faisait un moment que je cherchais leurs bières), Storm&Anchor de Winterthur. Cette brasserie, qui n’est, il faut le préciser, pas (encore) commerciale et donc pas enregistrée à l’Administration Fédérale des Douanes, offrent des bières de types anglo-américains. Celles-ci ont un fort potentiel mais sont, pour certaines d’entre-elles en tous cas,  présentées trop jeunes. La Kodiak, un barley wine titrant à 11%, m’a fait forte impression.

A noter ensuite 4 nouvelles excellentes bières de Gutknecht’s Hammer-Bier, une brasserie qui évolue certes dans la zone d’attraction gravitationnelle du trou noir des styles germaniques, mais alors à un haut niveau ! Mention spéciale ici à leur Märzen-Bier.

De l’autre côté de l’espace-temps, on trouve la nouvelle plaisanterie de Feldschlösschen, l’Amber, mûrie sur bois de chêne. Oui, oui: sur bois de chêne. Vous ne pensiez tout de même pas qu’ils allaient employer des fûts, non ?

Retournons encore une fois la table pour finir par 3 superbes bières suisses:

Quittons maintenant la Suisse. Au chapitre flop du mois, c’est sans contestation possible la brasserie espagnole Masia Agullons qui l’emporte. Sa Pura Pale montrait des notes évidentes de DMS et sa Dalmoru était asphyxiée sous une tonne de coriandre. Fort décevant, considérant surtout la bonne, voire très bonne tenue de route des autres bières de cette brasserie, notamment la Setembre.

Avant de m’attaquer au podium du mois, j’aimerais encore citer 2 excellentes bières (afin que vous ne les manquiez pas lors de votre prochain passage au bar Erzbierschof ;-)): la Tres Blueberry Stout des américains de Dark Horse et la Bitch Please des as du marketing écossais Brewdog (brassée en collaboration avec la fabuleuse brasserie de l’Indiana, Three Floyds).

Or donc, le podium. La 3ème place revient à une bière relativement classique et qui m’a échappé pendant fort longtemps: la Kriek Mariage Parfait de la brasserie Boon. Peu de choses à en dire, si ce n’est qu’il s’agit d’un excellent lambic, comme la plupart des bières qu’ils brassent. La 2ème place revient à la Sea Bass de la fantastique brasserie Cigar City. Une sour ale complexe qui a également été ma 7000 ème bière dégustée (voir aussi ici).

C’est une bière italienne qui s’impose ce mois-ci et elle provient d’une brasserie qui m’était inconnue jusqu’alors: la LoverBeer BeerBera. Le brasseur, Valter Loverier, brasseur amateur de longue date, à récemment franchi le pas du professionnalisme. Ce brasseur jouit d’une très grande réputation parmi ses pairs et je comprends parfaitement pourquoi après avoir goûté quelques-unes de ses créations. La bière en question mériterait une rubrique à elle seule. Il s’agit d’une sorte d’hybridation issue d’un croisement entre le monde de la bière et celui du vin: en effet, aucune levure à bière n’est utilisée et la fermentation s’effectue, lentement, à partir de levures sauvages contenues dans du moût de barbera qui est rajouté à la bière de départ. Le tout est complété d’une maturation en fûts de chêne (non, on n’est pas chez Feldschlösschen ici …). Le résultat est tout simplement superbe !